What is the Madrasi rule for neutrals?

My interpretation of the Madrasi rules:
- A piece is paralysed if it is threatened by the other side.
- A piece is threatened if the other side, if it had the move, could capture
this piece. [Whether this move would be illegal, for instance through
selfcheck by rebirth, should be irrelevant IMO]

This interpretation implies that e.g. a neutral knight paralyses a black, a
white and a neutral knight, and that a neutral knight can be paralysed by a
black knight if white has the move, a white knight if black has the move,
and a neutral knight, if either side has the move.

Joost

 

Patt  Die Wahl hat offenbar Auswirkungen auf den Vermittlungsausschuss von  Bundestag und Bundesrat. Nachdem bisher Rot-Grün eine knappe Mehrheit  von neun zu sieben Stimmen hatte, droht dort nun ein Patt.   Das Patt ist nahe bei Matt. Nicht nur, dass die zwei Begriffe schöne  Stabreimbildungen ermöglichen (politisches Patt, mögliches Matt) - die Worte  sitzen auch am selben Brett. Beide sind der Schach-Fachsprache entlehnt. Im  Spiel der Könige bezeichnet Patt den "unentschiedenen Ausgang einer Partie . . .  bei der die am Zug befindl. Partei nicht mehr ziehen kann, ohne in ein Schachgebot  zu geraten" (Brockhaus). Nun könnte man das Thema vertiefen und "sämtliche  orthodoxe und heterodoxe Pattforderungsarten" wie "direktes Patt, Selbstpatt,  Hilfspatt" erläutern, wie dies Hilmar Ebert in seinem Standardwerk "Das Patt im  Wenigsteiner" getan hat. Aber uns interessiert mehr die Bedeutung im  übertragenen Sinn.   "Situation, in der keine Partei einen Vorteil erringen kann", definiert das  Etymologische Wörtbuch des Deutschen von dtv durchaus versöhnlich. Deutlich  pessimistischer Küppers Wörterbuch der Umgangssprache: "Unmöglichkeit, einem  eigenen Nachteil zu entgehen". Offenbar eine Frage der Perspektive.   Im 19. Jahrhundert hielt das Patt laut dtv Einzug in die deutsche Sprache.  Abgeleitet ist es vom italienischen patta (unentschieden, quitt sein), was wiederum  auf patto (Vertrag, Vergleich) zurückgeht.   Bei schwer lösbaren Fragen könnte Rot-Grün im Vermittlungsausschuss auf ein  bereits im Bundesrat bewährtes Mittel zurückgreifen: Patte (bzw. Mäuse, Flocken).  Für heftigere Auseinandersetzungen empfiehlt sich die Vorbereitung bei der Aikido-Schule Heinz Patt FR vom 27.9.2002 (Frankfurter Rundschau?!).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

#1/#16 (#m/#n) Der Autor will hier einen Rekord in der Art verstanden wissen, daß hier die größte Zugdifferenz zwischen #1 und #n auftritt. In diesem konkreten Fall: Weiß verzichtet auf das möglich #1 und sucht nach einem anderen matt, das in diesem Fall 16 Züge benötigt. Problemkiste (79) II 1992 S. 134 ® E

% = Steingewinn m Spiele so, daß die andere Partei 1 Stein weniger hat. Um, im Gegensatz zum orthodoxen Spiel nicht identisch mit normalem Schlag zu sein, erlangt diese Forderung ihren eigentlichen Sinn nur im Zusammenhang mit der Circe-Bedingung. Problemkiste (129) VI 2000 S. 253 ® E

[??] Quelle f unbekannt a ® source unkonown aE

[AD] = Adelung Q® http://mdz.bib-bvb.de/digbib/lexika/adelung

0:1+1:1-Springer m Kombinationsfigur aus Wesir und Fers, zieht und schlägt wie der Normalkönig, ohne Königsfunktion und Rochadezugrecht. ® E

0:1+7:7-König m königlicher Kombinationsstein aus Wesir 0:1-Springer und 7:7-Springer. ® E

0:1-Reiterhüpfer m = Turm-Hüpfer Problemkiste (133) II 2001 S. 21 ® E

0:2+4:4-Springer m Kombinationsstein aus 0:2-Springer und 4:4-Springer. ® E

0:3-Springer m = Dromedar Problemkiste (132) X 2000 S. 362 ® E

0:4+1:4-Springer m Kombinationsstein aus 0:4-Springer und Giraffe (1:4-Springer). ® E

0:5+3:7-Springer m Kombinationsstein aus 0:5-Springer und 3:7-Springer. ® E

0:6+4:4-König m königlicher Kombinationsstein aus 0:6-Springer und 4:4-Springer. ® E

0:7+6:6-König m königlicher Kombinationsstein aus 0:7-Springer und 6:6-Springer. ® E

1´12-Horizontalzylinder m 6697 bedarf einiger Worte, dünkt mich. Es handelt sich um einen 1´12-Horizontalzylinder (oberer und unterer Rand schließen aneinander). Folgende Steine stehen auf dem Brett. Weiß: G‑2 a2,a9; G‑3 a6; G‑4 a10. Schwarz: Ka4, G‑2 a11, G‑4 a12. Wechselsteine: G‑1 a5, G‑2 a1. Die Steine auf a2, a6, a9, a10 und a11 sind ® E

-1(w+s), dann h#1 ® E

1. FC Hohenacker Schachverein

1:1-Reiterhüpfer m = Läuferhüpfer Problemkiste (113) X 1997 S. 134 ® E

1:1-Springer m = Fers Problemkiste (112) VIII 1997 S. 109 ® E

1:2+1:3+2:3-Springer m Kombinationsstein aus Normalspringer, Camel (1:3-Springer) und Zebra (2:3-Springer. ® E

1:5-Springer m = Ibis [Problemkiste (114) XII 1997 S. 162] ® E

1:6-König m königlicher 1:6-Springer. ® E

1:6-Springer m =Flamingo Wie Normalspringer, jedoch mit den Sprungkoordinaten 1:6. ® E

1:7+1:6-König m königlicher Kombinationsstein aus 1:7-Springer und 1:6-Springer. ® E

1:7-Springer m Wie Normalspringer, jedoch mit den Sprungkoordinaten 1:7. ® E

10.080 Anfangsstellungen fp ® Bobby-Fischer-Schach n

100-Dollar-Thema n In einem fünfzügigen h# finden 2 Excelsiore statt (1x Weiss, 1x Schwarz), die Umwandlungen geschehen in Springer! [PDB] ® E

1624, Globe Theater in ~ ® Middleton, Thomas - Game at Chess Q ® Game at Chess Q

180° (auch Figurensymbole np drehen v!) ® E

1814 ® Achdorf ® Schachakademie f ® chess academy E

1886-1894 = Wilhelm Steinitz WM

1894-1921 = Emanuel Lasker WM

1921-1927 = Jose Raul Capablanca WM

1927-1935 = Alexander Aljechin WM WM

1935-1937 = Machgielies Euwe WM

1937-1948 = Alexander Aljechin WM

1948-1957 = Michail Botwinnik WM

1957-1958 = Wassilij Smyslow WM

1958-1960 = Michail Botwinnik WM

1960-1961 = Michail Tal WM

1961-1963 = Michail Botwinnik WM

1963-1969 = Tigran Petrosjan WM

1969-1972 = Boris Spassky WM WM

1972-1975 = Robert James Fischer

1975-1984 = Anatoli Karpow WM

1984-1993 = Garri Kasparow WM WM

1993-1999 = Anatoli Karpow (FIDE)

1993-2000 = Garri Kasparow (PCA) WM

1999 = Alexander Khalifman (FIDE) WM

-1sra #1 und h#1(s) ® E

2:4‑Springer m a6 (=Lancer) ® E

2:5-Springer m = Korsar Problemkiste (111) VI 1997 S. 80 ® E

2:5‑Springer m f7 (=Korsar) ® E

2:5-Springer m Wie Normalspringer, jedoch mit den Sprungkoordinaten 2:5. ® E

2:6-König m königlicher 2:6-Springer. ® E

2000 = Wladimir Kramnik (PCA) WM

2001 = Vishi Anand (FIDE) WM

3:3+4:4-König m königlicher Kombinationsstein aus 3:3-Springer und 4:4-Springer. ® E

3:3+4:4-Springer m Kombinationsstein aus 3:3-Springer und 4:4-Springer. ® E

3:4-Springer m (Antilope) Wie Normalspringer, jedoch mit den Sprungkoordinaten 3:4. ® E

3:5-König m königlicher 3:5-Springer. ® E

3:5‑Springer m g5 ® E

3:7‑Springer m a4 ® E

33-Springer m ® Lr [Standard-Symbolik nach UIM = Umwandlung in Märchenfiguren von Er. Bartel. & H. Gruber] ® 3:3-Leaper E

3D-Schach n 5x5x5-Schach Stereoschach Mischung aus Brettschach und Raumschach. Es wird ein normales 8x8-Brett verwendet, über dessen zentralem 4x4-Quadrat (c3--6) sich ein 4x4x4-Raum mit den zusätzlichen Ebenen A-D aufspannt. Die Partieanfangsstellung ist die orthodoxe, weswegen sowohl weiße als auch schwarze Bauern im Raum nach oben, nicht aber nach unten ziehen können. Weiße Bauern können auf a8..h8 sowie auf c6D..f6D umwandeln, schwarze Bauern analog auf a1..h1 und c3D..f6D. [PDB] ® E

3D-Schach n 6214-6216: Lösen Sie mal 3D-Schach (das müßte bei ein bißchen Konzentration diesmal sogar im Kopf gehen)! ® E

43- &-51-Springer m ® E

50-Züge-Regel f [PDB] ® E

51-Springer m (1:5)-Springer = 5:1-Springer: Entfernt sich von seinem Standfeld um die Koordinaten 5/1 oder 1/5; z.B. kann ein (1:5)-Springer von a1 aus die Felder b6 und f2 erreichen; die dabei “übersprungenen” Felder können beliebig besetzt sein. ® 1:5-Leaper E = 5:1-Leaper E

6:7+7:7-Springer m Kombinationsstein aus 6:7-Springer und 7:7-Springer. ® E

7´7 Sehen Sie, welchen Dual der Autor durch

8sra s#1 ® E

-9w (davon3 Entschläge) ra ##1 ® E

A ® B: In der angegebenen Zugzahl ist aus Stellung A in Stellung B zu spielen. ® E

a posteriori a = AP: Schachaufgaben, in denen der im ersten Zug ausgeführte e.p.-Schlag im Lauf der Lösung legalisiert wird. Problemkiste (136) VIII 2001 S. 100 ® E

á tempo a Ein Spieler zieht à tempo, wenn er ohne Nachdenken auf einen Zug des Gegners antwortet. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E

Abbazia defence, classical defence, modern defence [!] E 5.f4 g1f3 d7d5 [JM] ®

Abbazia defence, E = C36 1.e2e4 e7e5 f2f4, Botvinnik Variation E = C36 1.e2e4 e7e5 f2f4 e5f4 g1f3 d7d5 e4d5 g8f6 f1b5 c7c6 d5c6 b7c6 b5c4 f6d5 [JM] ®

Abbruch m ® break-off E

Abbruchstellung f Die Stellung, bei der der Abbruch einer Partie erfolgt. Der am Zug befindliche Spieler notiert auf seinem Partieformular den Abgabezug. Die Stellung der Figuren und die bis dahin verbrauchte Bedenkzeit wird auf einem Umschlag notiert. Die beiden Partieformulare werden in den Umschlag gesteckt, dieser wird verschlossen und vom Schiedsrichter aufbewahrt. Die Abbruchstellung darf bis zur Wiederaufnahme der Partie von den Spielern, auch zusammen mit anderen Spielern, analysiert werden. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E

Abgabezug m Zug der bei Abbruch (Unterbrechung) einer Partie von dem Spieler abgegeben wird, der am Zug ist. Der Abgabezug wird nicht für den Gegenspieler sichtbar auf dem Brett ausgeführt, sondern nicht sichtbar auf dem Partieformular notiert und dann in einem Briefumschlag verschlossen. Der Spieler, der den Abgabezug abgegeben hat, ist verpflichtet, genau diesen bei Wiederaufnahme der Partie zu spielen. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E

abgeschnittenes a Teilgebiet n des Bretts n [PDB] ® E

ablehnen v ® refuse E

Ablenkung f Weglocken oder Wegzwingen einer Verteidigungsfigur, zum Beispiel durch ein Opfer, von einem bestimmten Verteidigungsfeld. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® diversion E

Abschätzung f Beurteilung einer Abbruchstellung durch ein Schiedsgericht, ob sie für eine Seite gewonnen oder Remis ist. Das Abschätzungsverfahren wurde bei manchen Mannschaftswettbewerben angewendet, um einerseits die Länge der Spielzeit einer Partie durch Abbruch zu begrenzen, andererseits eine erneute Anreise eines Spielers an einen anderen Ort einzusparen. Erhebt einer der beiden Spieler Protest gegen das Abschätzungsergebnis, muss er die Last der Anreise auf sich nehmen. Die Abschätzung ist heute im Nahschach unüblich geworden. Auch im Fernschach kommt es aus Zeitgründen manchmal zur Abschätzung. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® adjudication E

Abspiel n Andere Bezeichnung für Variante. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® line E

absteigen v ® (to) be relegated E

Abstieg m ®relegation E

Abtausch m Zugfolge, bei der zwei Figuren gleichen materiellen Werts durch Schlagen vom Brett genommen werden. Der Abtausch von Angriffsfiguren ist eine häufig erfolgreiche Verteidigungsstrategie, während der Angreifer Abtausch meist vermeidet. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® exchange E

Abwechselnd a . . . Im 1. , 3. , 5. , . . . Zug gilt die eine Bedingung, im 2. , 4. , 6. , . . . Zug die andere, wobei die Wahl, mit welcher der beiden Bedingungen begonnen wird, vorgegeben oder frei ist. ® E

Abzug m Wegzug einer Figur oder eines Bauern, wodurch eine dahinter stehende Figur zur Wirkung kommt. Die häufigste Form ist das Abzugschach. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E

Abzugsschach n Schachgebot, das sich dadurch ergibt, dass eine Figur wegzieht und eine andere Figur auf der gleichen Linie, Reihe oder Diagonale ein Schachgebot gibt. Das Abzugsschach ist häufig ein sehr wirkungsvolles Mittel, weil die Figur, welche durch den Abzug die schachgebende Figur in ihrer Wirkung offen legt, zum Beispiel ungestraft Bauern oder Figuren schlagen kann. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® discovered check E

accept v - annehmen ® D

Achdorf 1814 ® Schachakademie f ® chess academy E

Achsen-Echo n [PDB] ® E

Actuated revolving grid squares Ep Jede Gittermasche, in die sich ein Stein hineinstellt (auch andere Typen sind denkbar), wird als unmittelbare Konsequenz dieses Zuges - unter Belassung der übrigen Gittermaschen - um 90° nach rechts (im Uhrzeigersinn) gedreht, wobei die Felder der gedrehten Gittermasche in Numerierung und Färbung dem Gesamtbrett angepaßt werden. Schachgebote oder illegale Selbstschachs werden erst nach dieser Drehung festgestellt. Bauern dürfen bei der Drehung auf die eigene Offiziersgrund- reihe oder - dabei umwandelnd - auf ihre Umwandlungsreihe geraten. ® Gitterschach ® E

Adelung Q = [AD] ® http://mdz.bib-bvb.de/digbib/lexika/adelung

adjourned a game E - Hängepartie

adjudication E - Abschätzung

Advanced a Chess E Englisch: Fortgeschrittenes Schach. Von Kasparow ausgedachte Disziplin, bei der die Spieler während der Partie die Hilfe von Schachprogrammen in Anspruch nehmen können. Erstmals im Schnellpartien-Wettkampf Kasparow-Topalov 1998 in Leon ausprobiert. Nachdem Topalov kurz vorher einen Schnellpartien-Wettkampf mit 0-4 verloren hatte, schaffte er mit der Analysehilfe des Programms Fritz5 ein 3-3. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv]

advantage E - Vorteil ® D

Advice to Spectators at Chess Tournaments. QE (in German) All the pages were blank except the last. On the last page were two words, Halts Maul! = keep your mouth shut! [MA]

Aktivschach n Andere Bezeichnung für Schnellschach oder Rapid Chess. Jeder der Spieler hat in der Regel 25 Minuten Bedenkzeit für die ganze Partie. In Deutschland sind die "Frankfurt Classics" das bedeutendste Schnellschachereignis: Analyse Analyse ist die ausführliche Betrachtung einer Stellung, bei der mehrere in Frage kommende Züge in ihren Konsequenzen durchleuchtet werden. Eine gründliche Analyse erzeugt eine Vielzahl von möglichen Varianten, wobei die Schlussstellungen in ihren weiteren Aussichten beurteilt wird. Die Analyse von Stellungen ist wesentlicher Bestandteil bei der Partieführung. Nach der Partie werden im Turnierschach häufig von beiden Spielern kritische Stellungen untersucht ("Post mortem"). Außerdem werden in Schachzeitungen oder anderen Publikationen Partien mit Anmerkungen oder Analysen veröffentlicht. Oft sind Analysen auch falsch und manchmal werden sie später korrigiert. Eine besonders gründliche und wissenschaftliche Methode der Partieanalyse verfolgt Dr. Robert Hübner. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® active chess E

Albanien ® E

Albino m Die 4 möglichen Schritte eines weißen Bauern von seinem Ausgangsfeld aus [PDB] (innerhalb der Lösungen). PROBLEMKISTE (93) VI 1994 S. 178 ® E

All Time Rankings pE The Keene-Divinsky list is far from being perfect but is a honest attempt to make an all time ranking list and, most important of all, is based on objective data: games. It also consider some players who may not be very famous in the West but are very good players indeed (Stein nr.15; Kholmov nr.24; Furman nr.26; Szabo nr.46). All the other lists I've seen are based on personal opinions or nationalistic supporting with the one possible exception of Dr. Elo's list based on his famous, and currently used, ranking system. However, it is designed to rank current players, not as a historical test. It has a big drawback, too: Elo inflation, quite evident these days. This is the complete Keene-Divinsky list based on 64 (previuosly subjectively selected) players' one another games from 18th century to mid-1987. (This list was published in "Warriors of the Mind" by Raymond Keene and Nathan Divinsky, Harding Simpole Publishing, 1989): 1. Kasparov - 2. Karpov - 3. Fischer - 4. Botvinnik - 5. Capablanca - 6. Lasker - 7. Korchnoi - 8. Spassky - 9. Smyslov - 10. Petrosian - 11. Morphy - 12. Polugaevsky - 13. Geller - 14. Tal - 15. Stein - 16. Keres - 17. Bronstein - 18. Alekhine - 19. Sokolov - 20. Boleslavsky - 21. Portisch - 22. Reshevsky - 23. Yusupov - 24. Kholmov - 25. Averbakh - 26. Furman - 27. Belyavsky - 28. Timman - 29. Larsen - 30. Taimanov - 31. Vaganian - 32. Kotov - 33. Flohr - 34. Ljubojevic - 35. Najdorf - 36. Szabo - 37. Gligoric - 38. Fine - 39. Huebner - 40. Andersson - 41. Seirawan - 42. Euwe - 43. Hort - 44. Rubinstein - 45. Mecking - 46. Maroczy - 47. Steinitz - 48. Vidmar - 49. Bernstein - 50. Nimzovitsch - 51. Bogoljubov - 52. Short - 53. Tarrasch - 54. Pillsbury - 55. Schlechter - 56. Marshall - 57. Anderssen - 58. Charousek - 59. Chigorin - 60. Teichmann - 61. Janowski - 62. Duras - 63. Blackburne - 64. Zukertort ® Allzeit-Ranking n

Allentschlag m [PDB] ® E

alles n nach unten a ® E

Alle-Steine-Züger m ® E

allgemeinen Grashüpferfiguren Die Definition der allgemeinen Grashüpferfiguren vom Typ G‑n (z.B. G‑2) wurde in f‑86/230 anläßlich der Aufgabe 5309 gebracht: Ein G‑n benötigt n Steine, die auf hintereinanderliegenden Feldern einer Linie stehen ‑ über diese führt er einen Grashüpfer=Sprung aus. [Daß der G‑2 mit dem Känguruh identisch sei, stimmt nicht ganz, beim Känguruh müssen die Sprungsteine nicht nebeneinander stehen. - H. Gruber in feenschach] ® transferable pieces E

All-in Chess n Auch gegnerische Steine dürfen gezogen werden; nach einem Zugpaar darf nicht die identische Stellung (mit identischen Zugmöglichkeiten) wie vor dem Zugpaar entstehen. ® E

Al-Masudi = arabischer Schachhistoriker: schildert Schachpartien mit Wetteinsatz von Körperteilen (Finger, Hand, Unterarm, Ellbogen u.a.) [Runkel, Wolfram: Schach. Geschichte und Geschichten. S. 30]

Altarabisches Schach n ® E

Alter m = der Alte: „für den König, welchen sie den Alten oder des Königs Mann nennen“ ® Courier-Spiel ® des Königs Mann ® Rath ® Schach n [3]. [Adelung] [AD]

alternativ a ® E

Alternativ-Circe n Ist das Wiedergeburtsfeld eines geschlagenen Steines besetzt, wird er analog zu Spiegelcirce wiedergeboren. Ist auch dieses Feld besetzt, verschwindet der Stein vom Brett. Problemkiste (133) II 2001 S. 20 ® E

Altes a Spiel n ® Schach n [3]. [Adelung] [AD]

Älteste a Schachgesellschaft f Gesellschaft des Schaffzabelspiels zu Heydelberg ® E

Amateur m - amateur ® E

Amazone f (= Kombinationsfigur aus Dame + Springer) [Lucena, Arte de Axedres, 1497] = amazon (= Queen + Knight) (auch Terror und 8 weitere bekannte Namen!!) ist eine mit einem Springer liierte Dame! Problemkiste (81) VI 1992 S. 173 + Problemkiste (126) XII 1999 S. 165 ® E

Ami m Ein unbeweglicher Stein, es sei denn, daß er von einem anderen Stein der eigenen Partei kontrolliert (beobachtet) wird. Dann erhält er dessen Kräfte (vgl. Orphan). Er kann die Kräfte auch an einen anderen Ami der eignen Farbe weitergeben. Problemkiste (104) IV 1996 S. 212 ® E

Ammenhausen, Konrad von ® Konrad von Ammenhausen

A-nach-B-Schach n [PDB] Analog zu --> "Versetze Steine", wobei die (an sich partiewidrige) Entfernung eines Königs aus- oder eingeschlossen sein kann. ® E

Analyse f - analysis E

analysieren v ® to analyze vE

analysis E ® Analyse f

analyze vE ® analysieren v

Andernach-Grashüpfer m Wechselt beim Überspringen die Farbe des Sprungbocks. [Problemkiste (136) VIII 2001 S. 100] ® E

Anderssen m [PDB] ® E

Anfangsstellungen fp c Bobby-Fischer-Schach n ® E

angegriffen a - en prise E (auch:) attacked E

Angriff m Ausrichten und Hinführen der Figuren auf ein bestimmtes Angriffsziel (Angriffsmarke) im gegnerischen Lager. Dies kann ein bestimmtes Feld, ein bestimmter Bereich oder der gegnerische König sein. Lohnende Angriffsziele sind Schwächen, Felder im gegnerischen Lager, die schwer zu verteidigen sind. Eine Regel besagt, dass man dort angreifen soll, wo man durch Figurenmehrheit oder Raumvorteil überlegen ist. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® attack E

Angriffsmarke f Schwäche im gegnerischen Lager auf die sich ein Angriff richtet oder die für einen Angriff, z.B. auf den König ausgenutzt werden kann. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E

Anmerkungen fp - annotations® E

annehmen v ® to accept E

annotations pE ® Anmerkungen fp

Anti-Andernachschach n Bei nichtschlagenden Zügen findet ein Farbwechsel des ziehenden Steines (außer König) statt, bei schlagenden Zügen nicht. Problemkiste (107) X 1996 S. 293 + Problemkiste (113) X 1997 S. 133 ® E

Anticirce n Der schlagende Stein wird CIRCE-gemäß auf seinem Ursprungsfeld wiedergeboren: der geschlagene Stein verschwindet vom Brett; dies gilt auch für schlagende Könige (Rex Inclusiv. Ein Schlagfall ist nur legal, wenn der schlagende Stein tatsächlich wiedergeboren werden kann. Ein Schlagfall vom eigenen Ursprungsfeld aus ist erlaubt. Bezüglich eines Schlagfalles auf das eigene Ursprungsfeld hin gibt es zwei kontroverse Meinungen. Es sollte entweder die gültige Definition beim jeweiligen Problem angegeben oder das Problem unter beiden Definitionen korrekt sein) [Yves Cheylan, Rex Multiplex 37 in Phénix 17, VI/1992, S. 1614-1616] Problemkiste (111) VI 1997 S. 80 + Problemkiste (121) II 1999 S. 25] ® anti-Circe E Ein Schlagfall vom eigenen Ursprungsfeld aus ist erlaubt. Bezüglich eines Schlagfalles auf das eigene Ursprungsfeld hin gibt es den Typ Millour, der dies erlaubt und den Typ Cheylan, der die Identität von Schlag- und Rückversetzungsfeld ausschließt. Es sollte entweder der Typ beim jeweiligen Problem angegeben werden oder das Problem unter beiden Definitionen korrekt sein; im Gegensatz zu Circe gilt hier automatisch Rex inclusiv! [Y. Cheylan, Rex Multiplex (37) in: Phénix 1992 VI S. 1614-1616; Millour, Gruber & Kuhlmann feenschach (65) V 1983 S. 70 f.] ® anti-Circe E = the distance between capture square and rebirth square is not considered. ® E

Anti-Circe n Typ Cheylan Wie Anti-Circe mit dem Unterschied, daß auf dem Wiedergeburtsfeld nicht geschlagen werden darf. [Problemkiste (111) VI 1997 S. 80, (121) II 1999 S. 25] ® E

Antieinsteinschach n ® E

Anti-File-Circe n Wie Anti-Circe, nur dass der schlagende weiße/schwarze Stein auf die Grundreihe derjenigen Linie versetzt wird, wo der Schlag stattgefunden hat. Bauern werden auf die Bauerngrundreihe versetzt, d.h. hier ist kein Unterschied zu Anticirce. Problemkiste (132) X 2000 S. 362 + Problemkiste (133) II 2001 S. 20 ® E

Antiko n = Anti-Kontaktschach: Der Zug eines Steins mit Ausnahme der Bauern endet auf einem Feld, dessen Nachbarfelder unbesetzt sind. Die Bauern ziehen und schlagen wie gewöhnlich. [Problemkiste (114) XII 1997 S. 162] ® E

Anti-Kontaktschach n = Antiko n Der Zug eines Steins mit Ausnahme der Bauern endet auf einem Feld, dessen Nachbarfelder unbesetzt sind. Die Bauern ziehen und schlagen wie gewöhnlich. [Problemkiste (114) XII 1997 S. 162] ® Antiko ® E

Anti-Kritikusmn [PDB] ® E

Anti-Phönix-Thema (Anti-Pronkin-Thema) [PDB] ® E

Antipodencirce n Zu jedem Feld gibt es auf dem 8´8-Brett genau ein Antipodenfeld – nämlich dasjenige, das sich im 4:4-Abstand befindet (das Antipodenfeld zu a1 ist e5, das zu b3 ist f7). Wird ein Stein geschlagen, wird das Schlagopfer auf dem Antipodenfeld zum Schlagfeld wiedergeboren. Ist dieses Feld besetzt, verschwindet der Stein vom Brett ® E

Antipodenschach n Zu jedem Feld des Normalbrettes gibt es im Abstand 4:4 ein einziges Feld, das Antipodenfeld. Beim Antipodenschach wird ein geschlagener Stein auf dem Antipodenfeld wiedergeboren, wenn dieses frei ist, andernfalls verschwindet er vom Brett. Problemkiste (122) IV 1999 S. 53 + Problemkiste (134) IV 2001 S. 50 ® E

Antischach n n Nur "einstehende", also vom Gegner --> beobachtete Könige stehen sicher (und dürfen nicht geschlagen werden). Verliert ein König die gegnerische Beobachtung, steht er im Schach und muß umgehend wieder gegnerische Beobachtung erlangen. Kann seine Partei das nicht, ist er (anti-)matt. In Kombination mit --> Rex Multiplex muß jede Partei wenigstens einen König "einstellen", um nicht (anti-)matt zu sein. ® E

Anti-Spiegelcirce n Der schlagende Stein (auch der König) wird wieder auf das entsprechende Ursprungsfeld der Gegenpartei gestellt. Ein Schlag ist nur möglich, wenn das Ursprungsfeld der gegnerischen Seite leer (und, beim König außerdem nicht bedroht) ist. Problemkiste (130) VIII 2000 S. 284 ® Sphäroidisches Schachbrett ® E

Antisymmetrie f® E

Antrittsgeld n Geld, das ein starker Schachprofi vom Veranstalter eines Turniers allein für seine Teilnahme erhält. Im Unterschied dazu ist das Preisgeld abhängig vom erzielten Endplatz. Während Anfang des Jahrhunderts Antrittsgelder verpönt waren - das erste Antrittsgeld wurde Emanuel Lasker beim berühmten Turnier in St. Petersburg 1914 gezahlt - haben sie heute die Preisgelder bei den stärksten Turnieren an Bedeutung weit übertroffen. Die Spitzenspieler erhalten bei den Superturnieren Antrittsgelder von mehreren 10.000 DM, Gary Kasparow bis zu 100.000 DM. In der Bundesliga werden für eine Partie etwa zwischen 400 DM und 2000 DM an Antrittsgeld gezahlt, damit ein Profi die Farben des Vereins in der Mannschaft vertritt. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E

any E ® Quodlibet DE ® E

Anziehender m Bezeichnung für den Spieler, der die weißen Steine führt. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E

Anzug m haben v ® to have the first move E

AP (PF) [feenschach (101) S. 157ff.; Nr. 7162 gerade in der Verbindung mit Retro Volages] ® E

AP = A posteriori a Schachaufgaben, in denen der im ersten Zug ausgeführte e.p.-Schlag im Lauf der Lösung legalisiert wird. [Problemkiste (136) VIII 2001 S. 100] ® E

Aprilscherz m [PDB] ® E

Arbeiterschach n (Zeitschrift) ® E

Arbeiterschach-Journalist m (z.B. Emil Ramin) ® E

Arbeiterschachspieler m ® E

Arche-Noah-Falle f Falle in der Spanischen Partie, bei der Weiß eine Figur verliert. Führt auch bei internationalen Turnieren hin und wieder zum Erfolg. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E

Aristokrat m [PDB] ® E

Aristoteles In Legenden zum Erfinder des Schachspiels gekürt. [Runkel, Wolfram: Schach. Geschichte und Geschichten. S. 22] ® E

arrocco I, l’® l’arrocco I ® Rochade f ® E

Art Fazakas, writer for Kasparov vs. The World ® E

Ashley, Maurice (Jamaica), Schachreporter ® E

Asymmetrische a Lösung f [PDB] ® E

Atlantosaurus m König, der nur schlagend ziehen kann. ® E

Atomcirce n Bei einem Schlagfall verschwinden neben dem Schlagopfer auch alle diejenigen Steine vom Brett und werden anschließend circegemäß wiedergeboren, die auf einem dem Schlagfeld benachbarten Feld stehen. Der schlagende Stein bleibt stehen. [feenschach Nr. 7096, 7119, 7185] ® E

Atompatt n mit Erstschlag m Bedingungs-Scherz von Hilmar Ebert & Hans Peter Reich ® E

Auf dem Schachbrett der Meister gilt Lüge und Heuchelei nicht lange. Sie werden vom Wetterstrahl der schöpferischen Kombination getroffen, irgendwann einmal, und können die Tatsache nicht wegdeuteln, wenigstens nicht für lange, und die Sonne der Gerechtigkeit leuchtet hell in den Kämpfen der Schachmeister. (Emanuel Lasker) ® E

auf ein legales Bauernstandfeld n ® E

Auf welchem Feld wurden die fehlenden Steine geschlagen? ® E

Auf welchen Feldern wurden von wem die Türme geschlagen? ® E

Auf wievielen und welchen Feldern kann der Imitator legal nicht stehen? ® E

Aufbau m Entwicklungsplan. Art und Weise, Schema, nach dem man seine Figuren entwickelt. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® set-up E

Aufgabe f Erklärung eines Spielers, dass er die Partie verloren gibt. Die Aufgabe kann mündlich erfolgen, oder symbolisch durch Reichen der Hand zur Gratulation, bzw. durch Anhalten der Uhr. Das theatralische Umlegen des eigenen Königs sieht man nur in Spielfilmen, nicht im Turnierschach. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E

aufgeben v ® to resign E

aufgedecktes a Schach n ® discovered check E

Ausgangsstellung f Die Stellung mit der ein Problem, eine Endspielstudie oder eine Mattaufgabe beginnt. Manchmal wird mit dem Begriff aber auch die Grundstellung bezeichnet. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E

Ausgedehnter a Bauer m ® 21st century chess E = 10x9-Spiel n ® E

Ausgleich m Bewertung einer Stellung, in der die Möglichkeiten oder Chancen beider Seiten als völlig gleich bewertet werden. Als Symbol für Ausgleich wird das Gleichheitszeichen verwendet. Im Eröffnungskampf, bei dem Weiß durch den Anzugsvorteil immer einen halben Zug voraus ist, ist Schwarz in der Regel um Ausgleich bemüht. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] balance / equality ® E

ausgleichen v ® equalize vE

Ausrufezeichen n Schachsymbol. Ein Ausrufezeichen hinter einem Zug kennzeichnet diesen Zug als guten Zug. - B - [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E

Außer im Mattzug darf kein Schachgebot gegeben werden, nicht ein- mal zur Rettung des eigenen Königs oder zur Pattvermeidung. ® E

Äußere a Hebriden fp ® Lewis Chessmen E ® Figurenfund m

Auszeit f ® time out E

Auto Da Fe Q A 1935 novel written by Nobel Prize winner Elias Canetti, the main character is a man named Fischer who wants to be the chess champion of the world. ® E

Avalanche Schach n [PDB] ® E

Babson-Task m [PDB] ® E

back rank E ® Grundreihe des Gegners

back-rank mate E ® Grundreihenmatt

Bahnung f Zug einer Figur auf der Wirkungslinie einer weiteren Figur fremder oder gleicher Farbe. Parameter: Angegeben sind die bahnende und die folgende Figurenart: groß = weiß, klein = schwarz Die erste Ziffer gibt die geometrische Entfernung der bahnenden Figur zwischen Ausgangs- und Zielfeld an; die zweite Ziffer gibt die geometrische Entfernung der nachfolgenden Figur zwischen Ausgangs- und Zielfeld an. Beispiel: BAHNUNG (ld 32 32) der schwarze Läufer bahnt für die schwarze Dame, Entfernung für den sL = 32 (zB: b4 nach f8), die schwarze Dame folgt mit der gleichen Entfernung (zB. a3 nach e7) [PDB] ® E

Bajonett-Angriff m Vorstoß eines oder mehrerer Bauern in die gegnerische Stellung hinein, auch als Opferangriff, um die Ordnung der gegnerischen Kräfte zu stören oder diese einzuengen. Der Bajonettangriff wird häufig gegen die Rochadestellung angewendet. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E

balance E ® Ausgleich

balance, dynamic ~ E ® dynamic balance E ® dynamisches Gleichgewicht

balanced a Randomization E [Variant Chess 27 S. 136-138, VC 28 S. 173, VC 29 = Herbst 1998 S. 7] ®

Balhait = indischer König aus der ® Weizenkornlegende f ® E

Bana Autor des ältesten indischen Historienromans: Harshacharita, über den friedliebenden nordindischen König Sriharsha (606-648): „Unter diesem Herrscher streiten nur die Bienen beim Sammeln des Taus, die einzigen abgeschnittenen Füße sind Versfüße, Heere kämpfen nur auf dem Schachbrett.“ ® E

Banks, Newell ® Checkers E

Barriereschach n Jede Partei darf jedes Feld nur einmal betreten. Als betreten gilt ein Feld, das durch den Zug einer Figur bewetzt wurde. Linienfiguren wirken auch über nicht mehr betretbare Felder hinaus, aber nicht mehr auf diese. Die Bedingung gilt auch vor der Diagrammstellung, allerdings nicht auf eine bestimmte Partieanfangsstellung zurückgehend (also nicht ab PAS). Problemkiste(115) II 1998 S. 189 ® E

Baskenschach E Erreicht ein Rex solus die generische Figurengrundreihe, so entsteht als Teil dieses Zuges ein Bauer der Farbe des Rex solus auf seiner Bauerngrundreihe neu, und zwar auf der Linie, auf der der Rex solus steht. Dies gilt nur, wenn das Feld auf der Gurndlinie frei ist und der eigene König nicht ein Schachgebot ausgesetzt wird. Andernfalls entsteht kein neuer Bauer, der Königszug ist aber möglich. Problemkiste (125) X 1999 S. 137 ® E

Batsford-Verlag mQ Renommierter Londoner Verlag mit langer Schachbuchtradition. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E

Batterie f Zwei Figuren die auf der gleichen Linie, Reihe oder Diagonalen stehen und sich in ihrer Wirkung unterstützen [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E

Batterieaufbau m, unfreiwilliger a - ® unfreiwilliger Batterieaufbau

Batteriespiel n [PDB] ® E

Bauer m Schachfigur. Jede Seite hat acht Bauern, die in der Grundstellung (Anfangsstellung) auf der Reihe vor der Grundreihe (auf der 2. Reihe bei Weiß, auf der 7. Reihe bei Schwarz) aufgestellt sind. Der Bauer ist die Figur mit dem geringsten materiellen Wert (Wert des Bauern=1). Im Endspiel erhöht sich der Wert jedoch dramatisch, weil jeder Bauer, der die gegnerische Grundreihe erreicht, in eine beliebige höherwertige Figur umgewandelt wird. Deshalb ist ein Mehrbauer im Endspiel oftmals (nicht immer!) entscheidend für den Gewinn der Partie. Zugweise: In der Anfangstellung kann ein Bauer wahlweise ein Feld oder zwei Felder (Doppelschritt) auf der gleichen Linie vorwärts ziehen. Hat ein Bauer einmal sein Anfangsfeld verlassen, darf er ab jetzt nur ein Feld auf der gleichen Linie vorwärts ziehen. Im Gegensatz zu allen anderen Figuren schlägt der Bauer nicht wie er zieht, d.h. er kann keinen Stein schlagen, der auf der gleichen Linie vor ihm steht. Stattdessen kann er Steine schlagen, die auf einer der Nachbarlinien eine Reihe vor ihm stehen. Eine Besonderheit beim Schlagen des Bauern ist die "en passant"-Regel. Der Bauer ist außerdem die einzige Figur, die nur in eine Richtung ziehen darf: Ein Bauer kann nur vorwärts ziehen, niemals rückwärts. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E

Bauerneinheit f Werteinheit im Schach, mit der der materielle Wert der Figuren angegeben wird. Dient als Anhaltspunkt zur Einschätzung der materiellen Situation. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E

Bauernendspiel n ® pawn ending E

Bauernkette f Mehrere sich gegenseitig deckende vorgeschobene Bauern. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] pawn chain ® E

Bauernopfer n Opfer eines Bauern. Der Sinn eines Bauernopfers kann es sein, Entwicklungsvorsprung zu gewinnen, Linien für den Angriff zu öffnen, ein Feld zu räumen, das man mit Figuren besetzen will oder die gegnerischen Figuren zu behindern oder in Unordnung zu bringen. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E

Bauernschlägerei f ® pawn free fight E

Bauernschwäche f Bauern, die gar nicht oder schlecht verteidigt werden können und deshalb zum Angriffsziel werden. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E

Bauernstruktur f ® pawn structure E

Bauerntausch m ® pawn exchange E

Bauernwalze f Bewegliche Bauernkette, die durch ihren Vormarsch Druck auf die gegnerische Stellung ausübt oder zur Umwandlung schreitet. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] pawn roller ® E

Bauernzentrum n Besetzung der Zentralfelder mit Bauern. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E

Baumsuche f ® tree search E

BC Aichach Schachverein ® E

BdF (Bund deutscher Fernschachfreunde) ® German Correspondence Chess Association E

be v relegated a® absteigen E

be v mated a = to be in checkmate E ® matt a sein v

Beamte mp Ein "beamteter" Stein ist nur zugfähig, wenn er von einem gegnerischen Stein --> beobachtet wird; unbeobachtet ist er zugunfähig und ohne Wirkung auf den gegnerischen König, behält aber seine Kraft zu beobachten bei. [A. Schöneberg] ® E

Beamtenschach n Ein beamteter Schachstein hat nur Zug- und Wirkungskraft, wenn er vom Gegner beobachtet; auch unbeobachtete Beamte haben Beobachtungskraft. [Problemkiste (97) II 1995 S. 23] - Ein Beamtenbauer wandelt sich in eine Beamtenfigur um; ein bei Circe geschlagener Beamtenstein wird als Beamtenstein (auf dem orthodoxen Wiedergeburtsfeld) wiedergeboren. Eine Rochade mit einem Beamtenkönig ist nur möglich, wenn der König beobachtet wird (aber es darf kein Schachgebot vorliegen!). Zur Beurteilung, ob ein Rochade-"Zwischenfeld" bedroht ist, stellt man den König probeweise ohne sonstige Veränderung auf das Zwischenfeld. Ein beamteter Bauer darf en passant schlagen, wenn er beobachtet wird. [Problemkiste (99) VI 1995 S. 81 + (134) IV 2001 S. 50] ® E

Bedenkzeit f Festgelegte Zeit, die für eine bestimmte Zugzahl oder die Partie verbraucht werden darf. Üblich sind 2h für 40 Züge als Turnierbedenkzeit, 25 Minuten für die ganze Partie beim Schnellschach und 5 Minuten für die ganze Partie beim Blitzschach. Überschreitet ein Spieler die festgelegte Bedenkzeit, dann hat er die Partie verloren. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] time limit ® E

Bedenkzeitkontrolle f Die Bedenkzeitkontrolle erfolgt automatisch mit Hilfe der Schachuhr, bei der abwechselnd nach jedem getätigten Zug die Uhr des Gegners in Gang gesetzt wird. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E

Bedingungsaufgabe f Bei einer Bedingungsaufgabe wird entweder ein Bedingung vorgegeben (z.B. "Kürzester Weg des sK?", "Der sLc8 hat noch nicht gezogen") oder es wird in der Forderung gefragt, ob eine Bedingung zugetroffen haben kann (z.B. "War als erster Zug a2-a3 möglich?") [PDB] ® E

Befreiung f ® liberation E

Beide Parteien spielen so, dass der schwarze König kein Feld betreten muß, auf dem er sich schon befand. ® E

Beidmatt n Eine Partei darf mit einem Mattzug derart in das Selbstschach ziehen oder in einem Schach stehen bleiben, daß sie, wäre sie unmittelbar erneut am Zug, ebenfalls matt stünde ungeachtet des gleichzeitigen Einstehens beider Könige. Dies darf aber nicht aus einem bereits gültigen Matt oder Patt heraus geschehen. [J. Kuhlmann] Problemkiste (83) X 1992 S. 214 ® E

Beobachten n Ein Stein "beobachtet" ein Feld oder einen darauf stehenden Stein, wenn er aufgrund seiner bloßen Bewegungseigenschaften dorthin schlagen könnte, wäre das Feld nur von einem geeigneten Schlagobjekt besetzt. Die Beobachtung ist sehr wohl bei Verstellung, nicht aber bei Fesselung oder wegen bewegungseinschränkender Märchenbedingung unterbrochen. [E.W.Beal] ® E

Beratungspartie f Partie bei der mehrere Spieler auf einer Seite spielen und sich darüber beraten dürfen, welcher Zug ausgeführt werden soll. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E

Bereinigtes a Pacific Retractor n® E

Beringen, Heinrich von - ® Heinrich von Beringen

Berkeleian Chess n Ein Stein, der nicht beobachtet ist, verschwindet vom Brett. Wird ein Stein vom Brett genommen, so verschwinden gleichzeitig alle Steine gleich welcher Farbe, die nun nicht mehr beobachtet sind. Ob ein Zug zulässig ist, wird erst entschieden, wenn alle nicht beobachteten Steine entfernt sind; im ersten Teilschritt kann der eigene König durchaus in ein Schach ziehen. [Problemkiste (118) VIII 1998 S. 269] ® E

Berufsschachspieler m = Profi: Schachspieler, der im Wesentlichen von den Einkünften, die er durch das Spielen erhält (Antrittsgelder, Preisgelder, Simultanvorstellungen) seinen Lebensunterhalt bestreitet. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E

Berührt-Geführt-Regel f = BG [PDB] Schachregel, nach der eine berührte Figur auch gezogen werden muss. Wenn man eine Figur nur zurecht rücken, aber nicht ziehen muss, erklärt man dies vor der Berührung z.B. durch den international üblichen Ausspruch: "J'adoube". [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® touch-move rule ® E

Beseitigung f hinderlicher a Masse f [PDB] ® E

Bestimmung f des Königs- oder Damenturms m [PDB] ® E

Betretungszwang [Zwangsfeld = ZF Dieses vom Autor festgelegte Feld muß von Weiß (weißes ZF) bzw. von Schwarz (schwarzes ZF) oder von beiden jeweils am Zug befindlichen Parteien (Doppel-ZF) mit einem Stein, der dieses Feld in seinem Wirkungsbereich hat, betreten werden ("Betretungszwang"). Sind mehrer Felder als Zwangsfelder definiert, genügt es, wenn von der am Zug befindlichen Partei irgendein derartiges Feld betreten wird. Kann kein Zwangsfeld betreten werden, besteht freie Zugwahl. Problemkiste (113) X 1997 S. 134] ® E

Beweispartie f = Eine Stellung wird in einer fiktiven Partie von der Partieanfangsstellung aus erspielt = Help Game (proof game)E

Beweispartie in n Einzelzügen mit folgenden verbindlichen Zügen ... ® E

Bewertung f ®evaluation E

Bichromes a Schach f Start- und Zielfeld eines Zuges müssen unterschiedliche Felderfarben aufweisen. Das gilt auch bei der Beurteilung von Matt und Patt. Es sind nur Züge möglich, bei denen Start- und Zielfeld verschiedene Farben haben. Eine besondere Auswirkung davon ist, daß Läufer keine Zugmöglichkeit haben. [Problemkiste (108) XII 1996 S. 316+ (111) VI 1997 S. 80] ® E

Bicolores = Échecs Bicolores = Zweifarbenschach: Alle Steine sind in bezug auf die Wirkung gegenüber den Königen zweifarbig; eigne Steine dürfen nicht geschlagen werden. Problemkiste (97) II 1995 S. 23 ® E

Bicolores Échecs Bicolores pF Zweifarbenschach Alle Steine sind in bezug auf die Wirkung gegenüber den Königen zweifarbig; eigene Steine dürfen nicht geschlagen werden) Obwohl Schlagfälle ganz normal abgewickelt werden, steht ein König auch dann im Schach, wenn er von einem eigenen Stein beobachtet wird. Entsprechend würde ein Zug, der zur Beobachtung des eigenen Königs führte, als illegales Selbstschach gewertet und ist daher unzulässig. Für Partien mit Échecs bicolores sind Dame und Damenspringer in der normalen Partieanfangsstellung zu vertauschen. ® Zweifarbenschach ® E

big a four EC ® (die) Großen Vier p ® The „big four“ of chess databases: ® Chess Assistant E ® ChessBase E ® NICBase E ® Bookup E. ® E

Bilder np Eigentlich: Stellungsbilder. Figurenkonstellationen, an die sich der Spieler bewusst oder unbewusst erinnert. Beim Schachtraining, zu dem auch das Nachspielen von Schachpartien anderer Spieler gehört, prägen sich im Gedächtnis Figurenmuster bzw. Stellungsbilder und dazu gehörende Manöver ein. Die Fähigkeit, diese Stellungsbilder bewusst oder unbewusst in der Partie abrufen zu können, helfen dem Spieler, die Probleme einer Stellung "intuitiv" zu lösen. Man spricht dann auch von einem Stellungs-"Gefühl". Am deutlichsten wird das Phänomen beim Einstudieren von Mattbildern. Ein Spieler, der viele Mattbilder im Gedächtnis gespeichert hat, wird in einer Partie nicht nur schneller ein vorhandenes Matt ausspielen, sondern er ist auch in der Lage, viel früher die Möglichkeit zu erkennen und daraufhin zu spielen. Viele Spieler, auch Amateure, haben zudem viele Bilder aus Eröffnungen abrufbereit. Es wird vermutet, dass die ganz großen Spieler auf viele Bilder in allen Bereichen der Partie zurückgreifen können. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E

Bison m kombinierter 1:3+2:3-Springer [Problemkiste (105) VI 1996 S. 245 + (123) VI 1999 S. 81] ® E

Bi-Woozles pE Sich gegenseitig beobachtende ungleichfarbige Stein (König eingeschlossen) verlieren ihre Wirkungskraft (Schlag/Schach). [Problemkiste (126) XII 1999 S. 165. + (134) IV 2001 S. 50] ® E

BKA Wiesbaden Schachverein ® E

Black Death (the ~) ® Blackburne, Joseph Henry (1841-1924) ® E

blindfold chess E ® Blindspiel

Blindlingsspiel n® E

Blindschachspiel n ® E

Blindspiel n Schon die ersten Berufsschachspieler des 16. Jahrhunderts verblüfften ihr Publikum damit, dass sie gegen einen oder mehrere Gegner "blind" spielten, d.h.: sie saßen mit dem Rücken zum Brett oder in einem anderen Zimmer. Schon für das Jahr 1226 wird berichtet, dass der Sizilianer Buzzeca, nach anderen Quellen ein Sarazener namens Buzeccia, gleichzeitig gegen drei Gegner spielte, davon gegen zwei Gegner ohne Ansicht des Brettes. Später gab es immer wieder Blindspieldemonstrationen gegen mehrere Gegner gleichzeitig von Meistern wie Philidor oder Pillsbury. Letzterer war besonders eifrig in dieser Disziplin und stellte in Moskau einen neuen Rekord auf, als er gegen 22 Gegner antrat. Diese Vorstellung soll den 10-jährigen Alexander Aljechin, der als Zuschauer zugegen war, sehr beeindruckt haben. Auch Aljechin gab häufig Blindsimultanvorstellungen, zum Beispiel in New York 1924 gegen 26 Gegner. Die Blindspieltradition wurde in den 90er-Jahren des 20. Jahrhunderts in veränderter Form in Monaco weitergeführt, wo seit 1994 regelmäßig ein kombinierter Blindschach-/ Schnellschachwettbewerb durchgeführt wird. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® blindfold chess E

blitz tournament E Blitzturnier

blitz vE ® blitzen v

blitzen v ® blitz vE

Blitzpartie f Partie mit sehr kurzer Bedenkzeit. Die übliche Bedenkzeit für eine Blitzpartie beträgt 5 Minuten Gesamtbedenkzeit für jeden Spieler für die ganze Partie. Überschreitet ein Spieler seine Bedenkzeit, dann hat er die Partie verloren. Bei offiziellen Blitzturnieren wird neuerdings auch häufig im "Fischer"-Modus gespielt: 4 Minuten + Zugabe von 2 Sekunden für jeden gemachten Zug. Vielleicht die höchstdotierte Blitzpartie aller Zeiten. Anand und Adams blitzen um das Recht, Karpow herausfordern zu dürfen. Der Sieger der Partie, Anand, gewann dadurch 237.000 Dollar mehr Preisgeld. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E

Blitzturnier n ® blitz tournamentE

blockade E ® Blockade

Blockade f Von Nimzowitsch populär gemachter Begriff. Eine Figur nimmt eine Position unmittelbar vor einem Bauern ein, aus der sie nicht von Bauern vertrieben werden kann. Dadurch wird der Bauern am Vorrücken gehindert und kann, wenn es ein isolierter Bauern ist, von anderen Figuren angegriffen werden. Als ideale Blockadefigur gilt der Springer. Blockade bedeutet allgemein aber auch gegnerische Kräfte in ihrer Bewegung zu behindern. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® blockade E

Blockadeschach n Es dürfen sich nur Steine derselben Art schlagen. Könige können daher nicht schlagen. Problemkiste (100) VIII 1995 S. 108 ® E

Blockwechsel m [PDB] ® E

blunder E ®Fingerfehler

Blunder mDE = Fingerfehler, Schnitzer: Bezeichnung für einen groben Fehler im englischen Sprachraum. Manchmal auch im Deutschen verwendet. Brett Die Spielfläche, auf der Schach gespielt wird. Die Bezeichnung Brett wird auch dann gewählt, wenn es nicht aus Holz, sondern wie häufig üblich aus einer faltbaren Plastikplane besteht. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E

Bob Dylan, Bob Spitz biography of ~ There are several paragraphs describing how Dylan tried to psyche his opponents out by talking during games. He was known to do the same nervous leg shaking as in his performances. Dylan's manager reportedly paid Bobby Fischer so the singer could play chess with him. ® E

Bobby Fischer WM of the US was 15 years, 6 months, and 1 day old when he became the youngest male International Grandmaster. Hungarian Peter Leko, broke Fischer's record in 1994 by becoming a Grandmaster at age 14. ® E

Boburger Schach equipollents ® E

Bodhisattva manjusri ® Buddhist promotion game E ® E

Bombe f (der Zug schlägt ein wie eine Bombe) ® Schlag m ® Shot E ® E

Bondisseur mF ® Kurzschrittler ® E

BouncermDE Zieht auf Damenlinien, muß aber am Brettrand oder an einem beliebigen Stein (dem ersten auf der vom Bouncer beschrittenen Linie) reflektieren. Er zieht dabei so, daß der Abstand zwischen seinem Ausgangsfeld und dem "Reflexionsfeld" verdoppelt wird. Zur Längenzählung wird die Anzahl der Felder inklusive des Ausgangsfeldes, jedoch ohne das Reflexionsfeld, gezählt und verdoppelt.. [Problemkiste (101) X 1995 S. 137]

Bowling-Maximum n Bowling-Position mit maximaler Gesamtbeweglichkeit. [Hilmar Ebert] ®bowling maximum E

break-off E ®Abbruch

Brechtschach n Jede Partei verwandelt bei jedem Zug nicht bewegte eigene Steine schrittweise gemäß dem Schema K-D-T-L-S-B-K-D... "abwärts" oder B-S-L-T-D-K-B-S... "aufwärts". In Typ A hat jede Partei zu Beginn die freie Wahl der Verwandlungsrichtung abwärts oder aufwärts, an die sie dann aber im Fortgang gebunden bleibt. Schachgebote müssen durch eine aktive Bewegung, nicht durch eine passive Verwandlung, des angegriffenen Königs abgewehrt werden, es wird also auf --> Normalmatt gespielt. Die an sich fällige Verwandlung eines unbewegten Steines bleibt aus, wenn dadurch --> Rex Multiplex oder ein Bauer auf einer der beiden Figurengrundreihen entstünde; "königlose" Stellungen hingegen sind zulässig. Sofern überhaupt "Brecht-Züge" mit passiver Verwandlung möglich sind, dürfen keine anderen Züge gewählt werden. [St. Eisert] ® E

Brechtschach n Typ A (seit PAS) Jede Partei verwandelt bei jedem Zug nicht bewegte eigene Steine schrittweise gemäß dem Schema K-D-T-L-S-B-K-D. . . "abwärts" ( ) oder B-S-L-T-D-K-B-S. . . "aufwärts" ( ). In Typ A hat jede Partei zu Beginn die freie Wahl der Verwandlungsrichtung abwärts oder aufwärts, an die sie dann aber im Fortgang gebunden bleibt. Schachgebote müssen durch eine aktive Bewegung, nicht durch eine passive Verwandlung, des angegriffenen Königs abgewehrt werden, es wird also auf --> Normalmatt gespielt. Die an sich fällige Verwandlung eines unbewegten Steinesbleibt aus, wenn dadurch -->Rex Multiplex oder ein Bauer auf einerder beiden Figurengrundreihen entstünde; "königlose" Stellungen hingegen sind zulässig. Sofern überhaupt "Brecht-Züge" mit passiver Verwandlung möglich sind, dürfen keine anderen Züge gewähltwerden. [St. Eisert] ® E

Brennen v auf eine Revanche f ® E

Brett n vor dem Kopf m ® E

Brettdrehung f 45° Drehung des Brettes um 45°, z. B. für eine Zwillingsbildung. ® E

Brettvariation f Statt auf dem 8x8-Normalbrett kann auf beliebig anders geschnit- tenen Brettern gespielt werden; dabei kann die Wahl der Nota- tion ebenfalls variieren. Beim nx3-Brett etwa (n Reihen breit, 3 Reihen tief) fallen auf beiden Seiten Offiziers- und Bauern- grundreihe zusammen, so daß ein Bauerndoppelschritt mit sofor- tiger Umwandlung von Rand zu Rand möglich wird. ® E

Brettvariation f Statt auf dem 8x8-Normalbrett kann auf beliebig anders geschnittenen Brettern gespielt werden; dabei kann die Wahl der Notation ebenfalls variieren. Beim nx3-Brett etwa (n Reihen breit, 3 Reihen tief) fallen auf beiden Seiten Offiziers- und Bauerngrundreihe zusammen, so daß ein Bauerndoppelschritt mit sofortiger Umwandlung von Rand zu Rand möglich wird. ® variation of board E

bridge E ® Brücke D

British Chess Variants Society E – Zeitschrift: Variant Chess Q („The Magazine to Broaden Your Chess Horizons“ ISBN 0958-8248) President: David Pritchard, Editor and Secretary. John Beasley, Assistant Editor: Paul Byway, Treasurer: Peter Fayers, Endings Editor: Paul Byway, Problem Editor: Ronald Turnbull

Bronstein, David Im Schach gewinnt jeder. Hat man Freunde am Spiel - und das ist die Hauptsache - ist auch der Verlust einer Partie kein Unglück.

Brontosaurus m schlagender Läufer ® E

Brücke f ® bridge E

Brunnermatt n = Brunnerschach Idee für ein Partieschachspiel. Schwarz erhält (als Ausgleich für den weißen Anzug) die Möglichkeit, ein Schachgebot durch Angriff auf den gegnerischen (also weißen) König zu parieren. Problemkiste (85) II 1993 S. 17 + Problemkiste (118) VIII 1998 S. 269+270 ® E

Brunnerschach n Eine Partei darf den gegnerischen König nur dann schlagen, wenn der eigene nicht postwendend vom Gegner geschlagen werden könnte. Die Drohung des Königsschlags kann also mit der Drohung des unmittelbaren "Gegenschlags" pariert werden bzw. droht von vornherein nicht bei möglichem Gegenschlag. Auf diese Weise ist Königskontakt möglich; sind beide Könige gedeckt, dann besteht er sogar ohne Schachgebot. Ein gedeckter König kann einen ungedeckten König durch Königskontakt matt setzen. (Schlag (und Gegenschlag) des Königs kommen wie im normalen Schach nicht tatsächlich zur Ausführung.) ® E

Buchholz-Wertung f Feinwertung bei Punktgleichheit in Turnieren nach Schweizer System. Geht auf den Magdeburger Bruno Buchholz zurück, der dieses System im Jahr 1932 entwickelte. In der Buchholz-Wertung wird bei Punktgleichheit der Spieler besser bewertet, dessen Gegner in der Summe Ihrer Punkte besser abgeschnitten haben. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® rating of Buchholz ® E

Buchstabenproblem nRetros, bei denen die Steine auf dem Brett Buchstaben bilden oder bei denen die Steine durch Buchstaben repräsentiert werden [PDB] ® E

Buddha m® Buddhist promotion game E ® E

Buddhist promotion game E (8x8-Meditiationsbrett, nach H. J. R. Murray). Felder a7, a8: Bodhisattva manjusri, h8,h7: Schwert der Weisheit ... Kulturhistoriker Helmut Rosenfeld bezeichnet Schach als buddhistische Erfindung! (allerdings warnte Buddha vor leichtfertigen Spielen, auch Brettspielen (Große Sammlung, 1. Sutra, 14) [Runkel, Wolfram: Schach. Geschichte und Geschichten. S. 26]

Bugayev Attack / Polish Opening E A00 1.b4 e5 ® Polish Opening E ® E

Bulletin n Früher als Turnierbuch mit allen oder den besten Partien des Turniers nach dessen Beendigung veröffentlicht, heute meist schon als Rundenbulletin nach jeder Runde erhältlich. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E

Bumerangschach f Wie Flintenschach, aber der schlagende Stein zieht de facto auf das Schlagfeld und dann wieder zurück (wieso das Bumerangschach heißt, weiß das Känguruh: Der echte Bumerang sollte, nachdem er Schlagwirkung erzielt hat, jedenfalls zu Boden fallen und nicht zurückkehren). ® E

Bundesleiter m ® E

Bundesliga f Mannschaftswettbewerb in Deutschland. In der einteiligen Ersten Bundesliga der Herren spielen aus jeder Mannschaft jeweils acht Spieler gegeneinander. Aus den einzelnen Brettpunkten ergibt sich ein Mannschaftsergebnis. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E

Bundesnadel f des GSB ® E

Bundesschatzmeister m ® E

Bundesspielwart m ® E

Bundeswart m für Propaganda f und Presse f ® E

Bürgerlich-nationale Schachvereine f ® E

Butrint im südlichen Albanien

Caissa f „Göttin des Schachs“ von Sir William Jones 1772 in seinem Gedicht "Advertisement to Caissa" ins Leben