What is the Madrasi
rule for neutrals?
My interpretation of the Madrasi rules:
- A piece is paralysed if it is threatened by the other side.
- A piece is threatened if the other side, if it had the move, could capture
this piece. [Whether this move would be illegal, for instance through
selfcheck by rebirth, should be irrelevant IMO]
This interpretation implies that e.g. a neutral knight paralyses a black, a
white and a neutral knight, and that a neutral knight can be paralysed by a
black knight if white has the move, a white knight if black has the move,
and a neutral knight, if either side has the move.
Joost
Patt Die Wahl hat offenbar Auswirkungen auf den Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat. Nachdem bisher Rot-Grün eine knappe Mehrheit von neun zu sieben Stimmen hatte, droht dort nun ein Patt. Das Patt ist nahe bei Matt. Nicht nur, dass die zwei Begriffe schöne Stabreimbildungen ermöglichen (politisches Patt, mögliches Matt) - die Worte sitzen auch am selben Brett. Beide sind der Schach-Fachsprache entlehnt. Im Spiel der Könige bezeichnet Patt den "unentschiedenen Ausgang einer Partie . . . bei der die am Zug befindl. Partei nicht mehr ziehen kann, ohne in ein Schachgebot zu geraten" (Brockhaus). Nun könnte man das Thema vertiefen und "sämtliche orthodoxe und heterodoxe Pattforderungsarten" wie "direktes Patt, Selbstpatt, Hilfspatt" erläutern, wie dies Hilmar Ebert in seinem Standardwerk "Das Patt im Wenigsteiner" getan hat. Aber uns interessiert mehr die Bedeutung im übertragenen Sinn. "Situation, in der keine Partei einen Vorteil erringen kann", definiert das Etymologische Wörtbuch des Deutschen von dtv durchaus versöhnlich. Deutlich pessimistischer Küppers Wörterbuch der Umgangssprache: "Unmöglichkeit, einem eigenen Nachteil zu entgehen". Offenbar eine Frage der Perspektive. Im 19. Jahrhundert hielt das Patt laut dtv Einzug in die deutsche Sprache. Abgeleitet ist es vom italienischen patta (unentschieden, quitt sein), was wiederum auf patto (Vertrag, Vergleich) zurückgeht. Bei schwer lösbaren Fragen könnte Rot-Grün im Vermittlungsausschuss auf ein bereits im Bundesrat bewährtes Mittel zurückgreifen: Patte (bzw. Mäuse, Flocken). Für heftigere Auseinandersetzungen empfiehlt sich die Vorbereitung bei der Aikido-Schule Heinz Patt FR vom 27.9.2002 (Frankfurter Rundschau?!).
#1/#16 (#m/#n) Der Autor will hier einen Rekord in der Art verstanden wissen, daß hier die größte Zugdifferenz zwischen #1 und #n auftritt. In diesem konkreten Fall: Weiß verzichtet auf das möglich #1 und sucht nach einem anderen matt, das in diesem Fall 16 Züge benötigt. Problemkiste (79) II 1992 S. 134 ® E
% = Steingewinn m Spiele so, daß die andere Partei 1 Stein weniger hat. Um, im Gegensatz zum orthodoxen Spiel nicht identisch mit normalem Schlag zu sein, erlangt diese Forderung ihren eigentlichen Sinn nur im Zusammenhang mit der Circe-Bedingung. Problemkiste (129) VI 2000 S. 253 ® E
[??] Quelle f unbekannt a ® source unkonown aE
[AD] = Adelung Q® http://mdz.bib-bvb.de/digbib/lexika/adelung
0:1+1:1-Springer m Kombinationsfigur aus Wesir und Fers, zieht und schlägt wie der Normalkönig, ohne Königsfunktion und Rochadezugrecht. ® E
0:1+7:7-König m königlicher Kombinationsstein aus Wesir 0:1-Springer und 7:7-Springer. ® E
0:1-Reiterhüpfer m = Turm-Hüpfer Problemkiste (133) II 2001 S. 21 ® E
0:2+4:4-Springer m Kombinationsstein aus 0:2-Springer und 4:4-Springer. ® E
0:3-Springer m = Dromedar Problemkiste (132) X 2000 S. 362 ® E
0:4+1:4-Springer m Kombinationsstein aus 0:4-Springer und Giraffe (1:4-Springer). ® E
0:5+3:7-Springer m Kombinationsstein aus 0:5-Springer und 3:7-Springer. ® E
0:6+4:4-König m königlicher Kombinationsstein aus 0:6-Springer und 4:4-Springer. ® E
0:7+6:6-König m königlicher Kombinationsstein aus 0:7-Springer und 6:6-Springer. ® E
1´12-Horizontalzylinder m 6697 bedarf einiger Worte, dünkt mich. Es handelt sich um einen 1´12-Horizontalzylinder (oberer und unterer Rand schließen aneinander). Folgende Steine stehen auf dem Brett. Weiß: G‑2 a2,a9; G‑3 a6; G‑4 a10. Schwarz: Ka4, G‑2 a11, G‑4 a12. Wechselsteine: G‑1 a5, G‑2 a1. Die Steine auf a2, a6, a9, a10 und a11 sind ® E
-1(w+s), dann h#1 ® E
1. FC Hohenacker Schachverein
1:1-Reiterhüpfer m = Läuferhüpfer Problemkiste (113) X 1997 S. 134 ® E
1:1-Springer m = Fers Problemkiste (112) VIII 1997 S. 109 ® E
1:2+1:3+2:3-Springer m Kombinationsstein aus Normalspringer, Camel (1:3-Springer) und Zebra (2:3-Springer. ® E
1:5-Springer m = Ibis [Problemkiste (114) XII 1997 S. 162] ® E
1:6-König m königlicher 1:6-Springer. ® E
1:6-Springer m =Flamingo Wie Normalspringer, jedoch mit den Sprungkoordinaten 1:6. ® E
1:7+1:6-König m königlicher Kombinationsstein aus 1:7-Springer und 1:6-Springer. ® E
1:7-Springer m Wie Normalspringer, jedoch mit den Sprungkoordinaten 1:7. ® E
10.080 Anfangsstellungen fp ® Bobby-Fischer-Schach n
100-Dollar-Thema n In einem fünfzügigen h# finden 2 Excelsiore statt (1x Weiss, 1x Schwarz), die Umwandlungen geschehen in Springer! [PDB] ® E
1624, Globe Theater in ~ ® Middleton, Thomas - Game at Chess Q ® Game at Chess Q
180° (auch Figurensymbole np drehen v!) ® E
1814 ® Achdorf ® Schachakademie f ® chess academy E
1886-1894 = Wilhelm Steinitz WM
1894-1921 = Emanuel Lasker WM
1921-1927 = Jose Raul Capablanca WM
1927-1935 = Alexander Aljechin WM WM
1935-1937 = Machgielies Euwe WM
1937-1948 = Alexander Aljechin WM
1948-1957 = Michail Botwinnik WM
1957-1958 = Wassilij Smyslow WM
1958-1960 = Michail Botwinnik WM
1960-1961 = Michail Tal WM
1961-1963 = Michail Botwinnik WM
1963-1969 = Tigran Petrosjan WM
1969-1972 = Boris Spassky WM WM
1972-1975 = Robert James Fischer
1975-1984 = Anatoli Karpow WM
1984-1993 = Garri Kasparow WM WM
1993-1999 = Anatoli Karpow (FIDE)
1993-2000 = Garri Kasparow (PCA) WM
1999 = Alexander Khalifman (FIDE) WM
-1sra #1 und h#1(s) ® E
2:4‑Springer m a6 (=Lancer) ® E
2:5-Springer m = Korsar Problemkiste (111) VI 1997 S. 80 ® E
2:5‑Springer m f7 (=Korsar) ® E
2:5-Springer m Wie Normalspringer, jedoch mit den Sprungkoordinaten 2:5. ® E
2:6-König m königlicher 2:6-Springer. ® E
2000 = Wladimir Kramnik (PCA) WM
2001 = Vishi Anand (FIDE) WM
3:3+4:4-König m königlicher Kombinationsstein aus 3:3-Springer und 4:4-Springer. ® E
3:3+4:4-Springer m Kombinationsstein aus 3:3-Springer und 4:4-Springer. ® E
3:4-Springer m (Antilope) Wie Normalspringer, jedoch mit den Sprungkoordinaten 3:4. ® E
3:5-König m königlicher 3:5-Springer. ® E
3:5‑Springer m g5 ® E
3:7‑Springer m a4 ® E
33-Springer m ® Lr [Standard-Symbolik nach UIM = Umwandlung in Märchenfiguren von Er. Bartel. & H. Gruber] ® 3:3-Leaper E
3D-Schach n 5x5x5-Schach Stereoschach Mischung aus Brettschach und Raumschach. Es wird ein normales 8x8-Brett verwendet, über dessen zentralem 4x4-Quadrat (c3--6) sich ein 4x4x4-Raum mit den zusätzlichen Ebenen A-D aufspannt. Die Partieanfangsstellung ist die orthodoxe, weswegen sowohl weiße als auch schwarze Bauern im Raum nach oben, nicht aber nach unten ziehen können. Weiße Bauern können auf a8..h8 sowie auf c6D..f6D umwandeln, schwarze Bauern analog auf a1..h1 und c3D..f6D. [PDB] ® E
3D-Schach n 6214-6216: Lösen Sie mal 3D-Schach (das müßte bei ein bißchen Konzentration diesmal sogar im Kopf gehen)! ® E
43- &-51-Springer m ® E
50-Züge-Regel f [PDB] ® E
51-Springer m (1:5)-Springer = 5:1-Springer: Entfernt sich von seinem Standfeld um die Koordinaten 5/1 oder 1/5; z.B. kann ein (1:5)-Springer von a1 aus die Felder b6 und f2 erreichen; die dabei “übersprungenen” Felder können beliebig besetzt sein. ® 1:5-Leaper E = 5:1-Leaper E
6:7+7:7-Springer m Kombinationsstein aus 6:7-Springer und 7:7-Springer. ® E
7´7 Sehen Sie, welchen Dual der Autor durch
8sra s#1 ® E
-9w (davon3 Entschläge) ra ##1 ® E
A ® B: In der angegebenen Zugzahl ist aus Stellung A in Stellung B zu spielen. ® E
a posteriori a = AP: Schachaufgaben, in denen der im ersten Zug ausgeführte e.p.-Schlag im Lauf der Lösung legalisiert wird. Problemkiste (136) VIII 2001 S. 100 ® E
á tempo a Ein Spieler zieht à tempo, wenn er ohne Nachdenken auf einen Zug des Gegners antwortet. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Abbazia defence, classical defence, modern defence [!] E 5.f4 g1f3 d7d5 [JM] ®
Abbazia defence, E = C36 1.e2e4 e7e5 f2f4, Botvinnik Variation E = C36 1.e2e4 e7e5 f2f4 e5f4 g1f3 d7d5 e4d5 g8f6 f1b5 c7c6 d5c6 b7c6 b5c4 f6d5 [JM] ®
Abbruch m ® break-off E
Abbruchstellung f Die Stellung, bei der der Abbruch einer Partie erfolgt. Der am Zug befindliche Spieler notiert auf seinem Partieformular den Abgabezug. Die Stellung der Figuren und die bis dahin verbrauchte Bedenkzeit wird auf einem Umschlag notiert. Die beiden Partieformulare werden in den Umschlag gesteckt, dieser wird verschlossen und vom Schiedsrichter aufbewahrt. Die Abbruchstellung darf bis zur Wiederaufnahme der Partie von den Spielern, auch zusammen mit anderen Spielern, analysiert werden. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Abgabezug m Zug der bei Abbruch (Unterbrechung) einer Partie von dem Spieler abgegeben wird, der am Zug ist. Der Abgabezug wird nicht für den Gegenspieler sichtbar auf dem Brett ausgeführt, sondern nicht sichtbar auf dem Partieformular notiert und dann in einem Briefumschlag verschlossen. Der Spieler, der den Abgabezug abgegeben hat, ist verpflichtet, genau diesen bei Wiederaufnahme der Partie zu spielen. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
abgeschnittenes a Teilgebiet n des Bretts n [PDB] ® E
ablehnen v ® refuse E
Ablenkung f Weglocken oder Wegzwingen einer Verteidigungsfigur, zum Beispiel durch ein Opfer, von einem bestimmten Verteidigungsfeld. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® diversion E
Abschätzung f Beurteilung einer Abbruchstellung durch ein Schiedsgericht, ob sie für eine Seite gewonnen oder Remis ist. Das Abschätzungsverfahren wurde bei manchen Mannschaftswettbewerben angewendet, um einerseits die Länge der Spielzeit einer Partie durch Abbruch zu begrenzen, andererseits eine erneute Anreise eines Spielers an einen anderen Ort einzusparen. Erhebt einer der beiden Spieler Protest gegen das Abschätzungsergebnis, muss er die Last der Anreise auf sich nehmen. Die Abschätzung ist heute im Nahschach unüblich geworden. Auch im Fernschach kommt es aus Zeitgründen manchmal zur Abschätzung. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® adjudication E
Abspiel n Andere Bezeichnung für Variante. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® line E
absteigen v ® (to) be relegated E
Abstieg m ®relegation E
Abtausch m Zugfolge, bei der zwei Figuren gleichen materiellen Werts durch Schlagen vom Brett genommen werden. Der Abtausch von Angriffsfiguren ist eine häufig erfolgreiche Verteidigungsstrategie, während der Angreifer Abtausch meist vermeidet. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® exchange E
Abwechselnd a . . . Im 1. , 3. , 5. , . . . Zug gilt die eine Bedingung, im 2. , 4. , 6. , . . . Zug die andere, wobei die Wahl, mit welcher der beiden Bedingungen begonnen wird, vorgegeben oder frei ist. ® E
Abzug m Wegzug einer Figur oder eines Bauern, wodurch eine dahinter stehende Figur zur Wirkung kommt. Die häufigste Form ist das Abzugschach. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Abzugsschach n Schachgebot, das sich dadurch ergibt, dass eine Figur wegzieht und eine andere Figur auf der gleichen Linie, Reihe oder Diagonale ein Schachgebot gibt. Das Abzugsschach ist häufig ein sehr wirkungsvolles Mittel, weil die Figur, welche durch den Abzug die schachgebende Figur in ihrer Wirkung offen legt, zum Beispiel ungestraft Bauern oder Figuren schlagen kann. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® discovered check E
accept v - annehmen ® D
Achdorf 1814 ® Schachakademie f ® chess academy E
Achsen-Echo n [PDB] ® E
Actuated revolving grid squares Ep Jede Gittermasche, in die sich ein Stein hineinstellt (auch andere Typen sind denkbar), wird als unmittelbare Konsequenz dieses Zuges - unter Belassung der übrigen Gittermaschen - um 90° nach rechts (im Uhrzeigersinn) gedreht, wobei die Felder der gedrehten Gittermasche in Numerierung und Färbung dem Gesamtbrett angepaßt werden. Schachgebote oder illegale Selbstschachs werden erst nach dieser Drehung festgestellt. Bauern dürfen bei der Drehung auf die eigene Offiziersgrund- reihe oder - dabei umwandelnd - auf ihre Umwandlungsreihe geraten. ® Gitterschach ® E
Adelung Q = [AD] ® http://mdz.bib-bvb.de/digbib/lexika/adelung
adjourned a game E - Hängepartie
adjudication E - Abschätzung
Advanced a Chess E Englisch: Fortgeschrittenes Schach. Von Kasparow ausgedachte Disziplin, bei der die Spieler während der Partie die Hilfe von Schachprogrammen in Anspruch nehmen können. Erstmals im Schnellpartien-Wettkampf Kasparow-Topalov 1998 in Leon ausprobiert. Nachdem Topalov kurz vorher einen Schnellpartien-Wettkampf mit 0-4 verloren hatte, schaffte er mit der Analysehilfe des Programms Fritz5 ein 3-3. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv]
advantage E - Vorteil ® D
Advice to Spectators at Chess Tournaments. QE (in German) All the pages were blank except the last. On the last page were two words, Halt‘s Maul! = keep your mouth shut! [MA]
Aktivschach n Andere Bezeichnung für Schnellschach oder Rapid Chess. Jeder der Spieler hat in der Regel 25 Minuten Bedenkzeit für die ganze Partie. In Deutschland sind die "Frankfurt Classics" das bedeutendste Schnellschachereignis: Analyse Analyse ist die ausführliche Betrachtung einer Stellung, bei der mehrere in Frage kommende Züge in ihren Konsequenzen durchleuchtet werden. Eine gründliche Analyse erzeugt eine Vielzahl von möglichen Varianten, wobei die Schlussstellungen in ihren weiteren Aussichten beurteilt wird. Die Analyse von Stellungen ist wesentlicher Bestandteil bei der Partieführung. Nach der Partie werden im Turnierschach häufig von beiden Spielern kritische Stellungen untersucht ("Post mortem"). Außerdem werden in Schachzeitungen oder anderen Publikationen Partien mit Anmerkungen oder Analysen veröffentlicht. Oft sind Analysen auch falsch und manchmal werden sie später korrigiert. Eine besonders gründliche und wissenschaftliche Methode der Partieanalyse verfolgt Dr. Robert Hübner. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® active chess E
Albanien ® E
Albino m Die 4 möglichen Schritte eines weißen Bauern von seinem Ausgangsfeld aus [PDB] (innerhalb der Lösungen). PROBLEMKISTE (93) VI 1994 S. 178 ® E
All Time Rankings pE The Keene-Divinsky list is far from being perfect but is a honest attempt to make an all time ranking list and, most important of all, is based on objective data: games. It also consider some players who may not be very famous in the West but are very good players indeed (Stein nr.15; Kholmov nr.24; Furman nr.26; Szabo nr.46). All the other lists I've seen are based on personal opinions or nationalistic supporting with the one possible exception of Dr. Elo's list based on his famous, and currently used, ranking system. However, it is designed to rank current players, not as a historical test. It has a big drawback, too: Elo inflation, quite evident these days. This is the complete Keene-Divinsky list based on 64 (previuosly subjectively selected) players' one another games from 18th century to mid-1987. (This list was published in "Warriors of the Mind" by Raymond Keene and Nathan Divinsky, Harding Simpole Publishing, 1989): 1. Kasparov - 2. Karpov - 3. Fischer - 4. Botvinnik - 5. Capablanca - 6. Lasker - 7. Korchnoi - 8. Spassky - 9. Smyslov - 10. Petrosian - 11. Morphy - 12. Polugaevsky - 13. Geller - 14. Tal - 15. Stein - 16. Keres - 17. Bronstein - 18. Alekhine - 19. Sokolov - 20. Boleslavsky - 21. Portisch - 22. Reshevsky - 23. Yusupov - 24. Kholmov - 25. Averbakh - 26. Furman - 27. Belyavsky - 28. Timman - 29. Larsen - 30. Taimanov - 31. Vaganian - 32. Kotov - 33. Flohr - 34. Ljubojevic - 35. Najdorf - 36. Szabo - 37. Gligoric - 38. Fine - 39. Huebner - 40. Andersson - 41. Seirawan - 42. Euwe - 43. Hort - 44. Rubinstein - 45. Mecking - 46. Maroczy - 47. Steinitz - 48. Vidmar - 49. Bernstein - 50. Nimzovitsch - 51. Bogoljubov - 52. Short - 53. Tarrasch - 54. Pillsbury - 55. Schlechter - 56. Marshall - 57. Anderssen - 58. Charousek - 59. Chigorin - 60. Teichmann - 61. Janowski - 62. Duras - 63. Blackburne - 64. Zukertort ® Allzeit-Ranking n
Allentschlag m [PDB] ® E
alles n nach unten a ® E
Alle-Steine-Züger m ® E
allgemeinen Grashüpferfiguren Die Definition der allgemeinen Grashüpferfiguren vom Typ G‑n (z.B. G‑2) wurde in f‑86/230 anläßlich der Aufgabe 5309 gebracht: Ein G‑n benötigt n Steine, die auf hintereinanderliegenden Feldern einer Linie stehen ‑ über diese führt er einen Grashüpfer=Sprung aus. [Daß der G‑2 mit dem Känguruh identisch sei, stimmt nicht ganz, beim Känguruh müssen die Sprungsteine nicht nebeneinander stehen. - H. Gruber in feenschach] ® transferable pieces E
All-in Chess n Auch gegnerische Steine dürfen gezogen werden; nach einem Zugpaar darf nicht die identische Stellung (mit identischen Zugmöglichkeiten) wie vor dem Zugpaar entstehen. ® E
Al-Masudi = arabischer Schachhistoriker: schildert Schachpartien mit Wetteinsatz von Körperteilen (Finger, Hand, Unterarm, Ellbogen u.a.) [Runkel, Wolfram: Schach. Geschichte und Geschichten. S. 30]
Altarabisches Schach n ® E
Alter m = der Alte: „für den König, welchen sie den Alten oder des Königs Mann nennen“ ® Courier-Spiel ® des Königs Mann ® Rath ® Schach n [3]. [Adelung] [AD]
alternativ a ® E
Alternativ-Circe n Ist das Wiedergeburtsfeld eines geschlagenen Steines besetzt, wird er analog zu Spiegelcirce wiedergeboren. Ist auch dieses Feld besetzt, verschwindet der Stein vom Brett. Problemkiste (133) II 2001 S. 20 ® E
Altes a Spiel n ® Schach n [3]. [Adelung] [AD]
Älteste a Schachgesellschaft f Gesellschaft des Schaffzabelspiels zu Heydelberg ® E
Amateur m - amateur ® E
Amazone f (= Kombinationsfigur aus Dame + Springer) [Lucena, Arte de Axedres, 1497] = amazon (= Queen + Knight) (auch Terror und 8 weitere bekannte Namen!!) ist eine mit einem Springer liierte Dame! Problemkiste (81) VI 1992 S. 173 + Problemkiste (126) XII 1999 S. 165 ® E
Ami m Ein unbeweglicher Stein, es sei denn, daß er von einem anderen Stein der eigenen Partei kontrolliert (beobachtet) wird. Dann erhält er dessen Kräfte (vgl. Orphan). Er kann die Kräfte auch an einen anderen Ami der eignen Farbe weitergeben. Problemkiste (104) IV 1996 S. 212 ® E
Ammenhausen, Konrad von ® Konrad von Ammenhausen
A-nach-B-Schach n [PDB] Analog zu --> "Versetze Steine", wobei die (an sich partiewidrige) Entfernung eines Königs aus- oder eingeschlossen sein kann. ® E
Analyse f - analysis E
analysieren v ® to analyze vE
analysis E ® Analyse f
analyze vE ® analysieren v
Andernach-Grashüpfer m Wechselt beim Überspringen die Farbe des Sprungbocks. [Problemkiste (136) VIII 2001 S. 100] ® E
Anderssen m [PDB] ® E
Anfangsstellungen fp c Bobby-Fischer-Schach n ® E
angegriffen a - en prise E (auch:) attacked E
Angriff m Ausrichten und Hinführen der Figuren auf ein bestimmtes Angriffsziel (Angriffsmarke) im gegnerischen Lager. Dies kann ein bestimmtes Feld, ein bestimmter Bereich oder der gegnerische König sein. Lohnende Angriffsziele sind Schwächen, Felder im gegnerischen Lager, die schwer zu verteidigen sind. Eine Regel besagt, dass man dort angreifen soll, wo man durch Figurenmehrheit oder Raumvorteil überlegen ist. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® attack E
Angriffsmarke f Schwäche im gegnerischen Lager auf die sich ein Angriff richtet oder die für einen Angriff, z.B. auf den König ausgenutzt werden kann. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Anmerkungen fp - annotations® E
annehmen v ® to accept E
annotations pE ® Anmerkungen fp
Anti-Andernachschach n Bei nichtschlagenden Zügen findet ein Farbwechsel des ziehenden Steines (außer König) statt, bei schlagenden Zügen nicht. Problemkiste (107) X 1996 S. 293 + Problemkiste (113) X 1997 S. 133 ® E
Anticirce n Der schlagende Stein wird CIRCE-gemäß auf seinem Ursprungsfeld wiedergeboren: der geschlagene Stein verschwindet vom Brett; dies gilt auch für schlagende Könige (Rex Inclusiv. Ein Schlagfall ist nur legal, wenn der schlagende Stein tatsächlich wiedergeboren werden kann. Ein Schlagfall vom eigenen Ursprungsfeld aus ist erlaubt. Bezüglich eines Schlagfalles auf das eigene Ursprungsfeld hin gibt es zwei kontroverse Meinungen. Es sollte entweder die gültige Definition beim jeweiligen Problem angegeben oder das Problem unter beiden Definitionen korrekt sein) [Yves Cheylan, Rex Multiplex 37 in Phénix 17, VI/1992, S. 1614-1616] Problemkiste (111) VI 1997 S. 80 + Problemkiste (121) II 1999 S. 25] ® anti-Circe E Ein Schlagfall vom eigenen Ursprungsfeld aus ist erlaubt. Bezüglich eines Schlagfalles auf das eigene Ursprungsfeld hin gibt es den Typ Millour, der dies erlaubt und den Typ Cheylan, der die Identität von Schlag- und Rückversetzungsfeld ausschließt. Es sollte entweder der Typ beim jeweiligen Problem angegeben werden oder das Problem unter beiden Definitionen korrekt sein; im Gegensatz zu Circe gilt hier automatisch Rex inclusiv! [Y. Cheylan, Rex Multiplex (37) in: Phénix 1992 VI S. 1614-1616; Millour, Gruber & Kuhlmann feenschach (65) V 1983 S. 70 f.] ® anti-Circe E = the distance between capture square and rebirth square is not considered. ® E
Anti-Circe n Typ Cheylan Wie Anti-Circe mit dem Unterschied, daß auf dem Wiedergeburtsfeld nicht geschlagen werden darf. [Problemkiste (111) VI 1997 S. 80, (121) II 1999 S. 25] ® E
Antieinsteinschach n ® E
Anti-File-Circe n Wie Anti-Circe, nur dass der schlagende weiße/schwarze Stein auf die Grundreihe derjenigen Linie versetzt wird, wo der Schlag stattgefunden hat. Bauern werden auf die Bauerngrundreihe versetzt, d.h. hier ist kein Unterschied zu Anticirce. Problemkiste (132) X 2000 S. 362 + Problemkiste (133) II 2001 S. 20 ® E
Antiko n = Anti-Kontaktschach: Der Zug eines Steins mit Ausnahme der Bauern endet auf einem Feld, dessen Nachbarfelder unbesetzt sind. Die Bauern ziehen und schlagen wie gewöhnlich. [Problemkiste (114) XII 1997 S. 162] ® E
Anti-Kontaktschach n = Antiko n Der Zug eines Steins mit Ausnahme der Bauern endet auf einem Feld, dessen Nachbarfelder unbesetzt sind. Die Bauern ziehen und schlagen wie gewöhnlich. [Problemkiste (114) XII 1997 S. 162] ® Antiko ® E
Anti-Kritikusmn [PDB] ® E
Anti-Phönix-Thema (Anti-Pronkin-Thema) [PDB] ® E
Antipodencirce n Zu jedem Feld gibt es auf dem 8´8-Brett genau ein Antipodenfeld – nämlich dasjenige, das sich im 4:4-Abstand befindet (das Antipodenfeld zu a1 ist e5, das zu b3 ist f7). Wird ein Stein geschlagen, wird das Schlagopfer auf dem Antipodenfeld zum Schlagfeld wiedergeboren. Ist dieses Feld besetzt, verschwindet der Stein vom Brett ® E
Antipodenschach n Zu jedem Feld des Normalbrettes gibt es im Abstand 4:4 ein einziges Feld, das Antipodenfeld. Beim Antipodenschach wird ein geschlagener Stein auf dem Antipodenfeld wiedergeboren, wenn dieses frei ist, andernfalls verschwindet er vom Brett. Problemkiste (122) IV 1999 S. 53 + Problemkiste (134) IV 2001 S. 50 ® E
Antischach n n Nur "einstehende", also vom Gegner --> beobachtete Könige stehen sicher (und dürfen nicht geschlagen werden). Verliert ein König die gegnerische Beobachtung, steht er im Schach und muß umgehend wieder gegnerische Beobachtung erlangen. Kann seine Partei das nicht, ist er (anti-)matt. In Kombination mit --> Rex Multiplex muß jede Partei wenigstens einen König "einstellen", um nicht (anti-)matt zu sein. ® E
Anti-Spiegelcirce n Der schlagende Stein (auch der König) wird wieder auf das entsprechende Ursprungsfeld der Gegenpartei gestellt. Ein Schlag ist nur möglich, wenn das Ursprungsfeld der gegnerischen Seite leer (und, beim König außerdem nicht bedroht) ist. Problemkiste (130) VIII 2000 S. 284 ® Sphäroidisches Schachbrett ® E
Antisymmetrie f® E
Antrittsgeld n Geld, das ein starker Schachprofi vom Veranstalter eines Turniers allein für seine Teilnahme erhält. Im Unterschied dazu ist das Preisgeld abhängig vom erzielten Endplatz. Während Anfang des Jahrhunderts Antrittsgelder verpönt waren - das erste Antrittsgeld wurde Emanuel Lasker beim berühmten Turnier in St. Petersburg 1914 gezahlt - haben sie heute die Preisgelder bei den stärksten Turnieren an Bedeutung weit übertroffen. Die Spitzenspieler erhalten bei den Superturnieren Antrittsgelder von mehreren 10.000 DM, Gary Kasparow bis zu 100.000 DM. In der Bundesliga werden für eine Partie etwa zwischen 400 DM und 2000 DM an Antrittsgeld gezahlt, damit ein Profi die Farben des Vereins in der Mannschaft vertritt. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
any E ® Quodlibet DE ® E
Anziehender m Bezeichnung für den Spieler, der die weißen Steine führt. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Anzug m haben v ® to have the first move E
AP (PF) [feenschach (101) S. 157ff.; Nr. 7162 gerade in der Verbindung mit Retro Volages] ® E
AP = A posteriori a Schachaufgaben, in denen der im ersten Zug ausgeführte e.p.-Schlag im Lauf der Lösung legalisiert wird. [Problemkiste (136) VIII 2001 S. 100] ® E
Aprilscherz m [PDB] ® E
Arbeiterschach n (Zeitschrift) ® E
Arbeiterschach-Journalist m (z.B. Emil Ramin) ® E
Arbeiterschachspieler m ® E
Arche-Noah-Falle f Falle in der Spanischen Partie, bei der Weiß eine Figur verliert. Führt auch bei internationalen Turnieren hin und wieder zum Erfolg. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Aristokrat m [PDB] ® E
Aristoteles In Legenden zum Erfinder des Schachspiels gekürt. [Runkel, Wolfram: Schach. Geschichte und Geschichten. S. 22] ® E
arrocco I, l’® l’arrocco I ® Rochade f ® E
Art Fazakas, writer for Kasparov vs. The World ® E
Ashley, Maurice (Jamaica), Schachreporter ® E
Asymmetrische a Lösung f [PDB] ® E
Atlantosaurus m König, der nur schlagend ziehen kann. ® E
Atomcirce n Bei einem Schlagfall verschwinden neben dem Schlagopfer auch alle diejenigen Steine vom Brett und werden anschließend circegemäß wiedergeboren, die auf einem dem Schlagfeld benachbarten Feld stehen. Der schlagende Stein bleibt stehen. [feenschach Nr. 7096, 7119, 7185] ® E
Atompatt n mit Erstschlag m Bedingungs-Scherz von Hilmar Ebert & Hans Peter Reich ® E
Auf dem Schachbrett der Meister gilt Lüge und Heuchelei nicht lange. Sie werden vom Wetterstrahl der schöpferischen Kombination getroffen, irgendwann einmal, und können die Tatsache nicht wegdeuteln, wenigstens nicht für lange, und die Sonne der Gerechtigkeit leuchtet hell in den Kämpfen der Schachmeister. (Emanuel Lasker) ® E
auf ein legales Bauernstandfeld n ® E
Auf welchem Feld wurden die fehlenden Steine geschlagen? ® E
Auf welchen Feldern wurden von wem die Türme geschlagen? ® E
Auf wievielen und welchen Feldern kann der Imitator legal nicht stehen? ® E
Aufbau m Entwicklungsplan. Art und Weise, Schema, nach dem man seine Figuren entwickelt. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® set-up E
Aufgabe f Erklärung eines Spielers, dass er die Partie verloren gibt. Die Aufgabe kann mündlich erfolgen, oder symbolisch durch Reichen der Hand zur Gratulation, bzw. durch Anhalten der Uhr. Das theatralische Umlegen des eigenen Königs sieht man nur in Spielfilmen, nicht im Turnierschach. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
aufgeben v ® to resign E
aufgedecktes a Schach n ® discovered check E
Ausgangsstellung f Die Stellung mit der ein Problem, eine Endspielstudie oder eine Mattaufgabe beginnt. Manchmal wird mit dem Begriff aber auch die Grundstellung bezeichnet. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Ausgedehnter a Bauer m ® 21st century chess E = 10x9-Spiel n ® E
Ausgleich m Bewertung einer Stellung, in der die Möglichkeiten oder Chancen beider Seiten als völlig gleich bewertet werden. Als Symbol für Ausgleich wird das Gleichheitszeichen verwendet. Im Eröffnungskampf, bei dem Weiß durch den Anzugsvorteil immer einen halben Zug voraus ist, ist Schwarz in der Regel um Ausgleich bemüht. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] balance / equality ® E
ausgleichen v ® equalize vE
Ausrufezeichen n Schachsymbol. Ein Ausrufezeichen hinter einem Zug kennzeichnet diesen Zug als guten Zug. - B - [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Außer im Mattzug darf kein Schachgebot gegeben werden, nicht ein- mal zur Rettung des eigenen Königs oder zur Pattvermeidung. ® E
Äußere a Hebriden fp ® Lewis Chessmen E ® Figurenfund m
Auszeit f ® time out E
Auto Da Fe Q A 1935 novel written by Nobel Prize winner Elias Canetti, the main character is a man named Fischer who wants to be the chess champion of the world. ® E
Avalanche Schach n [PDB] ® E
Babson-Task m [PDB] ® E
back rank E ® Grundreihe des Gegners
back-rank mate E ® Grundreihenmatt
Bahnung f Zug einer Figur auf der Wirkungslinie einer weiteren Figur fremder oder gleicher Farbe. Parameter: Angegeben sind die bahnende und die folgende Figurenart: groß = weiß, klein = schwarz Die erste Ziffer gibt die geometrische Entfernung der bahnenden Figur zwischen Ausgangs- und Zielfeld an; die zweite Ziffer gibt die geometrische Entfernung der nachfolgenden Figur zwischen Ausgangs- und Zielfeld an. Beispiel: BAHNUNG (ld 32 32) der schwarze Läufer bahnt für die schwarze Dame, Entfernung für den sL = 32 (zB: b4 nach f8), die schwarze Dame folgt mit der gleichen Entfernung (zB. a3 nach e7) [PDB] ® E
Bajonett-Angriff m Vorstoß eines oder mehrerer Bauern in die gegnerische Stellung hinein, auch als Opferangriff, um die Ordnung der gegnerischen Kräfte zu stören oder diese einzuengen. Der Bajonettangriff wird häufig gegen die Rochadestellung angewendet. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
balance E ® Ausgleich
balance, dynamic ~ E ® dynamic balance E ® dynamisches Gleichgewicht
balanced a Randomization E [Variant Chess 27 S. 136-138, VC 28 S. 173, VC 29 = Herbst 1998 S. 7] ®
Balhait = indischer König aus der ® Weizenkornlegende f ® E
Bana Autor des ältesten indischen Historienromans: Harshacharita, über den friedliebenden nordindischen König Sriharsha (606-648): „Unter diesem Herrscher streiten nur die Bienen beim Sammeln des Taus, die einzigen abgeschnittenen Füße sind Versfüße, Heere kämpfen nur auf dem Schachbrett.“ ® E
Banks, Newell ® Checkers E
Barriereschach n Jede Partei darf jedes Feld nur einmal betreten. Als betreten gilt ein Feld, das durch den Zug einer Figur bewetzt wurde. Linienfiguren wirken auch über nicht mehr betretbare Felder hinaus, aber nicht mehr auf diese. Die Bedingung gilt auch vor der Diagrammstellung, allerdings nicht auf eine bestimmte Partieanfangsstellung zurückgehend (also nicht ab PAS). Problemkiste(115) II 1998 S. 189 ® E
Baskenschach E Erreicht ein Rex solus die generische Figurengrundreihe, so entsteht als Teil dieses Zuges ein Bauer der Farbe des Rex solus auf seiner Bauerngrundreihe neu, und zwar auf der Linie, auf der der Rex solus steht. Dies gilt nur, wenn das Feld auf der Gurndlinie frei ist und der eigene König nicht ein Schachgebot ausgesetzt wird. Andernfalls entsteht kein neuer Bauer, der Königszug ist aber möglich. Problemkiste (125) X 1999 S. 137 ® E
Batsford-Verlag mQ Renommierter Londoner Verlag mit langer Schachbuchtradition. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Batterie f Zwei Figuren die auf der gleichen Linie, Reihe oder Diagonalen stehen und sich in ihrer Wirkung unterstützen [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Batterieaufbau m, unfreiwilliger a - ® unfreiwilliger Batterieaufbau
Batteriespiel n [PDB] ® E
Bauer m Schachfigur. Jede Seite hat acht Bauern, die in der Grundstellung (Anfangsstellung) auf der Reihe vor der Grundreihe (auf der 2. Reihe bei Weiß, auf der 7. Reihe bei Schwarz) aufgestellt sind. Der Bauer ist die Figur mit dem geringsten materiellen Wert (Wert des Bauern=1). Im Endspiel erhöht sich der Wert jedoch dramatisch, weil jeder Bauer, der die gegnerische Grundreihe erreicht, in eine beliebige höherwertige Figur umgewandelt wird. Deshalb ist ein Mehrbauer im Endspiel oftmals (nicht immer!) entscheidend für den Gewinn der Partie. Zugweise: In der Anfangstellung kann ein Bauer wahlweise ein Feld oder zwei Felder (Doppelschritt) auf der gleichen Linie vorwärts ziehen. Hat ein Bauer einmal sein Anfangsfeld verlassen, darf er ab jetzt nur ein Feld auf der gleichen Linie vorwärts ziehen. Im Gegensatz zu allen anderen Figuren schlägt der Bauer nicht wie er zieht, d.h. er kann keinen Stein schlagen, der auf der gleichen Linie vor ihm steht. Stattdessen kann er Steine schlagen, die auf einer der Nachbarlinien eine Reihe vor ihm stehen. Eine Besonderheit beim Schlagen des Bauern ist die "en passant"-Regel. Der Bauer ist außerdem die einzige Figur, die nur in eine Richtung ziehen darf: Ein Bauer kann nur vorwärts ziehen, niemals rückwärts. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Bauerneinheit f Werteinheit im Schach, mit der der materielle Wert der Figuren angegeben wird. Dient als Anhaltspunkt zur Einschätzung der materiellen Situation. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Bauernendspiel n ® pawn ending E
Bauernkette f Mehrere sich gegenseitig deckende vorgeschobene Bauern. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] pawn chain ® E
Bauernopfer n Opfer eines Bauern. Der Sinn eines Bauernopfers kann es sein, Entwicklungsvorsprung zu gewinnen, Linien für den Angriff zu öffnen, ein Feld zu räumen, das man mit Figuren besetzen will oder die gegnerischen Figuren zu behindern oder in Unordnung zu bringen. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Bauernschlägerei f ® pawn free fight E
Bauernschwäche f Bauern, die gar nicht oder schlecht verteidigt werden können und deshalb zum Angriffsziel werden. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Bauernstruktur f ® pawn structure E
Bauerntausch m ® pawn exchange E
Bauernwalze f Bewegliche Bauernkette, die durch ihren Vormarsch Druck auf die gegnerische Stellung ausübt oder zur Umwandlung schreitet. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] pawn roller ® E
Bauernzentrum n Besetzung der Zentralfelder mit Bauern. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Baumsuche f ® tree search E
BC Aichach Schachverein ® E
BdF (Bund deutscher Fernschachfreunde) ® German Correspondence Chess Association E
be v relegated a® absteigen E
be v mated a = to be in checkmate E ® matt a sein v
Beamte mp Ein "beamteter" Stein ist nur zugfähig, wenn er von einem gegnerischen Stein --> beobachtet wird; unbeobachtet ist er zugunfähig und ohne Wirkung auf den gegnerischen König, behält aber seine Kraft zu beobachten bei. [A. Schöneberg] ® E
Beamtenschach n Ein beamteter Schachstein hat nur Zug- und Wirkungskraft, wenn er vom Gegner beobachtet; auch unbeobachtete Beamte haben Beobachtungskraft. [Problemkiste (97) II 1995 S. 23] - Ein Beamtenbauer wandelt sich in eine Beamtenfigur um; ein bei Circe geschlagener Beamtenstein wird als Beamtenstein (auf dem orthodoxen Wiedergeburtsfeld) wiedergeboren. Eine Rochade mit einem Beamtenkönig ist nur möglich, wenn der König beobachtet wird (aber es darf kein Schachgebot vorliegen!). Zur Beurteilung, ob ein Rochade-"Zwischenfeld" bedroht ist, stellt man den König probeweise ohne sonstige Veränderung auf das Zwischenfeld. Ein beamteter Bauer darf en passant schlagen, wenn er beobachtet wird. [Problemkiste (99) VI 1995 S. 81 + (134) IV 2001 S. 50] ® E
Bedenkzeit f Festgelegte Zeit, die für eine bestimmte Zugzahl oder die Partie verbraucht werden darf. Üblich sind 2h für 40 Züge als Turnierbedenkzeit, 25 Minuten für die ganze Partie beim Schnellschach und 5 Minuten für die ganze Partie beim Blitzschach. Überschreitet ein Spieler die festgelegte Bedenkzeit, dann hat er die Partie verloren. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] time limit ® E
Bedenkzeitkontrolle f Die Bedenkzeitkontrolle erfolgt automatisch mit Hilfe der Schachuhr, bei der abwechselnd nach jedem getätigten Zug die Uhr des Gegners in Gang gesetzt wird. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Bedingungsaufgabe f Bei einer Bedingungsaufgabe wird entweder ein Bedingung vorgegeben (z.B. "Kürzester Weg des sK?", "Der sLc8 hat noch nicht gezogen") oder es wird in der Forderung gefragt, ob eine Bedingung zugetroffen haben kann (z.B. "War als erster Zug a2-a3 möglich?") [PDB] ® E
Befreiung f ® liberation E
Beide Parteien spielen so, dass der schwarze König kein Feld betreten muß, auf dem er sich schon befand. ® E
Beidmatt n Eine Partei darf mit einem Mattzug derart in das Selbstschach ziehen oder in einem Schach stehen bleiben, daß sie, wäre sie unmittelbar erneut am Zug, ebenfalls matt stünde ungeachtet des gleichzeitigen Einstehens beider Könige. Dies darf aber nicht aus einem bereits gültigen Matt oder Patt heraus geschehen. [J. Kuhlmann] Problemkiste (83) X 1992 S. 214 ® E
Beobachten n Ein Stein "beobachtet" ein Feld oder einen darauf stehenden Stein, wenn er aufgrund seiner bloßen Bewegungseigenschaften dorthin schlagen könnte, wäre das Feld nur von einem geeigneten Schlagobjekt besetzt. Die Beobachtung ist sehr wohl bei Verstellung, nicht aber bei Fesselung oder wegen bewegungseinschränkender Märchenbedingung unterbrochen. [E.W.Beal] ® E
Beratungspartie f Partie bei der mehrere Spieler auf einer Seite spielen und sich darüber beraten dürfen, welcher Zug ausgeführt werden soll. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Bereinigtes a Pacific Retractor n® E
Beringen, Heinrich von - ® Heinrich von Beringen
Berkeleian Chess n Ein Stein, der nicht beobachtet ist, verschwindet vom Brett. Wird ein Stein vom Brett genommen, so verschwinden gleichzeitig alle Steine gleich welcher Farbe, die nun nicht mehr beobachtet sind. Ob ein Zug zulässig ist, wird erst entschieden, wenn alle nicht beobachteten Steine entfernt sind; im ersten Teilschritt kann der eigene König durchaus in ein Schach ziehen. [Problemkiste (118) VIII 1998 S. 269] ® E
Berufsschachspieler m = Profi: Schachspieler, der im Wesentlichen von den Einkünften, die er durch das Spielen erhält (Antrittsgelder, Preisgelder, Simultanvorstellungen) seinen Lebensunterhalt bestreitet. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Berührt-Geführt-Regel f = BG [PDB] Schachregel, nach der eine berührte Figur auch gezogen werden muss. Wenn man eine Figur nur zurecht rücken, aber nicht ziehen muss, erklärt man dies vor der Berührung z.B. durch den international üblichen Ausspruch: "J'adoube". [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® touch-move rule ® E
Beseitigung f hinderlicher a Masse f [PDB] ® E
Bestimmung f des Königs- oder Damenturms m [PDB] ® E
Betretungszwang [Zwangsfeld = ZF Dieses vom Autor festgelegte Feld muß von Weiß (weißes ZF) bzw. von Schwarz (schwarzes ZF) oder von beiden jeweils am Zug befindlichen Parteien (Doppel-ZF) mit einem Stein, der dieses Feld in seinem Wirkungsbereich hat, betreten werden ("Betretungszwang"). Sind mehrer Felder als Zwangsfelder definiert, genügt es, wenn von der am Zug befindlichen Partei irgendein derartiges Feld betreten wird. Kann kein Zwangsfeld betreten werden, besteht freie Zugwahl. Problemkiste (113) X 1997 S. 134] ® E
Beweispartie f = Eine Stellung wird in einer fiktiven Partie von der Partieanfangsstellung aus erspielt = Help Game (proof game)E
Beweispartie in n Einzelzügen mit folgenden verbindlichen Zügen ... ® E
Bewertung f ®evaluation E
Bichromes a Schach f Start- und Zielfeld eines Zuges müssen unterschiedliche Felderfarben aufweisen. Das gilt auch bei der Beurteilung von Matt und Patt. Es sind nur Züge möglich, bei denen Start- und Zielfeld verschiedene Farben haben. Eine besondere Auswirkung davon ist, daß Läufer keine Zugmöglichkeit haben. [Problemkiste (108) XII 1996 S. 316+ (111) VI 1997 S. 80] ® E
Bicolores = Échecs Bicolores = Zweifarbenschach: Alle Steine sind in bezug auf die Wirkung gegenüber den Königen zweifarbig; eigne Steine dürfen nicht geschlagen werden. Problemkiste (97) II 1995 S. 23 ® E
Bicolores Échecs Bicolores pF Zweifarbenschach Alle Steine sind in bezug auf die Wirkung gegenüber den Königen zweifarbig; eigene Steine dürfen nicht geschlagen werden) Obwohl Schlagfälle ganz normal abgewickelt werden, steht ein König auch dann im Schach, wenn er von einem eigenen Stein beobachtet wird. Entsprechend würde ein Zug, der zur Beobachtung des eigenen Königs führte, als illegales Selbstschach gewertet und ist daher unzulässig. Für Partien mit Échecs bicolores sind Dame und Damenspringer in der normalen Partieanfangsstellung zu vertauschen. ® Zweifarbenschach ® E
big a four EC ® (die) Großen Vier p ® The „big four“ of chess databases: ® Chess Assistant E ® ChessBase E ® NICBase E ® Bookup E. ® E
Bilder np Eigentlich: Stellungsbilder. Figurenkonstellationen, an die sich der Spieler bewusst oder unbewusst erinnert. Beim Schachtraining, zu dem auch das Nachspielen von Schachpartien anderer Spieler gehört, prägen sich im Gedächtnis Figurenmuster bzw. Stellungsbilder und dazu gehörende Manöver ein. Die Fähigkeit, diese Stellungsbilder bewusst oder unbewusst in der Partie abrufen zu können, helfen dem Spieler, die Probleme einer Stellung "intuitiv" zu lösen. Man spricht dann auch von einem Stellungs-"Gefühl". Am deutlichsten wird das Phänomen beim Einstudieren von Mattbildern. Ein Spieler, der viele Mattbilder im Gedächtnis gespeichert hat, wird in einer Partie nicht nur schneller ein vorhandenes Matt ausspielen, sondern er ist auch in der Lage, viel früher die Möglichkeit zu erkennen und daraufhin zu spielen. Viele Spieler, auch Amateure, haben zudem viele Bilder aus Eröffnungen abrufbereit. Es wird vermutet, dass die ganz großen Spieler auf viele Bilder in allen Bereichen der Partie zurückgreifen können. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Bison m kombinierter 1:3+2:3-Springer [Problemkiste (105) VI 1996 S. 245 + (123) VI 1999 S. 81] ® E
Bi-Woozles pE Sich gegenseitig beobachtende ungleichfarbige Stein (König eingeschlossen) verlieren ihre Wirkungskraft (Schlag/Schach). [Problemkiste (126) XII 1999 S. 165. + (134) IV 2001 S. 50] ® E
BKA Wiesbaden Schachverein ® E
Black Death (the ~) ® Blackburne, Joseph Henry (1841-1924) ® E
blindfold chess E ® Blindspiel
Blindlingsspiel n® E
Blindschachspiel n ® E
Blindspiel n Schon die ersten Berufsschachspieler des 16. Jahrhunderts verblüfften ihr Publikum damit, dass sie gegen einen oder mehrere Gegner "blind" spielten, d.h.: sie saßen mit dem Rücken zum Brett oder in einem anderen Zimmer. Schon für das Jahr 1226 wird berichtet, dass der Sizilianer Buzzeca, nach anderen Quellen ein Sarazener namens Buzeccia, gleichzeitig gegen drei Gegner spielte, davon gegen zwei Gegner ohne Ansicht des Brettes. Später gab es immer wieder Blindspieldemonstrationen gegen mehrere Gegner gleichzeitig von Meistern wie Philidor oder Pillsbury. Letzterer war besonders eifrig in dieser Disziplin und stellte in Moskau einen neuen Rekord auf, als er gegen 22 Gegner antrat. Diese Vorstellung soll den 10-jährigen Alexander Aljechin, der als Zuschauer zugegen war, sehr beeindruckt haben. Auch Aljechin gab häufig Blindsimultanvorstellungen, zum Beispiel in New York 1924 gegen 26 Gegner. Die Blindspieltradition wurde in den 90er-Jahren des 20. Jahrhunderts in veränderter Form in Monaco weitergeführt, wo seit 1994 regelmäßig ein kombinierter Blindschach-/ Schnellschachwettbewerb durchgeführt wird. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® blindfold chess E
blitz tournament E Blitzturnier
blitz vE ® blitzen v
blitzen v ® blitz vE
Blitzpartie f Partie mit sehr kurzer Bedenkzeit. Die übliche Bedenkzeit für eine Blitzpartie beträgt 5 Minuten Gesamtbedenkzeit für jeden Spieler für die ganze Partie. Überschreitet ein Spieler seine Bedenkzeit, dann hat er die Partie verloren. Bei offiziellen Blitzturnieren wird neuerdings auch häufig im "Fischer"-Modus gespielt: 4 Minuten + Zugabe von 2 Sekunden für jeden gemachten Zug. Vielleicht die höchstdotierte Blitzpartie aller Zeiten. Anand und Adams blitzen um das Recht, Karpow herausfordern zu dürfen. Der Sieger der Partie, Anand, gewann dadurch 237.000 Dollar mehr Preisgeld. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Blitzturnier n ® blitz tournamentE
blockade E ® Blockade
Blockade f Von Nimzowitsch populär gemachter Begriff. Eine Figur nimmt eine Position unmittelbar vor einem Bauern ein, aus der sie nicht von Bauern vertrieben werden kann. Dadurch wird der Bauern am Vorrücken gehindert und kann, wenn es ein isolierter Bauern ist, von anderen Figuren angegriffen werden. Als ideale Blockadefigur gilt der Springer. Blockade bedeutet allgemein aber auch gegnerische Kräfte in ihrer Bewegung zu behindern. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® blockade E
Blockadeschach n Es dürfen sich nur Steine derselben Art schlagen. Könige können daher nicht schlagen. Problemkiste (100) VIII 1995 S. 108 ® E
Blockwechsel m [PDB] ® E
blunder E ®Fingerfehler
Blunder mDE = Fingerfehler, Schnitzer: Bezeichnung für einen groben Fehler im englischen Sprachraum. Manchmal auch im Deutschen verwendet. Brett Die Spielfläche, auf der Schach gespielt wird. Die Bezeichnung Brett wird auch dann gewählt, wenn es nicht aus Holz, sondern wie häufig üblich aus einer faltbaren Plastikplane besteht. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Bob Dylan, Bob Spitz biography of ~ There are several paragraphs describing how Dylan tried to psyche his opponents out by talking during games. He was known to do the same nervous leg shaking as in his performances. Dylan's manager reportedly paid Bobby Fischer so the singer could play chess with him. ® E
Bobby Fischer WM of the US was 15 years, 6 months, and 1 day old when he became the youngest male International Grandmaster. Hungarian Peter Leko, broke Fischer's record in 1994 by becoming a Grandmaster at age 14. ® E
Boburger Schach equipollents ® E
Bodhisattva manjusri ® Buddhist promotion game E ® E
Bombe f (der Zug schlägt ein wie eine Bombe) ® Schlag m ® Shot E ® E
Bondisseur mF ® Kurzschrittler ® E
BouncermDE Zieht auf Damenlinien, muß aber am Brettrand oder an einem beliebigen Stein (dem ersten auf der vom Bouncer beschrittenen Linie) reflektieren. Er zieht dabei so, daß der Abstand zwischen seinem Ausgangsfeld und dem "Reflexionsfeld" verdoppelt wird. Zur Längenzählung wird die Anzahl der Felder inklusive des Ausgangsfeldes, jedoch ohne das Reflexionsfeld, gezählt und verdoppelt.. [Problemkiste (101) X 1995 S. 137]
Bowling-Maximum n Bowling-Position mit maximaler Gesamtbeweglichkeit. [Hilmar Ebert] ®bowling maximum E
break-off E ®Abbruch
Brechtschach n Jede Partei verwandelt bei jedem Zug nicht bewegte eigene Steine schrittweise gemäß dem Schema K-D-T-L-S-B-K-D... "abwärts" oder B-S-L-T-D-K-B-S... "aufwärts". In Typ A hat jede Partei zu Beginn die freie Wahl der Verwandlungsrichtung abwärts oder aufwärts, an die sie dann aber im Fortgang gebunden bleibt. Schachgebote müssen durch eine aktive Bewegung, nicht durch eine passive Verwandlung, des angegriffenen Königs abgewehrt werden, es wird also auf --> Normalmatt gespielt. Die an sich fällige Verwandlung eines unbewegten Steines bleibt aus, wenn dadurch --> Rex Multiplex oder ein Bauer auf einer der beiden Figurengrundreihen entstünde; "königlose" Stellungen hingegen sind zulässig. Sofern überhaupt "Brecht-Züge" mit passiver Verwandlung möglich sind, dürfen keine anderen Züge gewählt werden. [St. Eisert] ® E
Brechtschach n Typ A (seit PAS) Jede Partei verwandelt bei jedem Zug nicht bewegte eigene Steine schrittweise gemäß dem Schema K-D-T-L-S-B-K-D. . . "abwärts" ( ) oder B-S-L-T-D-K-B-S. . . "aufwärts" ( ). In Typ A hat jede Partei zu Beginn die freie Wahl der Verwandlungsrichtung abwärts oder aufwärts, an die sie dann aber im Fortgang gebunden bleibt. Schachgebote müssen durch eine aktive Bewegung, nicht durch eine passive Verwandlung, des angegriffenen Königs abgewehrt werden, es wird also auf --> Normalmatt gespielt. Die an sich fällige Verwandlung eines unbewegten Steinesbleibt aus, wenn dadurch -->Rex Multiplex oder ein Bauer auf einerder beiden Figurengrundreihen entstünde; "königlose" Stellungen hingegen sind zulässig. Sofern überhaupt "Brecht-Züge" mit passiver Verwandlung möglich sind, dürfen keine anderen Züge gewähltwerden. [St. Eisert] ® E
Brennen v auf eine Revanche f ® E
Brett n vor dem Kopf m ® E
Brettdrehung f 45° Drehung des Brettes um 45°, z. B. für eine Zwillingsbildung. ® E
Brettvariation f Statt auf dem 8x8-Normalbrett kann auf beliebig anders geschnit- tenen Brettern gespielt werden; dabei kann die Wahl der Nota- tion ebenfalls variieren. Beim nx3-Brett etwa (n Reihen breit, 3 Reihen tief) fallen auf beiden Seiten Offiziers- und Bauern- grundreihe zusammen, so daß ein Bauerndoppelschritt mit sofor- tiger Umwandlung von Rand zu Rand möglich wird. ® E
Brettvariation f Statt auf dem 8x8-Normalbrett kann auf beliebig anders geschnittenen Brettern gespielt werden; dabei kann die Wahl der Notation ebenfalls variieren. Beim nx3-Brett etwa (n Reihen breit, 3 Reihen tief) fallen auf beiden Seiten Offiziers- und Bauerngrundreihe zusammen, so daß ein Bauerndoppelschritt mit sofortiger Umwandlung von Rand zu Rand möglich wird. ® variation of board E
bridge E ® Brücke D
British Chess Variants Society E – Zeitschrift: Variant Chess Q („The Magazine to Broaden Your Chess Horizons“ ISBN 0958-8248) President: David Pritchard, Editor and Secretary. John Beasley, Assistant Editor: Paul Byway, Treasurer: Peter Fayers, Endings Editor: Paul Byway, Problem Editor: Ronald Turnbull
Bronstein, David Im Schach gewinnt jeder. Hat man Freunde am Spiel - und das ist die Hauptsache - ist auch der Verlust einer Partie kein Unglück.
Brontosaurus m schlagender Läufer ® E
Brücke f ® bridge E
Brunnermatt n = Brunnerschach Idee für ein Partieschachspiel. Schwarz erhält (als Ausgleich für den weißen Anzug) die Möglichkeit, ein Schachgebot durch Angriff auf den gegnerischen (also weißen) König zu parieren. Problemkiste (85) II 1993 S. 17 + Problemkiste (118) VIII 1998 S. 269+270 ® E
Brunnerschach n Eine Partei darf den gegnerischen König nur dann schlagen, wenn der eigene nicht postwendend vom Gegner geschlagen werden könnte. Die Drohung des Königsschlags kann also mit der Drohung des unmittelbaren "Gegenschlags" pariert werden bzw. droht von vornherein nicht bei möglichem Gegenschlag. Auf diese Weise ist Königskontakt möglich; sind beide Könige gedeckt, dann besteht er sogar ohne Schachgebot. Ein gedeckter König kann einen ungedeckten König durch Königskontakt matt setzen. (Schlag (und Gegenschlag) des Königs kommen wie im normalen Schach nicht tatsächlich zur Ausführung.) ® E
Buchholz-Wertung f Feinwertung bei Punktgleichheit in Turnieren nach Schweizer System. Geht auf den Magdeburger Bruno Buchholz zurück, der dieses System im Jahr 1932 entwickelte. In der Buchholz-Wertung wird bei Punktgleichheit der Spieler besser bewertet, dessen Gegner in der Summe Ihrer Punkte besser abgeschnitten haben. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® rating of Buchholz ® E
Buchstabenproblem nRetros, bei denen die Steine auf dem Brett Buchstaben bilden oder bei denen die Steine durch Buchstaben repräsentiert werden [PDB] ® E
Buddha m® Buddhist promotion game E ® E
Buddhist promotion game E (8x8-Meditiationsbrett, nach H. J. R. Murray). Felder a7, a8: Bodhisattva manjusri, h8,h7: Schwert der Weisheit ... Kulturhistoriker Helmut Rosenfeld bezeichnet Schach als buddhistische Erfindung! (allerdings warnte Buddha vor leichtfertigen Spielen, auch Brettspielen (Große Sammlung, 1. Sutra, 14) [Runkel, Wolfram: Schach. Geschichte und Geschichten. S. 26]
Bugayev Attack / Polish Opening E A00 1.b4 e5 ® Polish Opening E ® E
Bulletin n Früher als Turnierbuch mit allen oder den besten Partien des Turniers nach dessen Beendigung veröffentlicht, heute meist schon als Rundenbulletin nach jeder Runde erhältlich. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Bumerangschach f Wie Flintenschach, aber der schlagende Stein zieht de facto auf das Schlagfeld und dann wieder zurück (wieso das Bumerangschach heißt, weiß das Känguruh: Der echte Bumerang sollte, nachdem er Schlagwirkung erzielt hat, jedenfalls zu Boden fallen und nicht zurückkehren). ® E
Bundesleiter m ® E
Bundesliga f Mannschaftswettbewerb in Deutschland. In der einteiligen Ersten Bundesliga der Herren spielen aus jeder Mannschaft jeweils acht Spieler gegeneinander. Aus den einzelnen Brettpunkten ergibt sich ein Mannschaftsergebnis. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Bundesnadel f des GSB ® E
Bundesschatzmeister m ® E
Bundesspielwart m ® E
Bundeswart m für Propaganda f und Presse f ® E
Bürgerlich-nationale Schachvereine f ® E
Butrint im südlichen Albanien
Caissa f „Göttin des Schachs“ von Sir William Jones 1772 in seinem Gedicht "Advertisement to Caissa" ins Leben gerufen. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Caïssa (goddess of chess) ® Caïssa (Schachgöttin)
Caïssa (Schachgöttin) ® Caïssa (goddess of chess) E
Calvo, Ricardo = spanischer Schachmeister und Forscher / Historiker ® E
Candidate for the World Championship of Chess E ® z.B. Nimzovich, Aron (1886-1935) ® Kandidat für die Schachweltmeisterschaft
candidates' tournament E ® Kandidatenturnier D
Cant Castler EmD [PDB] ® D
capture vE ® schlagen v® abzabeln v
Cardinal m Linienfigur, die in Läuferrichtungen zieht und einmal im Schnittpunkt der Feldergrenzen mit dem Rand reflektieren kann. Dabei wird die Felderfarbe gewechselt. ® E
Carl der Große „da es denn unter andern an Carls des Großen Hofe sehr üblich war, wie denn auch die von ihm gebrauchten Schachsteine noch zu St. Denis gezeiget werden.“ ® Schach n [3]. [Adelung] [AD]
Carr, George In 1868, George Carr played chess with a friend five miles away using a telescope and semaphores. Then Edison and Bell came along and made it easier. ® E
Castellari, U. ® E
castle kingside E ® kurz rochieren
castle queenside E ® lang rochieren
castle v short E = short a castling E ® kurze a Rochade f
castling E ® Rochade E
CAT Das CAT (Catul trojan = trojanisches Pferd) hat eine zusammengesetzte Zugwirkung: Es macht zuerst einen Springerzug und kann dann als Teil des Zuges wie ein Dabbabareiter (0:2-Reiter) weiterziehen, wobei dieser Teil des Zuges parallel zur 0:2-Komponente des Springerzuges verläuft. ® E
central pawns Ep ® Mittelbauern
centre E ® Zentrum
Ceriani-Frolkin-Thema Schlag von Umwandlungsfiguren Im Verlauf der Partie wandelt sich ein Bauer um und wird von einer gegnerischen Figur geschlagen. Der Typ der UWF muß eindeutig festliegen. [PDB] ® E
Cessoles, Jacobus von ® Xerxes ® E
Cha persisch: Schach ® Schach n [3].[AD]
Chamäleon-Bauer m Wie Chamäleon, aber inclusive Bauer in der Kette, also B-S-L-T-D-B ... [A. H. Kniest, Diagramme und Figuren 109, 6. II. 1965] ® CPA, CPD, Chamäleon ® Chameleon Pawn E ® E
Chamäleon-Circe m geschlagene Offiziere sind vor der Circe-Rückversetzung chamäleonmäßig (Schema D-S-L-T-D) zu verwandeln. Beispiel: wKc2 x Lc1 (Th8); wKc2xSb3(Lc8); wKc2xTd3 ist illegal, wegen Dd8-Selbstschach! 8Problemkiste (69) VI 1990 S. 128] bzw. Geschlagene Steine werden nicht auf ihrem eigenen Ursprungsfeld wiedergeboren, sondern auf dem des nächsten Steines in der Serie S-L-T-D-S ... [Problemkiste (85) II 1993 S. 17] ® E
Chamäleonschach n regina exclusiv a Betritt ein Offizier (außer König) ein Feld der Linien a,b,c,f,g,h (aber nicht d! Daher regina exclusiv), so wandelt er sich (unter Beibehaltung der Farbe) in jenen Offizier um, der in der PAS dort steht. Beispiele: Lf6‑h8=wT+, Lf6‑g7=wS, aber Lf6‑d4 bleibt wL! [feenschach Nr. 6647] ® E
Chamfort, Sébastien ® Man beherrscht die Menschen mit dem Kopf. Man kann nicht mit dem Herzen Schach spielen.
championship E ® Meisterschaft
Change-mate two-movers with promotion keys. Q ® Kenyszertipusu kettesek cyalogatvaltozassal a kulcslepesben Q & NEUKOMM, G. 23cm x 16cm, 16pp, stapled, grey spine but covers now detached). A theoretical treatise with 38 examples; in Hungarian. Kecskemet, text dated 1928. Bequeathed by D. Nixon. [BL]
Chariot E (ancient chess) = Rook E ® Roch m ® Wagen m
Charybdis f Zug- und Wirkungskraft sind verschieden. Zieht wie Moa, wirkt wie Moa-Heuschrecke, d.h. ein auf dem Moa-Weg befindlicher andersfarbiger Bock wird schlagenderweise (nach Heuschreckenart) übersprungen. Problemkiste (124) VIII 1999 S. 110 ® E
Cheney-Loyd m Überschreitung eines kritischen Feldes einer langschrittigen Figur, die nachfolgende Verstellung wird nicht mehr aufgehoben = endgültige Ausschaltung der Wirkungskraft Parameter: Angegeben sind die Figuren, die das Manöver ausführen; weiß = groß, schwarz = klein. Manöver in mehreren Phasen werden durch "Komma" getrennt. Beispiel: CHENEY-LOYD (LB, LS) Weißer Läufer überschreitet Schnittpunkt, danach besetzt der weiße Bauer den Schnittpunkt. In der zweiten Phase führen der weiße Läufer und der weiße Springer das Manöver aus. [PDB] ® E
Chequered a Board E ® Lord Exchequer E (Schatzmeister m) ® E
chess (Persian) E ® Tschaturanga (persisch: Schachspiel)
chess (radio) reporter E ® Schachfunker
chess blindness E ® Schachblindheit
chess book E® Schachlehrbuch
chess calendar E ® Schachkalender
chess championship E ® Schachmeisterschaft
Chess Chow Q ® Benjamin, Joel GM
chess clock E a timer for chess players, having a dial for each player on which his or her accumulated time is recorded and a device for stopping one timer and starting the other at the end of each move. E [1885–90] ® Schachuhr
chess club E ® Schachklub ® Schachverein
chess corner E ® Schachecke D
Chess curiosities pE Loss in three moves! The 1959 US Open Championship can only be remembered for one game and one player. While 'fools mate' has been known for many years, it takes a player of real skill and dedication to pull it off within a tournament. For this, Trinka must be applauded. White: Masefield - Black: Trinka 1.e4 g5 2.Nc3 f5 3.Qh5 mate A loss on Move 3! ® E
chess district E ® Schachbezirk D
CHESS E (!) = Community Health and Environmental Surveillanye System E (!)
chess encyclopaedia E ® Schachlexikon
chess expert E ® Schachexperte
chess federation E ® Schachbund
chess forum E ® Schachforum
chess friend E ® Schachfreund
chess history E ® Schachgeschichte
chess lover E ® Schachliebhaber
chess magazine E ® Schachzeitung
chess olympiad E ® Schacholympiade
chess organization E ® Schachorganisation ® Schachverband
chess pie E Southern Cookery. a dessert of cornmeal, sugar, butter, egg yolks, milk, and flavorings baked in a pastry shell. [1930–35; appar. for chest pie; chest perh. alluding to its depth]
chess player E ® Schachspieler
chess problem E ® Schachproblem
chess professional E ® professional chess-player E ® Berufsschachspieler m
chess program E ® Schachprogramm
chess reporting E ® Schachreportage
chess server E ® Schachserver
chess sport E ® Schachsport
chess stories E ® Schachgeschichten
chess tournament E - Schachturnier
chess youth E ® Schachjugend
chess·board E. the board, identical with a checkerboard, used for playing chess. [1400–50; late ME. See CHESS1, BOARD]
chess·man E (n., pl. –men) any piece used in the game of chess. [1275–1325; ME; earlier chesse meyne, equiv. to chesse CHESS1 + meyne household (man, men by folk etymology) < MF mesniée < L mansiŽn- (s. of mansiŽ); see MANSION] ® E
chess·tree E n. Naut. (in the 17th and 18th centuries) a wooden fastening with one or more sheaves, attached to the topside of a sailing vessel, through which the windward tack of a course was rove. ® E
chess1 E (ches), n. a game played by two persons, each with 16 pieces, on a chessboard. [1150–1200; ME < OF esches, pl. of eschec CHECK1] ® Schach
chess2 E (ches), n., pl. chess, chess·es. one of the planks forming the roadway of a floating bridge. [1425–75; late ME ches tier, layer < ?] ® Schach
Chess-Hero EfD ® Chess-Hero-Armbanduhr f ® Chess-Hero-Bewerb m
Chess-Hero-Armbanduhr f = Chess-Hero EfD = Chess-Hero-Armbanduhr f = Armbanduhr „Chess-Hero“ der Schweizer Firma Candino im Werte von 8900 Schilling für Hauptgewinner des Jahres im Chess-Hero-Bewerb. Weltweit nur 333 Stück, z. B. haben Karpow und Judit Polgar eine solche Uhr! ® Chess-Hero-Bewerb m ® E
Chess-Hero-Bewerb m Gesucht sind pfiffige, lustige, ausgefallene Partien aus dem normalen Turniergeschehen, monatliche Preisvergabe (Silberbarren mit Schachmotiv = König im Werte von 560 Schilling plus Trostpreise; Hauptgewinner des Jahres (Armbanduhr „Chess-Hero“ der Schweizer Firma Candino im Werte von 8900 Schilling, weltweit nur 333 Stück, z. B. haben Karpow und Judit Polgar eine solche Uhr! [Schach-Aktiv 12 / 1998, S. 688] ® E
Chess-Hero-Spezialverlag m (Kaserstraße 41, A-8010 Graz)® Chess-Hero ® E
chess-specific E ® schachspezifisch
Circé Parachuté Wie Circe, wenn aber das Ursprungsfeld des Schlagopfers besetzt ist, so entsteht er dennoch auf diesem Feld wieder. Dabei kommt er AUF dem Stein zu stehen, der dort stand. Dieser Stein kann dann nicht ziehen, bevor der wiedergeborene Stein nicht wegzieht. ® E
Circe symmetriques Geschlagene Steine entstehen neu auf dem Feld, das punktsymmetrisch bzgl. des Brettmittelpunktes zum Schlagfeld liegt (z. B. (z. B. b3--g6). Ist diese Feld besetzt, so verschwindet der geschlagene Stein vom Brett. ® E
Circe-Offiziere Rex inklusiv Nur Offiziere, auch die Könige, unterliegen der ® Circe-Bedingung für geschlagene Steine. ® E
circular tour E ® rundlauf E ® encirclement E ® run-round E ® Rundlauf m ® E
clock E ® Uhr
coffee-house game E ® Kaffeehauspartie
colour distribution E ® Farbverteilung
compensation E ® Kompensation
computer chess E ® Computerschach
Computer Schach und Spiele Q zweimonatlich, Auflage 5.000 ® E
Computerschach n Im weiteren Sinne die Verbindung von Schach und Computertechnik, im engeren das Spiel gegen Schachprogramme auf Computern. Die Idee Schach, nach einem vorgegebenen Programm zu spielen, ist entstanden, bevor es überhaupt Computer gab. Ein britischer Mathematiker schrieb schon während des zweiten Weltkrieges das erste Schachprogramm. Anfang der 70er-Jahre gab es die ersten Programme, die auf Großrechnern gegen Clubspieler mithalten konnten. Später entstanden die ersten Brettcomputer, die aus einem Schachbrett bestanden, in das die notwendige Hard- und Software eingebaut war. Bald erreichten dieser Brettcomputer gehobenes Vereinsspielerniveau oder sogar die Spielstärke von Internationalen Meistern. Brettcomputer waren im Gegensatz zu den experimentellen Programmen auf Großrechnern für jedermann im Kaufhaus zu kaufen. Anfang der 90er-Jahre fanden PCs weite Verbreitung und bald gab es auch Schachprogramme dafür. Während zum Beispiel das Programm Fritz1 mit einer Spielstärke von ca. ELO 2100 (auf einem Intel 286) noch als nett belächelt wurde, gewann die Version Fritz5 1998 das ORDIX-Schnellschach-Open in Frankfurt vor 36 Großmeistern mit einer Leistungszahl von ELO 2780. Auch im Bereich der Großenrechenprogramme wurde weiterentwickelt. Das größte öffentliche Aufsehen erregte der Sieg des IBM-Rechners "Deep Blue" in einem Sechspartien-Wettkampf mit Turnierbedenkzeit gegen Weltmeister Kasparow. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® computer chess E
Conan Doyle, Arthur In zehn Mordfällen gibt es nicht so viele Geheimnisse wie in einer Partie Schach. ® E
conditional move E ® Eventualzug
continuation E ® Fortsetzung
Conversion Captures Ep Ein geschlagener Stein wechselt seine Farbe und zieht in Ergänzung des Schlagzuges auf das vom schlagenden Stein verlassene Feld, falls dieser Zug seiner Gangart entspricht. Ist das nicht der Fall, gilt der Schlagzug als normal und der geschlagene Stein wird vom Brett entfernt. Problemkiste (136) VIII 2001 S. 100 ®
Cook mDE unlösbare oder nebenlösige Aufgabe [PDB]
Coordinate Chess E [P. B. van Dalfsen] Jede Bewegung entlang einer Diagonalen (und dies gilt analog für einen Springerzug, also für jeden nicht-orthogonalen Zug) wird in ihre zwei orthogonalen Komponenten (bei Springerzügen muß zuerst die "lange" Komponente gespielt werden) zerlegt (normale diagonale Züge gibt es nicht)
correspondence chess E ® Fernschach
correspondence chess association E ® Fernschachbund
correspondence game E ® Fernpartie
Count Rosselli del Turco K ® Rosselli del Turco, Count. I-Florence, Frühes Hilfsmatt 1922
counter-attack E ®Gegenangriff
Counter-check E [PDB] ® Gegenschach
counter-play E ® Gegenspiel
Courier-Spiel n Das große, welches dasjenige ist, von welchem die Schriftsteller des 12ten und 13ten Jahrh. reden, hat sich noch bis auf unsere Zeiten in dem Halberstädtischen Dorfe Ströpke erhalten, dessen Einwohner von undenklichen Zeiten her den Ruhm geschickter Schachspieler haben. Sie nennen es das Courier-Spiel, und spielen es auf einer länglichen Tafel von 96 Feldern, wovon 12 auf der langen und 8 auf der kurzen Seite sind. Jeder Spieler hat 24 Steine, nähmlich außer den 16 gewöhnlichen zwey Courier, einen Rath für den König, welchen sie den Alten oder des Königs Mann nennen, einen Narren für die Königinn, der den Nahmen Schleich führet, und vier Bauern. ® Schach n [3]. [Adelung] [AD]
Couscous Circe ®
cross-check E ®Kreuzschach
cross flights pE ® plus-flights pE ® Kreuzflucht
cross-pin E ® Kreuzfesselung
Crown Prince of the Chess World E = Nimzovich, Aron (1886-1935): He had business cards printed which read, „A. Nimzovich: Candidate for the World Championship of Chess and Crown Prince of the Chess World.“ ® E
Cyber-Schach-Café n ® CyberChessCafe CE ® Cyber Chess Cafe CE ® Internet [La Mecca 16.7.1997]
Daher, Zezeh Eben - - ® Dahir, Sissa Ibn ®Weizenkornlegende f® Schach n [3]. [Adelung] Image 0659 ® E
Dahir, Sissa Ibn - ® Zezeh Eben Daher ®Weizenkornlegende f® Schach n [3]. [Adelung] Image 0659 ® E
Damenflügel m Der Bereich des Brettes, der der Dame in ihrer Grundstellung näher liegt, von Weiß aus gesehen links, die Reihen a, b und c. Datenbanken Große Partiensammlungen für PCs. Heute sind für jeden Schachfreund Datenbanken mit über 1.000.000 gespielten Partien zugänglich. Programme wie das ChessBase-Programm können diese innerhalb kurzer Zeit nach Eröffnungen, Spielern, Mittelspiel- oder Endspielstellungen auswerten. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] queenside ® E
Damenschach n ® woman's chess E
Dandin = indischer Dichter, Ende des 7. Jahrhunderts: Epos „Erlebnisse der zehn Prinzen“, schildert Verhalten von Schachspielern bei der Partie, z. B. Lachen bei Figurenopfer („Du greifst in den Spielverlauf ein unter dem Vorwand des Lachens.“) ® E
dark-squared bishop - schwarzfeldriger Läufer ® E
DAS = Deutscher Arbeiter-Schachbund 7.4.1912 Robert Oehlschläger = Vorsitzender ® E
das große Schach n In Deutschland sind nach und nach dreyerley Arten dieses Spieles üblich gewesen; das große, das kleine, und dasjenige, welches jetzt überall gespielet wird. Das große, welches dasjenige ist, von welchem die Schriftsteller des 12ten und 13ten Jahrh. reden, hat sich noch bis auf unsere Zeiten in dem Halberstädtischen Dorfe Ströpke erhalten, dessen Einwohner von undenklichen Zeiten her den Ruhm geschickter Schachspieler haben. Sie nennen es das Courier-Spiel, und spielen es auf einer länglichen Tafel von 96 Feldern, wovon 12 auf der langen und 8 auf der kurzen Seite sind. Jeder Spieler hat 24 Steine, nähmlich außer den 16 gewöhnlichen zwey Courier, einen Rath für den König, welchen sie den Alten oder des Königs Mann nennen, einen Narren für die Königinn, der den Nahmen Schleich führet, und vier Bauern. ® Schach n [3]. [Adelung] [AD]
das kleine Schach n Das kleine Schach wird noch in eben diesem Dorfe beybehalten, und mit 16 Steinen in 64 Feldern eben wie das große gespielet. Sie nennen es das alte Spiel, dagegen unser gewöhnliches Schachspiel bey ihnen den Nahmen des Wälschen Schachs führet. ® Schach n [3]. [Adelung] [AD]
Das Schachspiel hat einen hohen selbsterzieherischen Wert, denn wie kein anderes Spiel erweckt es einen starken Ehrgeiz. Dieser aber regt die Selbstbeobachtung an und vermittelt Selbsterkenntnis, welche die Grundlage aller Selbsterziehung bildet. (Paul Schellenberg)
Das Schachspiel ist das weitaus schönste und vernünftigste aller Spiele, und Glück und Zufall haben darin keinen Einfluß. Ich versichere, daß es für mich durchaus beschämend und demütigend wäre, wenn es mir nicht gelänge, darin wenigstens mittelmäßige Erfolge zu erringen. Mme. de Sevigne)
Das Schachspiel ist nicht bloß eine müßige Unterhaltung. Verschiedene schätzbare und im Laufe des menschlichen Lebens nützliche Eigenschaften des Geistes können dadurch erworben oder gekräftigt werden, so daß sie Gewohnheiten werden, die uns nie im Stich lassen. (Benjamin Franklin)
Das Schachspiel übertrifft alle anderen Spiele so weit wie der Chimborasso einen Misthaufen. Arthur Schopenhauer)
Das Schachspiel verlangt dreierlei: Kenntnis der Möglichkeiten, Ahnung der Wahrscheinlichkeiten, Resignation für die Gewißheiten. (Carl Schleich)
Dauerschach Auch: Ewiges Schach. Eine Seite kann mit jedem Zug Schach geben, der gegnerische König kann sich diesem nicht entziehen. Die Partie endet dann remis. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® perpetual check E
Davaine A.
Death, the Black ® (the ~) Black Death E = Joseph Henry ® Blackburne (1841-1924)
Deckung f Es gibt direkte Deckung und indirekte Deckung. Direkte Deckung: Verteidigung einer Figur (eines Bauern) in der Art, das eine andere Figur oder ein Bauer sofort zurücknehmen könnte, falls dieser Stein von einem gegnerischen Stein weggenommen würde. Diese funktioniert nicht, wenn der angreifende Stein von geringerem Wert ist. Indirekte Deckung: Ein Stein kann nicht genommen werden, weil eine andere Drohung pariert werden muss. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
del Turco, Count Rosselli - K ® Rosselli del Turco, Count
demaskieren v ® uncover E
Demaskierung f Ein wegziehender Stein öffnet die Zugmöglichkeit und Wirkung einer in Reihe, Linie oder Diagonale hinter ihm stehenden Figur. Eine spezielle Demaskierung ist zum Beispiel das Abzugsschach. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Demonstrationsbrett n = Demobrett: Großes Schachbrett zum Aufhängen an der Wand oder Abstellen auf einem Stativ zwecks Demonstration von Partien oder Übungen im Schachunterricht. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Denksport m ® mental exercise E
Denksport-Olympiade f ® Mind Sports Olympiad E
Der eigentliche, feinste Reiz des Schachspiels liegt darin, daß man dabei geistig produktiv tätig ist. Und das geistige Produzieren gehört zu den größten Genüssen des menschlichen Lebens. [Siegbert Tarrasch] ® E
Der weiße Turm hat gerade gezogen. ® The White Rook has just moved. E
Desperado m Die Figur, die durch ihren Zug die Wirkung einer dahinter stehenden Figur freigibt, zum Beispiel beim Abzugsschach, und deshalb einen Zug lang nicht geschlagen werden kann, weil die andere Seite zuerst die stärkere Drohung bedienen muss. Manchmal auch mehr im Sinne von Kamikaze: Eine Figur, die eigentlich dem Untergang geweiht ist, frisst sich durch die gegnerische Stellung. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Deutsche Schachblätter / Schachreport Q monatlich,Auflage 5.000 ® E
Deutscher Schachbund m = DSB. Der Deutsche Schachbund wurde 1877 in Leipzig gegründet und ist heute der Dachverband der Landesverbände, der Problemisten-Vereinigung und des Deutschen Blindenschachbundes. Der Sitz des DSB ist Berlin. Der deutsche Schachbund hat 96.000 Mitglieder in ca. 3000 Vereinen. Internet: http://www.schachbund.de Diagonale Die Felderreihen gleicher Farbe die schräg (diagonal) über das Brett laufen. Im Gegensatz zu Reihen und Linien sind die Diagonalen unterschiedlich lang. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® German Chess Federation E
Deutsches Schach-Kampflied Q [Hans Querfurth-Wallenfels]. ® E
Deutsch-Nationaler Handlungsgehilfen-Verband = DHV ® E
Dezimal-Shatranj nD Es gibt verschiedene 10x10-Versionen von Shatranj; die erste stammt wohl von al-Khalil b. Ahmad (ca. 718-791), der links und rechts ein Kamel ergänzte (wahrscheinlich mit Bauer davor), dessen Zugweise aber nicht mehr bekannt ist. Firdawsi beschreibt (ca. 1000) eine Versionen mit Kamelen auf der c-Linie und der h-Linie, die 0,2-Springer sind. Al-Baghdadi (1140) verwendet Dabbabas auf d1 und g1, die wie Könige ziehen, aber nicht königlich sind. Alfonso X (1283) erwähnt ein Spiel mit zwei judges, deren Gangart er aber nicht anführt. ® Decimal-Shatranj E ® judge E ® E
Diagonalspiralspringer m Ein 2:1-Spirialreiter um eine Diagonale gewickelt, z.B. a3-c2-b4-d3-c5-e4-d6-f5-e7-g6-f8. [Problemkiste (104) IV 1996 S. 212 + (113) X 1997 S. 133] ® E
Diagramm n Abstrahierte Darstellung einer Schachposition in Schachpublikationen, bei der die Figuren durch Symbole, in einer primitiveren Form durch die Anfangsbuchstaben der Figurenbezeichnung, dargestellt werden. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Diametral-Circe n Geschlagene Steine werden auf demjenigen Feld wiedergeboren, das diametral zum Ursprungsfeld dieses geschlagenen Steines ist, d.h., punktgespiegelt am Brettmittelpunkt. Eine eventuell geschlagene schwarze Dame wird also nicht auf d8 wiedergeboren, sondern auf e1 (sofern e1 nicht besetzt ist; dann verschwindet die Dame ganz vom Brett). in einer Andernachaufgabe aus dem Jahr 1989 ® E
Die erstaunliche Logik und die mathematische Exaktheit stellen das Schachspiel auf eine Stufe mit jeder exakten Wissenschaft, während Schönheit und Bildhaftigkeit seiner Ausdrucksform im Verein mit künstlerischer Phantasie es in eine Reihe mit allen anderen Künsten rücken läßt. [Gottfried Wilhelm Leibniz]
Die Erweiterung des ® (m:n)-Springers Es können in einem Zug beliebig viele m:n-Sprünge hintereinander geschehen, wenn die einzelnen „Zwischenstationen“ auf einem Strahl liegen; nur der letzte Teilsprung pro Zug darf dabei schlagen. Der Turm ist also ein 1:0-Reiter, der Läufer ein (1:1)-Reiter und der ® Nachtreiter ein 2:1-Reiter. Ein n:m-Reiter ist immer auch ein m:n-Reiter. ® E
die Großen a Vier p ® big a four EC ® The „big four“ of chess databases: ® Chess Assistant E ® ChessBase E ® NICBase E ® Bookup E
Die Schachfiguren sind wie Drucklettern, die Gedanken in eine Form bringen; und obwohl diese Gedanken einen visuellen Eindruck auf dem Schachbrett hinterlassen, äußert sich ihre Schönheit abstrakt, wie in einem Gedicht. [Marcel Duchamp] ® E
Dilaram-Matt n Legendäre Mattkombination. Der Großwesir von Bagdad soll um 1000 bei einem Wettkampf bereits sein gesamtes Vermögen verspielt und als letzten Einsatz seine Lieblingsfrau Dilaram geboten haben. Verbürgt wird der Satz, der dem Wesir doch noch zum Sieg verhelfen sollte: "Opfere den Turm und rette dein Weib!" [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Dinosaurus m Schlagende Dame ® E
Diplomatie ist ein Schachspiel, bei dem die Völker matt gesetzt werden. [Karl Kraus] ® E
discovered check E ® Abzugsschach n
diversion E ® Ablenkung f
DJK Stuttgart-Süd Schachverein ® E
Dominanz f Überlegene Stellung, Spielführung oder die Wirkung einer überlegenen Figur. Doppelangriff Gleichzeitiger Angriff auf zwei verschiedene Punkte (Felder oder Figuren). Meist kann nur einer der beiden Angriffe abgewehrt werden und der Doppelangriff führt zu einem materiellen oder positionellen Vorteil. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Doppelangriff m ® double attack E
Doppelausrufezeichen n („!!“) In der Schachsymbolsprache kennzeichnet ein Doppelausrufezeichen einen sehr guten, herausragenden oder schwer zu findenden Zug. Doppelbauer Zwei Bauern der gleichen Farbe auf der gleichen Linie. Ein Doppelbauer ist oft, aber nicht immer eine Schwäche, entweder, weil er schlecht zu verteidigen ist oder weil die Bauern an Mobilität verlieren. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Doppelbauer m ® doubled pawn E
Doppel-Elch m zieht wie Elch, braucht aber zwei Böcke. ® Double Moose E
Doppelfianchetto n Entwicklungsschema in der Eröffnung, bei der beide Läufer fianchettiert, d.h. nach g2 (g7) und b2 (b7) entwickelt werden. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Doppelfragezeichen n Kennzeichnung eines sehr schlechten Zugs in der Schachsymbolsprache. Doppelschritt Gangart des Bauern, der auf der Grundreihe stehend wahlweise einen Einzelschritt (ein Feld vorwärts) oder einen Doppelschritt (zwei Felder vorwärts) gehen kann. Dieses Recht hat der Bauer nur, wenn er noch auf seiner Grundreihe (die zweite Reihe für Weiß, die siebte für Schwarz) steht. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Doppelgrashüpfer m Muss bei seinem Zug zwei Grashüpferzüge machen. Er darf nur im zweiten Teilzug schlagen oder Schach bieten. Die Richtung des zweiten Teilzuges ist (anders als beim Känguruh) beliebig. Der Bock kann in beiden Teilsprüngen derselbe sein. Nullzüge sind aber nicht erlaubt. Problemkiste(115) II 1998 S. 189 ® E
Doppelkürzestzüger m Wie Kürzestzüger, Bedingung auch für Weiß ® E
Doppellängstzüger m = Die Längstzüger-Bedingung gilt für Weiß und Schwarz ® double maximummer E
Doppellängstzüger-Bedingung f Natürlich soll hier die Doppellängstzüger-Bedingung auch in die Vergangenheit hinein Anwendung finden. Allerdings lieferte der Autor keine Beweispartie (gibt es eine solche?), so daß für die Beurteilung der Legalität der Rochaden nur die letzten Züge betrachtet werden sollen. 8254 ® E
Doppellion m rectiligne F ein Doppellion, aber nur en ligne droite. (HG) ® E
Doppelminimalmehrwertschach n Doppelschritt, Rochade, Umwandlung, Schachgebot und Schlag haben den Mehrwert 1; der E.p.-Schlag hat den Mehrwert 2. Im Doppelminimalmehrwertschach müssen/mußten beide Parteien jeweils einen Zug mit dem geringsten Gesamtmehrwert ausführen. [PDB] ® E
Doppel-Pegasus 4:1 n Zieht auf Damenlinien wie ein Grashüpfer bis zum zweiten Bock und macht von dessen Feld aus einen 4:1-Sprung. Zwischen erstem und zweitem Bock können (freie!) Felder liegen.
Doppelrandzüger n Schwarz und Weiß dürfen nur Züge machen, die am Rand enden. Kann eine Partei dies nicht, so ist sie patt beziehungsweise matt. ® E ® E
Doppelschach n ® double check E
Doppeltes a Läuferopfer n Mattkombination, bei der durch Opfer beider Läufer die gegnerische Rochadestellung zertrümmert wird. Das doppelte Läuferopfer ist eine "Erfindung" des jungen Emanuel Laskers, der dieses Motiv als Erster anwandte. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Doppel-UW f nur in Läufer m ® E
Doppelverfolgungszüger m Die Bedingung ® Verfolgungszüger gilt für Schwarz und Weiß. ® E
Doppelveröffentlichung f kennzeichnet eine mehrfach als Urdruck veröffentlichte Aufgabe, in den Quellenangaben ist die Erstveröffentlichung mit dem Vermerk "Original" gekennzeichnet [PDB] ® E
Doppelzugschach m Beide Parteien führen jeweils zwei konsekutive Züge aus. Nach alter Spielart (Échecs Marseillais) entfiel der zweite Teilzug, wenn der erste Schach bot, und galt das Selbstschachverbot bereits isoliert für den ersten Teilzug. Nach neuerer - hier geltender - Spielart wird immer mit Doppelzügen bis zum Königsschlag auch im zweiten Teilzug gespielt bzw. schon einen Doppelzug vorher abgebrochen, wenn Königsschlag mit dem nächsten Doppelzug nicht verhinderbar ist: matt! ® E
double attack E ® Doppelangriff
double check E ®Doppelschach
doubled pawn E ®Doppelbauer
doubling E ® Verdopplung
Drache m = B+S. Besitzt weder Umwandlungskraft noch Bauernzugmöglichkeiten von der Figurengrundreihe aus [T. R. Dawson; Die Schwalbe XI 1929 S. 321; feenschach Nr. 8273]. ® dragon E
Draughtsking ESchlägt diagonal und zieht Feld diagonal. [Problemkiste (130) VIII 2000 S. 284]
drawish position EC ® remisige Stellung DC
dream position E ® Traumstellung
Drehung f um 180 Grad m (auch Figurensymbole drehen!) ® E
Dreiecksmanöver n Manöver des Königs im Endspiel um wieder die gleiche Stellung, aber mit dem Gegner am Zug zu erreichen. Ein Dreiecksmanöver dient dazu, den Gegner in Zugzwang zu bringen, um ihn dadurch zu zwingen die Kontrolle über bestimmte Felder aufzugeben. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Dreifache a Stellungswiederholung f Wenn eine Stellung zum dritten Mal mit dem gleichen Spieler am Zug ist, kann jeder der beiden Spieler beim Schiedsrichter Remis reklamieren. Der Schiedsrichter stellt dann fest, ob tatsächlich dreifache Stellungswiederholung vorliegt. Ist dies der Fall, dann wird die Partie remis gegeben. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Drei-zu-drei (33)-Springer m Erreicht von seinem Standfeld aus das drittnächste Diagonalfeld, in eine der vier Diagonalrichtungen gezählt - z. B. von d4 aus a1,a7,g1 oder g7 -, wobei die beiden Zwischenfelder des Diagonalsprungs beliebig besetzt sein können. ® E
dreyerley Arten dieses Spieles „In Deutschland sind nach und nach dreyerley Arten dieses Spieles üblich gewesen; das große, das kleine, und dasjenige, welches jetzt überall gespielet wird. Das große, welches dasjenige ist, von welchem die Schriftsteller des 12ten und 13ten Jahrh. reden, hat sich noch bis auf unsere Zeiten in dem Halberstädtischen Dorfe Ströpke erhalten, dessen Einwohner von undenklichen Zeiten her den Ruhm geschickter Schachspieler haben.“ ® Schach n [3]. [Adelung] [AD]
Dromedar 0:3-Springer [Problemkiste (132) X 2000 S. 362] ® E
drop E - einstellen v ® fallen E
DSB (Deutscher Schachbund) -® German Chess Federation E
DSJ (Deutsche Schachjugend) ® German Chess Youth E
Duchamp, Marcel ® Die Schachfiguren sind wie Drucklettern, die Gedanken in eine Form bringen; und obwohl diese Gedanken einen visuellen Eindruck auf dem Schachbrett hinterlassen, äußert sich ihre Schönheit abstrakt, wie in einem Gedicht.
Duellantenschach n für Schwarz ® Duellantenschach ® E
Duellantenschach n Jede Partei muß mit dem Stein, mit dem sie beginnt solange ziehen, bis dies nicht mehr möglich ist. Duellantenwechsel ist möglich durch Schlag, Fesseln etc. Problemkiste (67) II 1990 S. 98 UND. Beide Parteien dürfen nur mit je einem Stein (= Duellant) ziehen. Der Duellant kann von der gegnerischen Partei durch Schlagen, Fesseln u.s.w. zugunfähig gemacht werden ,dann findet eine Ablösung der Duellanten statt. Es kann jeder Stein zum Duellanten erklärt werden. Ein Stein wird zum Duellant, indem er zieht. Die übrigen Steine ziehen und schlagen nicht, behalten aber ihre Wirkung auf den gegnerischen König bei. Hinsichtlich der Rochade muß man wohl per definitionem entscheiden, ob a) nur der König weiter als Duellant fungieren darf (FIDE-Regel: Die Rochade ist ein Königszug) oder aber b) nach der Rochade darf der König oder der Turm weiterziehen (Auffassung N. A. Macleod). Und zu guter Letzt: Wer sollte mich hindern festzulegen, daß nach der Rochade nur der Turm weiterziehen darf? (Er. Bartel) [Problemkiste (94) VIII 1994 S. 201. + (99) VI 1995 S. 81 + (108) XII 1996 S. 316 + (128) IV 2000 S. 234] ® E
duffer E ® Patzer m 1 ® E
Dummy EmD ® Dummy King E ® Dummy Pawn E
Dummy King EmD = Dummy = Kl [UIM] = Royal Dummy E = Königlicher Dummy ED = königlicher Scheinbauer. unbeweglicher, wirkungsloser königlicher Stein. Problemkiste (106) VIII 1996 S. 269 Dummy kann weder ziehen noch schlagen oder Schach bieten, kann aber geschlagen werden, blockieren oder als Bock dienen. [Problemkiste (107) X 1996 S. 293 + (111) VI 1997 S. 80] ® E® Scheinbauer ® Strohbauer ® Dummy Pawn E ® Royal Dummy E
dummy pawn E = immobile a piece E ® unbeweglicher a Stein m = Scheinbauer m
Dunkle a Felder np Bezeichnung für die dunklen (schwarzen) Felder eines Schachbretts. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
durch den entschlagenen Stein m ® durch ... ® E
DWZ-Referent m ® official in charge of German rating system E
dynamic a balance E ® dynamisches a Gleichgewicht ® E
dynamic Ea ® dynamisch a
Dynamisches a Gleichgewicht n Zugespitzte Stellungen, oft mit ungleichem Material, bei dem sich Chancen und Gegenchancen ungefähr die Waage halten. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Dynamisches a Gleichgewicht n? Forderung: Ist im Computerspiel von Weiß und Schwarz bei jeweils gleicher Spielniveaustufe Remis zu erwarten? [Hilmar Ebert] = dynamic balance ® E
Dynamoschach n [PDB] En passant-Züge sind in der Brettmitte nicht möglich; nur der Randbauer kann en passant vom Brett gestoßen werden. Die Rochaden sind zulässig, wenn König und Turm vorher noch nicht gezogen haben. Sie dürfen aber vorher schon Dynamowirkung ausgesendet haben oder als Objektstein ausschließlich passiven Bewegungen unterworfen gewesen sein. Bei der Rochade selbst ist aber keine Dynamowirkung erlaubt. Ein König steht im Schach, wenn der Gegner droht, ihn im nächsten Zug über den Brettrand zu befördern. Er ist matt, wenn er dies nicht verhindern kann. Bei der Rochade darf der König nicht saugen. [Hans Klüver & Peter Kahl; zur Verknüpfung mit Grashüpfer ® M. Rittirsch & J. Kuhlmann, feenschach 1985 VIII S. 74-75] ® E
Earliest evidence of chess among the Greeks E ® Nicephorus E Emperor of Byzantium who was introduced to chess (zatrikon) in 802. [MA]® Internet [La Mecca 16.7.1997]
Eben, Zezeh - Daher ® Dahir, Sissa Ibn ®Weizenkornlegende f ® Schach n [3]. [Adelung] Image 0659 ® E
Echecs Alphabétiques F ® Échecs alphabetiques invers ® Jubjub E ® Jibber E ® Hamster ® E
Echecs Fantômes F Ein geschlagener Stein verbleibt als "Phantom" auf seinem Schlagfeld und erscheint wieder, wenn der geschlagene Steine weggezogen hat; danach kann er vom Gegner nicht mehr geschlagen werden. ® E
Echecs Plus F [feenschach Nr. 7275, 7277, 7310,7985; Aufsatz in feenschach (110) S. 186ff.] ® E
Echecs Sentinelles F [PDB] ® Sentinelles
Échecs Sentinelles Pion neutre F ® Sentinelles Pion neutre
Échecs Sentinelles totalmax n F ® Sentinelles totalmax n
Echecs Talion F Schwarz muß einen Talion-Zug ausführen, wenn möglich (ansonsten hat er die freie Wahl). Ein Talion-Zug ist ein Zug, der folgende beiden Bedingungen zugleich erfüllt: (a) Er wird von einem vom Gegner angegriffenen Stein ausgeführt, d. h. entweder von einem en prise stehenden Stein oder von einem im Schach stehenden König. (b) Der ziehende Stein greift einen gegnerischen Stein an (egal ob dieser vorher schon angegriffen war oder nicht). ® E
Echo n Parameter: Angegeben wird die geometrische Entfernung zwischen den Echos. Beispiel: ECHO (16) Das Echo ist um die geometrische Entfernung 16 verschoben (zB. e3 nach e7) [PDB] ® E
Echo-Kombinationen fp [PDB] ® E
Echo-Zug m [PDB] ® E
Edgehog E ® Randschwein [Problemkiste (129) VI 2000 S. 253] eine Dame, die nur abwechselnd zu oder von einem Randfeld (nicht beides im selben Zug) ziehen kann. Es darf also nicht am Rand entlang ziehen.
Edinburgh University Chess Club ® http://www.ed.ac.uk/ ~chess/index 01.html
effektivstmöglich a ® E
Eichhörnchen n 1:2+2:0+2:2-Springer [Problemkiste (123) VI 1999 S. 81 + (107) X 1996 S. 293; feenschach Nr. 8293] ® E
Eiffelschach n Ein Stein paralysiert einen Stein der anderen Farbe nach dem Schema D-B-S-L-T- also Dame paralysiert Bauer, Bauer paralysiert Springer usw. [Problemkiste (130) VIII 2000 S. 284, feenschach Nr. 8278] Beim Hilfsselbstmatt ist der Ablauf wie beim Selbstmatt (Weiß beginnt, Schwarz setzt erzwunge nermaßen Matt), aber mit Ausnahme des letzten Zugpaares helfen Weiß und Schwarz zusammen, das abschließende Selbstmatt herbeizuführen. ® E
Eigenpatt 2 ("ser-=n") Schwarz zieht n-mal hintereinander, so dass er patt steht. [Problemkiste (118) VIII 1998 S. 270.+ Problemkiste (133) II 2001 S. 20] ® E
Ein Spieler C ® One player CE ® E
Einbahnschach n = One way chess: Keine Figur darf unmittelbar in die Richtung zurückziehen, aus welcher sie gekommen ist. [Problemkiste (62) IV 1989 S. 26 + Problemkiste (105) VI 1996 S. 245 + Für jeden Stein ist ein Zug in die Richtung, aus der er in seinem letzten Zug gekommen ist, verboten. Problemkiste (126) XII 1999 S. 165] ® onewaychess E
Einbändiges a Nachschlagewerk n ® one-volume reference work E
Einbändiges a Standard-Nachschlagewerk n ® standard one-volume reference work E
Eindeutige a Beweispartie f [PDB] ® Beweispartie ® E
Eine Nacht in Bangkok Q ® One Night In Bangkok Q ® Musical „Chess“ ® Chess (Musical) E
Einfärbeproblem n [PDB] ® E
Eingrenzung der Forderung nach weißer --> Zugrücknahme. ® E
Einhorn n Figur im dreidimensionalen Schach = 1:1:1-Reiter im Raumschach, d. h. die Züge erfolgen „Läufer-artig“, jedoch im Gegensatz zum eigentlichen Läufer ausschließlich auf Raumdiagonalen) [Dr. Ferdinand Maack, Hamburg] Dass die liegenden Springer im Raumschach Einhörner sind, muß nicht eigens angemerkt werden, weil sie ja dort zum orthodoxen Partiematerial gehören. ® feenschach Nr: 7190 = Unicorn ® E
Einmauerung f des schwarzen Königs m ® Kegelzwang ® E
Einsteinschach n Ein Bauer auf der eigenen Figurengrundreihe kann einen Einfachschritt, dienen Doppelschritt oder einen Dreifachschritt ausführen. Ein weißer (schwarzer) Bauer, der deinen Dreifachschritt ausführt, kann vom schwarzen (weißen) Bauern auf der 3. Oder 4. (6. oder 5.) Reihe en passant geschlagen werden, nach einer Rochade erwandelt sich der ziehende Turm in einen Läufer. [Problemkiste (101) X 1995 S. 137 + (118) VIII 1998 S. 270 + (128) IV 2000 S. 234; feenschach Nr. 8078, 8079, 8107, 8343, 8389] ® E
Einsteinschach, reverses ® Reverses Einsteinschach! ® E
einstellen v ® drop Ev
Einsteller m = Patzer. Grobes Versehen, bei dem eine angegriffene Figur (oder Bauer) nicht verteidigt wird. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® Patzer ® E
Einzelbauer m = Isolani: Bauernschwäche. Ein Einzelbauer besitzt keine Nachbarbauern und kann deshalb nur durch Figuren verteidigt werden. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® Isolani ® isolated pawn E
einziger Zug m (keine vernünftigen Alternativen) DC ® singular move (no reasonable alternatives) EC
Einzügerrekord m [PDB] ® E
Elch-Lion (45°). Wie Elch (knickt über dem Sprungstein um 45° ab), aber beliebig weit hinter dem Sprungstein. 8038 ® E
Elefant ² Kombination von Dame und Nachtreiter = 0:1+1:1+1:2-Reiter. [Problemkiste (128) IV 2000 S. 234] ® E
Elephantenspiel n chinesisch für Schach ® Schach n [3]. [Adelung] [AD]
Elf Väter. Q Ohne Verfasser FEENSCHACH IX-X 1956 Nr. 3184 Bl. 262 ® E
Elfenbeinfigur f
Elfenbeinküste f Schach = French Échecs, 60 native dialects Dioula is the most widely spoken: (?) ® Cote d‘Ivoire ® E
Elo rating E ® Elozahl
ELO system E ® Elosystem
ELO-Einschätzung f ® ELO-Zahl ® E
ELO-Korrektur f ® ELO-Zahl ® E
ELO-Liste f Liste der Schachspieler, die internationale Turniere gespielt haben, mit ihren ELO-Zahlen. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
ELO-Ranking n ® ELO-Zahl ® E
ELO-Rating n ® ELO-Zahl ® E
ELO-System n ® Elo system E
ELO-Verbesserung f ® ELO-Zahl ® E
ELO-Verschlechterung f ® ELO-Zahl ® E
ELO-Zahl f Wertungszahl im internationalen Turnierschach für die Spielstärke eines Spielers vom ungarischen Mathematiker Arpad Elo entwickelt. Großmeister haben meist eine ELO über 2500, Spitzengroßmeister von über 2700. Der ELO-Rekord liegt bei ELO 2820 (Kasparow). Robert Fischer war seinerzeit mit dem damaligen Rekordwert von ELO 2780 absoluter Spitzenreiter. Bei den Frauen wird die ELO-Liste von Judith Polgar mit 2670 angeführt. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® ELO-Rating ® ELO-Einschätzung ® E, ELO-Korrektur ® E ELO-Ranking ® E ELO-Ziel ® E ELO-Verbesserung ® E ® ELO-Verschlechterung ® Elo rating E
ELO-Ziel n® ELO-Zahl ® E
Elsässische a Degradierung f Wie ® Degradierung, aber ein Zug ist nur dann erlaubt, wenn die Stellung nach diesem Zug unter orthodoxen Bedingungen legal ist. [Problemkiste (94) VIII 1994 S. 201] ® E
Elsässisches Circe n Die Stellung muß nach jedem (Einzel) Zug auch orthodox legal sein. ® E
E-mail-Schach n ® E-mail Chess E ® E
Emmons, George Thornton & Frederica de Laguna, The Tlingit Indians Q, Univ. of Washington Press 1991 ® Yakutat Chess E
En passant als Schlüssel m [PDB] ® E
En passant im Retrospiel n [PDB] ® E
En passant im Vorwärtsspiel n [PDB] ® E
En Passant Schlagen "im Vorübergehen". Besonderheit der Schlagregeln für Bauern. Macht ein Bauer einen Doppelschritt und wird dabei neben einen gegnerischen Bauern gesetzt, dann kann dieser ihn genau so schlagen, als wäre nur ein Einzelschritt ausgeführt worden. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
En passant Vermeidung f [PDB] ® E
en prise aDE ® angegriffen a
En Prise nDE (-Position, -Stellung): Ein Stein steht ® "en prise", wenn er ungedeckt ist und einfach weggenommen werden kann. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® en prise position E
encirclement E ® rundlauf E ® encirclement E ® run-round E ® circular tour E ® Rundlauf m
end of tournament E ® Turnierende
Endspiel n Schlussphase einer Partie mit nur noch wenigen Figuren und Bauern auf dem Brett. Eine klare Definition, wann eine Partie sich im Endspiel befindet, gibt es nicht. Oft, aber nicht immer gelten die abgetauschten Damen als Entscheidungshilfe; es gibt aber auch Schwerfigurenendspiele mit Damen. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Endspieldatenbanken fp Von Ken Thompson mit Hilfe von Großrechnern errechnete Daten, die für alle Positionen aus vielen Endspielen mit fünf oder weniger Steinen absolut zuverlässig darüber Auskunft geben, ob sie gewonnen sind oder nicht. Teilweise wurden dadurch bisher nicht bekannte Aufschlüsse in Bezug auf bestimmte Endspiele gewonnen, z.B. dass das Endspiel „2 Läufer gegen Springer“ immer gewonnen ist. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Endspieltheorie f Das gesammelte und veröffentlichte Wissen um das Ergebnis bestimmter Endspiele. Im Gegensatz zur Eröffnungstheorie, die auf Grund der vielen gespielten Partien hochdynamisch ist und sich dauernd verändert, ist die Endspieltheorie praktisch völlig statisch. Ein einmal gewonnenes Urteil wird selten durch neue Untersuchungen umgestoßen. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Endstand m ® final standings Ep
enfreindre vF ® übertreten v ® E
Englische Equihopper mp Equihopper, die auf einer Linie verstellt werden können. ® E
Entfernung f eines Steines m Analog zu ® "Versetze Steine", wobei die (an sich partiewidrige) Entfernung eines Königs aus- oder eingeschlossen sein kann. ® E
Entschlag m von Steinen mp Im Verlauf des Retrospiels spielt der Entschlag von Steinen eine thematische Rolle. [PDB] ® E
Entwicklung f Der Vorgang bei der Eröffnung einer Partie, in dem die Figuren von ihren Ausgangsfeldern auf Felder gezogen werden, von denen aus sie höhere Wirkkraft haben. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] development ® E
Entwicklungsvorsprung m Vorsprung eines Spielers in der Entwicklung der Figuren von ihren Ausgangsfeldern weg ins Spielgeschehen. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Enzyklopädie f Kurzbezeichnung für die Enzyklopädie der Schacheröffnungen des Belgrader Informatorverlags, die vor der Nutzung von Computern eine wichtige Rolle für die Darstellung der Eröffnungen spielte. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Epaulettenmatt n [PDB] Mattbild, bei dem der mattgesetzte König am Rand steht und die seitlichen Fluchtfelder von eigenen Figuren versperrt sind. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
equal chances, active position EC ® gleiche Chancen mit aktiver Stellung DC
equal chances, quiet position EC ® gleiche Chancen in ruhiger Stellung DC
equality E ® Ausgleich
equalize vE ® ausgleichen
Equihopper = E [Problemkiste (74/75) V 1991 S. 47 + Problemkiste (105) VI 1996 S. 245 + Problemkiste(115) II 1998 S. 189] ® E
ereignisreiches a Spiel n ® ® E
Ergänze (w/s Steine) ® E
Ergänze ... ® Illegal Cluster ® E
Ergänze 1 Dame, so daß nach dem dann zu erfolgenden Einzelzug kein Matt entstehen kann ® E
Ergänze einen (mehrere) Stein(e) m(p) [PDB] ® E
Ergänze einen Imitator m ® H#2, wobei jede Partei einen Doppelzug machen darf und der Imitator einen möglichst langen Weg hat ® E
Ergänze einen Imitator, so daß ein eindeutiges korrektes #n entsteht ® E
Erlebnisse der zehn Prinzen ® Dandin ® E
Eröffnung f Allgemein: Anfangsphase einer Schachpartie mit dem Ziel, die Figuren zu entwickeln, also ins Spiel zu bringen. Speziell werden mit dem Begriff "Eröffnung" auch bestimmte Spiel- oder Entwicklungsschemata bezeichnet. Aus der Betrachtung der verschiedenen Anfangsmöglichkeiten oder Entwicklungsideen hat sich im Laufe der Zeit die Eröffnungstheorie herausgebildet. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Eröffnungsfallen fp Eröffnungsfallen sind Angriffsmanöver mit versteckten Drohungen, die aber bei aufmerksamem Spiel abgewehrt werden können. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® opening E
Eröffnungstheorie f Aufzeichnung gespielter oder analysierter Eröffnungsvarianten und Beurteilung derselben. Bei der Fülle der gespielten Partien und der Dynamik, mit der sich das Urteil über Varianten verändert, hat heute die Theorie Mühe, mit der Praxis Schritt zu halten. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Eröffnungszug m ®opening move E
Ersetze einen weißen Stein durch einen Laserstein m ® Laserstein
Ersetze v Steine mp Analog zu ® Versetze Steine. ® E
Erste offizielle a Olympiade f ® first official a Olympiad E ® Olympiads pE ® E
Erster Zug? m [PDB] ® E
Erstschlag m, Atompatt n mit - ® Atompatt n mit Erstschlag m ® E
Erz-Nachtreiter m [E. Holladay, feenschach I 1972, S. 224] ® Arch-Nightrider E
erzwungener a Zug m (alle anderen verlieren rasch) DC ® forced move (all others lose quickly) EC
Es ist ein Schachspiel, sagte Sophie ® Hier, sagte er, sind die Reste deiner Feinde. Eine steinerne Platte mit schwarzen und weißen Feldern lag darin, und daneben eine Menge Figuren von Alabaster und schwarzem Marmor. Es ist ein Schachspiel, sagte Sophie; aller Krieg ist auf diese Platte und in diese Figuren gebannt. Es ist ein Denkmal der alten trüben Zeit. Novalis (1772-1802): Heinrich von Ofterdingen, Fragment. Entstanden 1799-1800.
Es ist im Leben wie im Schachspiel. Wir entwerfen einen Plan; dieser bleibt jedoch bedingt durch das, was im Schachspiel dem Gegner, im Leben dem Schicksal zu tun belieben wird. [Arthur Schopenhauer]
ESV Ingolstadt Schachverein ® E
Etienne Bacrot of Kasparov vs. The World fame earned his Grandmaster title in March, 1997 at age 14 years and 2 months with his last-round victory at a tournament near Paris.
Europameisterschaft f Mannschaftswettbewerb zwischen den Nationalmannschaften in Europa. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Europapokal m Europäischer Mannschaftswettbewerb der Vereinsmannschaften. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Europa-Schachbund 1941
Eventualzug m ® conditional move E
Evilmerodach ® Xerxes ® E
Ewige a Figur f Figur, die von ihrer herausragenden Stellung nicht vertrieben werden kann. Ewiges Schach Andere Bezeichnung für Dauerschach. Eine Seite gibt mit jedem Zug Schach, wobei der gegnerische König gar nicht oder nur mit großer materieller Einbuße ausweichen kann [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Ewiges a Schach n ®perpetual check E
Exakt a Matt n (in n Zügen) = Exaktes Matt ® Genau = Matt in genau n Zügen = Weiß zieht an und setzt Schwarz gegen beste Gegenwehr im genau n-ten Zug matt. Eine Mattführung in kürzerer Zugzahl zählt nicht als Lösung - es sei denn, man kann sie auf n Züge „strecken“) ® exact mate (in n moves) E
Exakter a Längstzüger m Im Gegensatz zum gewöhnlichen --> Längstzüger muß Schwarz den stellungsmäßig längstmöglichen Zug immer ausführen oder er steht, wenn dies an Selbstschach scheitern würde, matt bzw. patt. Er kann also nicht auf weniger lange, aber selbstschach-vermeidende Züge ausweichen. Nur vom jeweils längsten aller überhaupt stellungsmöglichen schwarzen Züge kann Schachwirkung ausgehen. ® E
exceeding time limit E ® Zeitüberschreitung
Exklusivschach n „Matt ohne Duale im Mattzug“: Weiß und Schwarz dürfen nur dann matt setzen, wenn dies nur auf eine Weise, also ohne Duale stattfinden kann. Diese „Exklusivität“ bezieht sich ausschließlich auf den Mattzug selbst, also nicht auf die Lösungszüge davor [Erfinder: Johannes J. Burbach, Probleemblad 1992 I- II S. 5-6; Problemkiste 1992 XII S. 233 + 236; feenschach Nr. 7169, 7170, 7273, 7295] Das Erfüllen der Forderung (Matt, Patt, Ziel etc. etc. ) ist für Weiß und Schwarz nur erlaubt, wenn dies nur auf eine Weise, also ohne Duale etc. stattfinden kann. Diese "Exklusivität" bezieht sich ausschließlich auf den die Forderung erfüllenden Zug. Problemkiste (109) II 1997 S. 25 + (126) XII 1999 S. 165. ® E
Exsilitor m = "ins Exil Heraushüpfender" in ist eine Neuschöpfung; es handelt sich um einen verstellbaren Equihopper. Der E. kann aber nicht nur (wie der Equihopper im Vergleich zum Nonstop-Equihopper) auf geraden Linien verstellt werden, sondern auch auf m:n-Springerlinien. Der Zug eines E. ist sowohl vor als auch nach dem Sprungstein als aus jeweils zwei senkrecht aufeinander stehenden Horizontalen/Vertikalen zu betrachten, auf denen er verstellt werden kann. Beispiel: 1.EXf8‑f4 ist wie beim Equihopper wegen der Verstellung auf f5 unmöglich. Zöge Weiß 1.Ld5, ginge 2.EXf6‑b4 nicht, weil der Weg vom Sprungbock d5 nach b4 durch die schwarzen Bauern blockiert ist (sowohl d5‑b5‑b4 als auch d5‑d4‑b4 ist von Bauern unterbrochen). [SK: "Diese Idee entstand übrigens in Andernach, als ich mit Alex Lehmkuhl diesen 'Verywirrwarrmadrasirexinclusiveequihoppervierzehnterplatzkeintangaindiesergrößezweizüger' bastelte und überrascht feststellte, dass der normale Equihopper wie selbstverständlich nur auf Damenlinien verstellt wird, was ich kein bißchen begriff (und heute noch nicht)." Brief, zit. in feenschach Nr. 6870]
Extinction Chess E ® The encyclopaedia of Chess Variants ® Postal tournament BCVS [Variant Chess 27 S. 152 VS 28 S. 167, 29 = Herbst 1998 S. 6]
Exzelsior m Marsch eines Bauern von seinem Ausgangsfeld bis zum Umwandlungsfeld. Parameter: Angegeben wird die Figurenfarbe, die den Excelsior ausführt. Bei mehreren Excelsior werden diese in der Reihenfolge der Farben aufgeführt, deren Bauer den ersten Schritt ausführte. [PDB] ® E
Exzelsior Schwarz [PDB] ® E
Exzelsior Weiß [PDB] ® E
Fähnchen ®flag E
Falle f Verführung. Der Gegner soll mit seinem nächsten Zug nach einem anscheinenden Vorteil streben. Tatsächlich gibt es aber eine versteckte Antwort, die die Situation ins Gegenteil verkehrt. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® trap E
fallen v ® drop vE
falsch a ® wrong Ea
Falsche a Anfangsposition f [PDB] ® E
Falscher a Läufer m Unwirksamer Läufer im Endspiel, der die Umwandlung eines Bauern nicht unterstützen kann, weil er nicht die Farbe des Umwandlungsfeldes beherrscht. Führt zum Beispiel im Endspiel Läufer und Randbauer gegen König zum Remis. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® wrong bishop E
Familienschach n Schachgebot, bei dem gleichzeitig noch mehrere andere Figuren angegriffen werden. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® family check E
family check E ® Familienschach
Farbverteilung f Farbverteilung regelt, welcher Spieler Weiß bzw. Schwarz hat. Besonders in den Spitzenturnieren ist die Farbverteilung nicht unerheblich, da statistisch gesehen die Gewinnchancen von Weiß bei 55% liegen, die von Schwarz nur bei 45%. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® colour distribution E
Farbzickzack n Einschränkungen für Weiß ® Schachzickzack ® E
Farzin = Fers ® E
FC Alfdorf Schachverein ® E
Fédération Internationale des Échecs F ® FIDE
Fehler m Zug, der eine Möglichkeit zum Vorteil außer Acht lässt oder zum Nachteil führt. Wird im Kommentar zu einer Partie mit ? oder ?? gekennzeichnet. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® mistake E
feindliches a Lager n ® E
Feinwertung f Zusatzwertung bei Punktgleichheit zweier oder mehrerer Spieler, um eine eindeutige Rangfolge festzulegen. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Feld n Einteilung des Schachbrettes, das aus 64 Feldern besteht. Auf einem Feld darf immer nur eine Figur stehen. Das bedeutet, dass eine Figur ein Feld gar nicht betreten kann, wenn dort eine Figur der gleichen Farbe steht. Steht dort eine Figur einer anderen Farbe, wird diese "geschlagen" und vom Brett genommen. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® square E
Feld, Unbetretbares - ® Unbetretbares Feld: Darf auch dann von keinem Stein besetzt werden, wenn keine anderen Zugmöglichkeiten bestehen. ® Unbetretbares Feld ® E
Feldbeherrschend a ® E
Felddoppelbetretung f ® E
FEN = "Forsyth Extended Notation", a concise code for positions used in correspondence chess. White's pieces are uppercase KQRBNP, Black's are lowercase kqrbnp, each rank starting from *Black's* side is listed between slashes using numbers for runs of empty squares, and a final +w or +b tells if White or Black is to move. For example, the position after 50. h8Q b1Q in our game is 7Q/1p6/3p2K1/6P1/8/8/8/1k1q4+w. ® E
Ferber, E. ® E
Fernblock m [PDB] ® E
Fernschach n Schachpartien bei dem im Unterschied zum üblichen Nahschach die Gegner nicht am gleichen Ort sind. Die Züge im Fernschach wurden früher per Brief oder Postkarte übertragen, heute auch zunehmend per E-Mail von Computer zu Computer. Eine neue Disziplin, die zwischen Fern- und Nahschach steht, ist das Schach im Internet. Dort können Blitzpartien gespielt werden, obwohl der eine Gegner z.B. in Russland, der andere in den USA sitzt. Bei den echten Fernschachpartien gelten besondere Bedenkzeitregelungen, zum Beispiel ist eine Zeitüberschreitung erlaubt, auch Urlaub kann angemeldet werden. Fernschachturniere und -partien können viele Jahre dauern. Kuriosum am Rande: Die Mannschaft der DDR gewann eine Medaille bei der Fernschach-Olympiade, als es die DDR schon nicht mehr als Staat gab. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® correspondence chess E
Fernschachanalyse f Dieses mächtige Werkzeug beschreibt die Fritz-Online Hilfe folgendermaßen: „Die Fernschachanalyse ist ein Werkzeug für die tiefe Untersuchung einer einzelnen Stellung. Sie entscheiden dabei, wie tief und breit der entstehende Variantenbaum wird und welche Züge erzwungen untersucht oder von der Analyse ausgeschlossen werden sollen. Verzweigung im ersten, zweiten und dritten Zug legt fest, wieviele Alternativfortsetzung untersucht werden. Je höher diese Werte, desto breiter der entstehende Baum. Falls jedoch ein Zug um den Wert Bewertungsfenster schlechter ist als der beste Zug, wird er nicht weiter untersucht. Dies vermeidet zeitverschwendende Analysen von taktisch banal schlechten Varianten. Bereits zur Stellung eingegebene Züge bzw. Varianten werden immer untersucht. So kann Fritz zur Analyse bestimmter Fortsetzungen gezwungen werden. Falls ein vorhandener Zug jedoch mit einem Fragezeichen ("?") kommentiert ist, wird er sofort ignoriert. Damit schließt man Züge aus.“ [Fritz 5.32] ® Fernschach ® E
Fernschachbund m ® correspondence chess association E
Fernschacholympiaden fp Mannschaftswettbewerb im Fernschach analog zu den Schacholympiaden. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Fernschachweltmeisterschaften fp Internationale Einzelmeisterschaften im Fernschach. Wird seit 1953 vom internationalen Fernschachbund (ICCF) veranstaltet. Fesselung Festlegen einer Figur auf einem Feld, weil dahinter auf der gleichen Linie, Reihe oder Diagonale eine wertvollere Figur steht, die beim Wegziehen geschlagen werden könnte. Ist die wertvollere Figur sogar der König, dann ist das Wegziehen durch Regel nicht erlaubt, weil dieser dann im Schach stehen würde. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Fernschreiber-Schach ® Teletype Chess E The first time a tournament game was played by teletype was on Aug 25, 1965 when Bobby Fischer played in the Capablanca Memorial tournament. He played his games by teletype from New York to his opponents in Havana, Cuba. [MA]
Fers+Springer m Kombinationsfugur aus Fers (1:1-Springer) und (Normal-)Springer. ® E
Fesselung f Eine Figur ist gefesselt dann, wenn das Ziehen der Figur nur deshalb nicht möglich ist, weil sonst der eigene König im Schach stünde. - Diese Definition gilt nur für Fesselungen in bezug auf den König. Wertmäßige Fesselungen (z.B. Läufer fesselt Figur gegenüber Dame) werden in diese Betrachtungen nicht mit einbezogen. [Problemkiste (106) VIII 1996 S. 269] - Eine Figur ist teilgefesselt dann, wenn ihre Zugmöglichkeit im Rahmen der Stellung unter anderem dadurch eingeschränkt werden, wenn bei der versuchsweisen Wahrnehmung einer dieser Zugmöglichkeiten der eigene König im Schach stünde. Eine Figur ist gefesselt dann, wenn das Ziehen der Figur nur deshalb nicht möglich ist, weil sonst der eigene König im Schach stünde. - Diese Definition gilt nur für Fesselungen in bezug auf den König. Wertmäßige Fesselungen (z.B. Läufer fesselt Figur gegenüber Dame) werden in diese Betrachtungen nicht mit einbezogen. [Problemkiste (106) VIII 1996 S. 269 + (111) VI 1997 S. 80] ® pin E
Fesselungsspiel n Neunstellige Klassifikation (nach Niemann): Ziffer 1: Anzahl der Lösungen Ziffer 2: Anzahl der Fesselungs- und Entfesselungslinien Ziffer 3: Anzahl der Fesselungs- und Entfesselungsspiele Ziffer 4: Anzahl der Figuren, die gefesselt werden Ziffer 5: Anzahl der weißen Figuren, die gefesselt werden Ziffer 6: Anzahl der schwarzen Figuren, die gefesselt werden Ziffer 7: Anzahl der Figuren, die entfesselt werden Ziffer 8: Anzahl der weißen Figuren, die entfesselt werden Ziffer 9: Anzahl der schwarzen Figuren, die entfesselt werden FESSELUNG (123 456 789) lt. Markus Manhart können die 3., 6. und 9. Stelle inzwischen auch zweistellig sein! [PDB] ® E
Festung f Stabile Aufstellung der Figuren, die vom Gegner trotz qualitativ überlegenen Materials nicht geknackt werden kann. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Fianchetto n Entwicklung des Läufers in eine geschützte Flügelstellung auf die Felder g2(bzw. g7) und/oder b2 (bzw. b7). [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Fianchetto-Eröffnung f Allgemeine Bezeichnung für Eröffnungen, bei denen die Läufer auf die Felder g2 und/oder b2 (Weiß) bzw. g7 und/oder b7 entwickelt werden. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
FIDE f Féderation International des Echecs. Der Weltschachbund wurde am 20. Juli 1924 in Paris gegründet. Seit 1927 organisierte er die Schacholympiaden. Eines der Gründungsziele der FIDE war es, das Verfahren zur Ermittlung des Weltmeisters zu organisieren, da der Weltmeistertitel zu jener Zeit praktisch Privateigentum des Inhabers war und dieser sich die Herausforderer nach Belieben aussuchen konnte. Der Versuch mit dem AVRO-Turnier 1938 eine Art Kandidatenturnier zu schaffen, scheiterte. Nach dem Tod von Aljechin übernahm die FIDE die Organisation der Weltmeisterschaft. Internet: http://www.fide.com [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® World Chess Association E ® FIDE
FIDE-Meister m Von der FIDE ausgesprochener Titel im Schach, leichter zu erwerben als Internationaler Meister oder Großmeister. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
FIDE-Schmarotzer m [Runkel, Wolfram: Schach. Geschichte und Geschichten. S. 12] ® E
Figuren fp Dieser Begriff wird als Sammelbezeichnung für die Steine im Schach verwendet, meint aber oft im eingeschränkten Sinn nur die langschrittigen Steine im Gegensatz zu den Bauern. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® Wer beim Schachspiel ... ® E
Figurenfund m Spielten Europäer schon vor 1400 Jahren Schach? Eine Elfenbeinfigur aus Albanien könnte bisherige Theorien zur Verbreitung des Schachspiels matt setzen. Offenbar erreichte der Zeitvertreib Europa bereits im sechsten Jahrhundert. Ob es sich bei dem Stück aus Elfenbein um einen König oder eine Dame handelt, wissen die Experten noch nicht. Dennoch könnte die Schachfigur, die Archäologen vor zwei Wochen bei Ausgrabungen in der antiken Stadt Butrint im südlichen Albanien gefunden haben, die bisherige Auffassung von der Geschichte des Brettspiels über den Haufen werfen. - Der vier Zentimeter hohe, von einem Kreuz gekrönte Spielstein stammt, so die Wissenschaftler, aus dem sechsten Jahrhundert nach Christus und ist damit mehrere Jahrhunderte älter als andere in Europa entdeckte Figuren. Auf die Kleinplastik stieß das Team um den britischen Archäologen Richard Hodges in den Ruinen eines byzantinischen Palastes. - Bislang hatten Forscher angenommen, dass Schach erst im 12. Jahrhundert unter Angehörigen des europäischen Adels populär wurde. Aus dieser Zeit sind auch die außergewöhnlichen "Lewis Chessmen", die zu den ältesten Zeugnissen des Spiels in Europa zählen. Die kunstvoll aus Walrosszahn geschnitzten Figuren wurden im 19. Jahrhundert auf den Äußeren Hebriden entdeckt. - Das Schachspiel entstand vermutlich im fünften Jahrhundert nach Christus in Indien, von wo aus es sich zunächst nach Persien und dann weiter in die arabische Welt verbreitete. Nach Europa gelangte das Brettspiel vermutlich im Gepäck maurischer Eroberer, die nach Spanien und Sizilien übersetzten, sowie möglicherweise auch auf Schiffen der Wikinger, die mit Byzanz Handelsbeziehungen unterhielten. ® http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,207272,00.html [© SPIEGEL ONLINE 29.07.2002]
Figurenspiel n [PDB] ® E
Figurenwanderungen fp [PDB] ® E
File Circe n Geschlagene weiße (schwarze) Steine werden circegemäß auf der ersten (achten) Reihe derjenigen Linie wiedergeboren, auf der sie geschlagen wurden. Bauern werden auf der Bauerngrundreihe der eigenen Farbe auf der Linie des Schlagfalls wiedergeboren. [Problemkiste (108) XII 1996 S. 316 + Problemkiste (128) IV 2000 S. 234; Feenschach Nr. 8427] ® E
final standings Ep ® Endstand
Finde die beiden blödesten Züge, die Weiß und Schwarz machen können, um eine Stellung entstehen zu lassen, in der Weiß matt setzen kann und muß. (Weiß am Zuge). = Find the two most stupid moves, which White and Black might make; when discovered a position will arise where White is able to mate and must mate. (White to move. ) E
Fingerfehler mD Gedankenlosigkeit bei der wider besseren Wissens eine Figur reflexartig auf ein falsches Feld gezogen bzw. überhaupt eine falsche Figur gezogen wird. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® blunder E ® fingerfehler E(!)
first American chess tournament to determine the national champion ® ® American Chess Congress E ® New York 1857
First blind player to play in a chess Olympiad E (Sir T. Thomas 1950) ® Blind Chessplayers pE ®
First book review E ® Chess by Twiss Q in 1787. [MA]
First book to explain chess strategy was L‘Analyze des Eschecs Q, by Philidor in 1749. It went through more than 100 editions in ten languages. [MA]
First Category 16 tournament E ® Bugojno 1986 E ®
First chess book entirely devoted to the analysis of a single opening, Analysis of the Muzio Gambit Q by Kassin and Cochrane, was published in India in 1829. [MA] ®
First chess book printed in Russia was a translation of Benjamin Franklin‘s Morals of Chess Q, published in St. Peterburg in 1791. (Pravila dlia Shashechnoi Igry Q = Rules for the Game of Chess Q). However, the title used the word for checkers instead of the word for chess! (shakmatnoi). [MA] ®
First chess book published in America was Chess Made Easy Q by James Humphreys, printed in Philadelphia in 1802. This was just a reprint of Philidor‘s book published in 1796. [MA] ®
first chess club in England (The -) E = Slaughter‘s Coffee House E
First chess magazine to complete 100 years of continuous publication E ® British Chess Magazine Q ®
first chess problem E ® Billah, the Caliph of Bagdad ®
First hardback book dealing with chess ® Dass Goldin Spil Q, was published in Augsburg in 1472. [MA] ®
first international tournament restricted to college students ® college E ®
First known American chess author E = 1734 [MA] ® Rou, Lewis E ®
first magazine devoted entirely to chess E ® Palamède, Le E Founded by La Bourdonnais in 1836. The periodical was named after Palamades, an ancient Greek who was believed to have made many inventions, including chess. [MA] ®
First National Elementary began in 1976. ® National Scholastics E ®
First National High School Championship ® National Scholastics E ®
First National Junior High began in 1973. ® National Scholastics E
first official Olympiad E ® Erste offizielle Olympiade ® Olympiads pE ®
First original American book was The Elements of Chess Q, published in Boston in 1805. [MA] ®
first painting with a chess theme E ® Painting E by a Venetian artist in 1490, called, The Chess Players. [MA] ®
first player E (the -) ® player on the move E ® ® Anziehender m ®
first rank - Grundreihe (die des Gegners: back rank) ®
First tournament to introduce chess clocks ... but the players had the option of using hour-glasses. ® Baden-Baden 1870 ®
First woman to a chess column (1882) ® Beechey, Frideswide K (1843-1919) ® E
first woman to win a prize as a composer of chess problems (1882) ® Beechey, Frideswide K (1843-1919) ®
Fischer-Uhr f Schachuhr, die die von Fischer vorgeschlagene Bedenkzeitregelung (feste Zeit plus Zugabezeit für jeden gemachten Zug) verwalten kann. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Five in family. Q Ohne Verfasser The Fairy Chess Review VI 1955 Nr. 10231 ® E
flag E ® Fähnchen
Flamingo "so soll nach Wunsch eines einzelnen Herrn, L. Zaglers ab sofort der 1:6-Springer heißen" [Problemkiste (104) IV 1996 S. 212 + (109) II 1997 S. 25 + (116) IV 1998 S. 214] ® E
flank E ®Flügel
Flügel m Die beiden Seitenbereiche des Schachbretts. Die Flügel gewinnen besonders bei blockierten und unbeweglichen Bauernzentren an Bedeutung. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® flank E
Folgeschach n Verschärfte Form des ® Doppelverfolgungszügers: Wenn irgend - ohne Verletzung des gewöhnlichen Selbstschachverbots - möglich, muss der Gegenpartei immer eineVerfolgungsmöglichkeit eingeräumt werden, ansonsten entstünde Doppelpatt. Nur der Mattzug braucht nicht mehr verfolgbar zu sein. ® E
Fool's Mate E ® Narrenmatt
forced move (all others lose quickly) EC ® erzwungener Zug (alle anderen verlieren rasch) DC
Forcierte Zugfolge Zugfolge, meist mit Schlagzügen, von der keine Seite ohne Nachteil abweichen kann. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Forderung in genau x Zügen! [PDB] ® E
fork E ® Gabel
Fortschrittstabelle f Turniertabelle, auf der der Punktefortschritt der Spieler nach jeder Runde dargestellt ist. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Fortsetzung f ® continuation E
Fortsetzungsproblem n [PDB] ® E
fraglicher a Zug m (traditionell „?!”) DC ® questionable move (traditional "?!") EC
fragrence of the Rose E (The ~): on the Superiority of Chess over Nard Q (backgammon). ® Sukaikir ® E
Frankfurter Schach n [Problemkiste (110) IV 1997 S. 53] ® E
Franklin, Benjamin „Das Schachspiel ist nicht bloß eine müßige Unterhaltung. Verschiedene schätzbare und im Laufe des menschlichen Lebens nützliche Eigenschaften des Geistes können dadurch erworben oder gekräftigt werden, so daß sie Gewohnheiten werden, die uns nie im Stich lassen.“ ® E
Frankonia Nürnberg Schachverein ® E
Franz. Echec et mat, richtiger Echec est mat. ® schachmatt a Image 0660 Adelung [AD]
Frauenschach n Partien, Veranstaltungen, Turniere bei denen nur Frauen zugelassen sind. Ein Männerschach gibt es hingegen offiziell nicht, da bei allen anderen Turnieren Männer und Frauen teilnehmen können. Bisher konnten die Frauen in der Spielstärke nicht mit den Männern gleichziehen. Die Ursache dafür ist unklar. Vielleicht liegt es daran, dass sehr viel weniger Frauen überhaupt Schach spielen, oder, dass sie nicht früh genug damit anfangen, um bis in die Weltspitze vorzustoßen. Dass dies möglich ist, zeigt nicht zuletzt die Kariere der Ungarin Judith Polgar, die jüngste Großmeister(in) aller Zeiten war (Männer und Frauen), die sich regelmäßig auf Superturnieren behauptet und oft genug ihre männlichen Gegner besiegt. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Freibauer m Ein Bauer, der auf seinem Weg zur Umwandlung nicht mehr durch einen gegnerischen Bauern durch Blockade oder Schlagen behindert werden kann. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® passed pawn E
Frei-Schach! Kommunistische Schachzeitung. Q [Emil Ramin 1931; Warnung vor Nazis] ® E
Freundschaftsremis n Nicht ausgespielte Partie zwischen zwei Spielern, die sich gut kennen oder miteinander befreundet sind. Entweder wird das Remis nach ein paar Zügen in der Eröffnung vereinbart oder es wird eine bekannte Remisvariante, die in nichts sagender Stellung oder mit ewigem Schach endet. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Frisch-auf-Circe n Wenn in einer Circe-Aufgabe bekannt oder eindeutig nachweisbar ist, daß eine orthodoxe Figur auf dem Brett durch Umwandlung entstanden ist, ist sie bei ihrer Wiedergeburt (jedesmal) wie eine Märchenfigur zu behandeln: Sie wird also wiedergeboren auf dem Umwandlungsfeld der Linie, auf der sie geschlagen wurde. ("1996 in Andernach neu aufgelegt; Definition im Bericht zu diesem Treffen.") [feenschach Nr. 6965, 7000, 7094, 8253; Problemkiste (112) VIII 1997 S. 109]® E
Frühe Hilfsmatt-Beispiele np ® early helpmate examples pE ® he-chess 04: Early Helpmates Q Hilmar Ebert & Hans Gruber. ® E
Frühestes Matt n in mehr als n Zügen mp Wie ® Exaktes Matt, jedoch ohne die schwarze Möglichkeit der Gegenstrategie, durch ein Kurzmatt eine Unlösbarkeit zu erzwingen. [Hilmar Ebert] ® E
FSK Lohfelden Schachverein ® E
Fuddled Men Ep Kein Stein darf zweimal hintereinander ziehen. [PDB] ®
full a Randomization E [Variant Chess 27 S. 136-138, VC 28 S. 173, VC 29 = Herbst 1998 S. 7] ® volle Randomisierung E
Fund, Figuren- ® Figurenfund
Fünfzig-Züge-Regel f Wird 50 Züge lang kein Stein geschlagen oder kein Bauer gezogen, dann ist die Partie Remis. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Fünf-zu-eins-Springer m ® 1:5-Springer ® E
funktioniert a nicht C ® doesn‘t work EC ® klappt a nicht CE
Funktionswechsel m [PDB] ® E
Gabel f Doppelangriff eines Steins, meist Springer oder Bauer, auf zwei gegnerische Steine. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® fork E
Gambit n Opfer, meist eines Bauern, in der Eröffnung zur Erlangung eines Entwicklungsvorsprungs oder anderer Vorteile. Eines der beliebtesten Gambits im modernen Turnierschach ist das Wolgagambit. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Gambiteröffnung f Eröffnung, in der ein Stein geopfert wird. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
game adjudication E ® Partieabschätzung
Game at Chess Q Written by Thomas Middleton and performed at the Globe Theater in 1624, was the first play which featured chess. It was a biting political satire, presenting important statesmen of the day as chess pieces, and it played to packed houses before being shut down due to political pressure. Middleton was arrested and jailed, and the actors were all fined for their participation.
game report E ® Partiebericht
game score E ® Partienotation ® Notation
Gardéz! Franz.: "Achtung!". Heute nicht mehr übliche Ansage, dass durch den letzten Zug die Dame angegriffen wird. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Garry Kasparov Former USSR, was 22 years and 210 days old when he beat Anatoly Karpov for the world championship of chess on November 9th, 1985, making him the youngest men's champion in history. However, the youngest world champion of all was Maya Chiburdanidze of the former USSR, who was 17 years old when she won the women's title in 1978. - Took part in the first simultaneous exhibition by satellite in 1984, playing opponents in London and New York. [??]
Gartenschach n Spiel mit großen Schachfiguren im Freien. Gibt es in Parks oder Schwimmbädern. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Gau ® Q Königssohn, tötet (schuldlos) seinen Bruder Talhend beim Thronstreit; ein Weiser erfindet das Schachspiel, um der Mutter den Tod des Sohnes schonend beizubringen; sie versteht das Gleichnis, bedankt sich und erlebt die ® Weizenkornlegende ® E
Gau-Schachwart m ® E
gedeckt a ® guarded aE
Gedeckter a Freibauer m Freibauer, der durch einen anderen Bauern gedeckt ist. Der gedeckte Freibauer bedeutet im Endspiel meist einen großen Vorteil. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® guarded passed pawn E
gefesselt a ® pinned aE
Gegenangriff m Indirekte Verteidigungsmaßnahme als Antwort auf einen Angriff. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® counter-attack E
Gegengambit n Gegenopfer als Antwort auf eine Gambiteröffnung. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Gegenspiel n Aktive Verteidigung durch Spiel gegen gegnerische Schwächen oder die Aufstellung von Gegendrohungen. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® counter-play E
Gegner m ® opponent E
Gehörlosen SPV 04 Schachverein ® E
Geier m ® Vulture E
Genau a (z.B.: Matt in genau n Zügen ) Nur ein Erreichen der Forderung durch die gewünschte Partei im genau n-ten Zuge gilt als Lösung; „Kurzlösungen“ zählen nicht (es sei denn, man kann sie auf n Züge „strecken“). ® Exakt Matt in n Zügen ® E
genau n weiße Serienzug-Entschläge mp ® E
Gens una sumus Lateinisch: "Wir sind eines Geistes". Wahlspruch der FIDE (Weltschachbund). [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
George Koltanowski Guinness Book of Records and Ripley's "Believe It Or Not"! - after his exhibition on September 20, 1937 in Edinburgh, Scotland, in which he played 34 simultaneous games blindfolded in 13.5 hours, winning 24 and drawing 10 of them. In 1960, Mr. Koltanowski played 56 consecutive games blindfolded, winning 50 and drawing 6 of them. A co-founder of the US Chess Federation and World Chess Federation, he is the oldest living International Grandmaster at the age of 96. Mr. Koltanowski is the author of 30 chess books and has authored the Chess Problem feature in the San Francisco Chronicle every day since May, 1947 - even during newspaper strikes. ® E
German Chess Federation E ® DSB (Deutscher Schachbund) E
German Chess Youth E ® DSJ (Deutsche Schachjugend) E
German Correspondence Chess Association E ® BdF (Bund deutscher Fernschachfreunde)
Geschachezabel n Schwed. Skafttafvel. [AD] = Adelung ® http://mdz.bib-bvb.de/digbib/lexika/adelung [AD]
Geschichte f (eines Steines) ? [z.B. des wBh2?: feenschach Nr. 8345] ® E
Geschiebe n ® Positionsgeschiebe n ® E
Geschiebe n, Positions- ® Positionsgeschiebe n ® E
Gewinn 1 Eine Partie ist gewonnen, wenn man den gegnerischen König Matt setzt oder der Gegner aufgibt. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Gewinn ² Weiß zieht und setzt gegen die bestmögliche schwarze Verteidigung eine zweifelsfreie Gewinnstellung durch (oder auch nicht, wenn "Gewinn möglich?" gefragt wird). ® E
Gewinn möglich? ® Gewinn E
Glasgowschach n Bauern wandeln auf der 7. bzw. 2. Reihe um, nicht auf der 8. Bzw. 1. Reihe. Kommt ein Bauer dennoch durch, bleibt er unverwandelt. [Problemkiste (109) II 1997 S. 25 + (122) IV 1999 S. 53] ® E
gleiche Chancen in ruhiger Stellung DfC ® equal chances, quiet position EC
gleiche Chancen mit aktiver Stellung DfC ® equal chances, active position EC
Gleichgewicht n Situation, bei der beide Parteien die gleichen Chancen haben. Meistens, aber nicht immer ist dann auch das Material gleich. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Gleichschaltung f der Schachverbände mp ® E
Globe Theater in 1624 ® Middleton, Thomas - Game at Chess Q ® Game at Chess Q
Glück n, Turnier- ® Turnierglück n ® E ® E
GM (Großmeister) ® Grandmaster E
GMA Von Kasparow Mitte der 80er-Jahre gegründete Profivereinigung, als Gegengewicht zur FIDE gedacht. Verlor sofort an Bedeutung als Kasparow sie im Streit mit Mit-Initiator Bessel Kok verließ. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Gnureiterhüpfer m Nachtreiterhüpfer + Camelreiterhüpfer. ® E
Goebbels ® Ehrenvorsitz: Großdeutscher Schachbund GSB 23.4.1933 Berlin
good move (traditional: "!") EC ® guter Zug (traditionell: „!”) DC
Governor E ® sut E (chinesischer Dialekt für Mandarin) ® E
Hornegk = Schachtafel f ® in dem alten Fragmente auf Carln den Großen bey dem Schilter Scazable, bey dem Hornegk Adelung [AD]
im Schach spielen v „noch nicht ganz veraltete Redensart für Schach spielen“ ® Schach n [3]. [Adelung] [AD]
Karl der Große (Carl der Große) „da es denn unter andern an Carls des Großen Hofe sehr üblich war, wie denn auch die von ihm gebrauchten Schachsteine noch zu St. Denis gezeiget werden.“ ® Schach n [3]. [Adelung] [AD]
König schachmatt a machen v ® Schach n [3]. [Adelung] [AD]
Königinn f ® Schach n [3]. [Adelung] [AD]
Königs Mann m (des ~) „für den König, welchen sie den Alten oder des Königs Mann nennen“ ® Courier-Spiel ® Alter ® Rath ® Schach n [3]. [Adelung] [AD]
latrunculorum „Die Römer lerneten es vermuthlich bey ihren Kriegen in Asien kennen, und nannten es Ludum latronum oder latrunculorum, nicht von latro, ein Räuber, sondern so fern dieses Wort ehedem einen Soldaten, einen Krieger, in gutem Verstande bedeutete.“ ® Schach n [3]. [Adelung] [AD]
les Echecs “Die Franzosen nennen auch alle Schachsteine ‚les Echecs’“ ® Schach n [3]. [Adelung] [AD]
Ludum latronum „Die Römer lerneten es vermuthlich bey ihren Kriegen in Asien kennen, und nannten es Ludum latronum oder latrunculorum, nicht von latro, ein Räuber, sondern so fern dieses Wort ehedem einen Soldaten, einen Krieger, in gutem Verstande bedeutete.“ ® Schach n [3]. [Adelung] [AD]
Maat n isländ. = Matt ® Adelung [AD]
maeda a (maeddir, modr: isländ.) ® matt a Adelung [AD]
maeddir a (modr, maeda isländ.) = abmatten ® matt a Adelung [AD]
mat a = todt morgenländisch ® schachmatt a Image 0660 Adelung [AD]
Mat n welches noch bey dem Stryker vorkommt, und das Verderben bedeutet ® Matt ® Adelung [AD]
mate a engl. ® matt ® Adelung [AD]
matt a =. 3. Der Kräfte in einem hohen Grade beraubt, einen hohen Grad des Mangels der gehörigen und gewöhnlichen Kräfte empfindend und darin gegründet; in welcher Bedeutung es noch am häufigsten vorkommt. 1) Eigentlich. Dass sie laufen, und nicht matt werden, Es. 40, 31. Der Herr, - der die Ende der Erde geschaffen hat, wird nicht müde noch matt, V. 28. Wie Widder, die matt vor dem Treiber hergehen, Klagel. 1, 6. Und die Sonne stach Jona auf den Kopf, daß er matt ward, Jon. 4, 8. Von schweren Arbeiten, Mangel der Nahrung, großer Hitze, nach einer langen Krankheit u. s. f. wird man matt. 2) Figürlich. (a) Nicht den gehörigen Grad der Lebhaftigkeit oder Stärke habend; im Gegensatze des lebhaft, stark. Eine matte Stimme. Bey Gütern, die wir stets genießen, wird das Vergnügen endlich matt, Gell. Ein matter Scherz. Ein matter Gedanke. Ein matter Styl. Eine matte Entschuldigung, welcher es an der einleuchtender Gründlichkeit fehlet. (b) Besonders von dem Glanze oder Lichte, einen geringern Grad des Lichtes habend; gleichfalls im Gegensatze des lebhaft. Die matten Strahlen der Sonne. Ein mattes Licht. Eine Oberfläche ist matt, wenn sie kein Licht zurück wirft, daher wird bey den Künstlern matt dem polirten entgegen gesetzt; Franz. mat. Mattes Gold, welches nicht polirt oder brunirt worden. Matte Farben, bey den Mahlern, welche kein Glanz haben, dergleichen Umbra und Massicot sind. Ein matter Demant, welcher wenig Feuer, wenig Glanz hat. Auch figürlich. Die Abendstunde sollte ihre matten Reitze in einem günstigen Lichte zeigen. (c) Ingleichen auch von dem Geschmacke. Das Bier, der Wein schmeckt matt, wenn er die lebhafte Schärfe oder Kraft verloren hat. Ehedem gebrauchte man es in noch mehrern figürlichen Bedeutungen. Jeroschin nennt ein Land matt, welches in schlechtem Vertheidigungsstande ist. Ein Land matt machen, heißt bey eben demselben es verwüsten. Bey dem Burggrafen von Riedenburg stand der Hund, der über dem Schatten im Wasser sein Stück Fleisch verlor, ledig unde mat, das er sin stuki hat verlorn, d. i. traurig, betreten. Alles trostes mat sin, ist bey eben demselben dessen beraubt seyn. Anm. In der dritten Hauptbedeutung im Dän. mat, im Schwed. matt, im Angels. methig, im Engl. mate, im Böhm. mdle. Im Isländ. ist maeddir, modr, maeda, abmatten, Engl. to mate. Es gehöret zu müde, Mühe, und vielleicht auch zu Muße. Mit der verändertem Endlaute ist im Nieders. mak, nicht nur sanftmüthig, friedsam, sondern auch matt. Wenn man alle Bedeutungen dieses Wortes zusammen nimmt, so wird es sehr wahrscheinlich, daß sie nur Figuren einer ältern sind, welche niedrig, tief, bedeutete, und wovon das Stammwort ma, mä, me, lautete, von welchem vermittelst verschiedener Ableitungslaute unser Matte, eine Wiese, Meer, Morast, Mos, und andere mehr abstammen. Im Ital. ist matto dumm, betäubt, und Matto ein Narr. S. 2. Matz und 5. Matte. Image 0058 [AD] = Adelung ® http://mdz.bib-bvb.de/digbib/lexika/adelung
Matt n Image 0057 -er, -ste, adj. et adv. ein sehr altes Wort, welches in folgenden Bedeutungen vorkommt. 1. * Todt; eine im Deutschen völlig veraltete Bedeutung, deren hohes Alter aus dem Hebr. - [hier nichtlateinischer Text, siehe Image], sterben, erhellet. Im mittlern Lat. ist matare, tödten, Span. matar, und im alt Franz. Mathe das Grab. Es gehöret in derselben zu unserm metzeln, Metzcher, und vielleicht auch zu mähen, so fern es ehedem schneiden überhaupt bedeutete, S. diese Wörter. 2. * Überwunden, so in die Enge gebracht, daß man sich nicht mehr zu helfen weiß; eine gleichfalls im Ganzen veraltete Bedeutung. Im mittlern Lat. mattus, Franz. mate. Man sagte ehedem, jemanden matt sprechen, ihn auffordern, sich für überwunden zu erklären. Wer hoeftis halb das messer hat Der mag dem andern sprechen matt, der Burggraf von Riedenburg. Ein vigent dem kuinig spricht mat, ebend. Im Deutschen gebraucht man es nur noch in dem Schachspiele, wo der Schach oder König matt wird, wenn er völlig überwunden ist, so daß er keinen Zug mehr thun kann. Sie hant das spil verloren und er eine tuot in allen mat, Walther von der Vogelweide. Im Franz. mat, und selbst im Persischen, aus welchen Gegenden dieses Spiel in Europa bekannt geworden, mat. ( S. Matsch,) welches gleichfalls hiervon abzustammen scheinet. Man hatte ehedem auch das Hauptwort Mat, welches noch bey dem Stryker vorkommt, und das Verderben bedeutet, Isländ. Maat. 3. ® matt a =. 3. Image 0058 [AD] = Adelung ® http://mdz.bib-bvb.de/digbib/lexika/adelung
matto a ital. = dumm, betäubt ® matt a Adelung [AD]
Matto m ital. = Narr ® matt a Adelung [AD]
mdle a böhmisch = Matt ® matt a Adelung [AD]
methig a angelsächisch matt a ® matt a Adelung [AD]
modr a (maeda, maeddir: isländ.) ® matt a Adelung [AD]
Narr für die Königinn „einen Narren für die Königinn, der den Nahmen Schleich führet“ ® Courier-Spiel ® Schach n [3]. [Adelung] [AD]
Rath m „für den König, welchen sie den Alten oder des Königs Mann nennen“ ® Courier-Spiel ® Alter ® des Königs Mann ® Schach n [3]. [Adelung] [AD]
Rochen m = Ruch ® Schach n [3]. [Adelung] [AD]
Römer m ® Schach n [3]. [Adelung] [AD]
Scacco-matto a ® schachmatt a Image 0660 ®[AD]
Schach m[3]. [Adelung] [AD] Schachbret ®[AD]
Schach n [3]. Image 0659 ein in dem bekannten Schachspiele übliches Wort, welches daselbst in folgenden Bedeutungen vorkommt. 1) Der vornehmste Stein dieses Spieles führet bey den Morgenländern, wo dieses Spiel einheimisch ist, den Nahmen des Schaches, welches noch jetzt in den Morgenländern sehr bekannte Wort einen König oder Fürsten bedeutet. Im Deutschen ist es in dieser Bedeutung unbekannt, weil dieser Stein bey uns der König genannt wird. 2) Von diesem Könige, dem vornehmsten Steine, wird dieses Spiel selbst zuweilen Schach genannt, wo es doch nur ohne Artikel üblich ist. Schach spielen. Zwey Spiele Schach spielen. Zuweilen höret man es alsdann auch mit dem ungewissen Artikel; das Schach ist ein scharfsinniges Spiel. 3) In der Schweiz nennet man auch das Schachbret nur Schach schlechthin, und daher kommt die noch nicht ganz veraltete Redensart, im Schach spielen, für Schach spielen. Endlich 4) ist es auch in diesem Spiele ein sehr übliches Wort, den König zu nennen. Schach dem Könige! Dem Könige Schach biethen, ihn durch einen andern Stein nöthigen, seine Stelle zu verlassen. Den König schachmatt machen, ( S. Schachmatt.) Wo es üblich ist, da biethet man auch der Königinn Schach. In dieser Bedeutung ist es ein bloßer Mißbrauch, der aus Unkunde der wahren Bedeutung dieses Wortes entstanden. Wenn die Morgenländer den König durch einen Stein bedrohen, so rufen sie z. B. Schach Ruch, das heißt, der König wird von dem Rochen bedrohet oder gewarnet. Hierdurch sind die Europäer verleitet worden, den Ausdruck in der jetzt gedachten Bedeutung einzuführen. Anm. Im Franz. Echec, im Ital. Scacco, im Engl. Chess. Sehr viele Wortforscher haben es von dem veralteten Schach Raub, das Rauben, ( S. Schächer) ableiten wollen; allein der nur bey ausländischen Wörtern übliche indeclinable Gebrauch des Wortes Schach hätte sie schon belehren können, daß das Wort ausländisch seyn müsse. Die Geschichte dieses Spieles wird solches noch mehr erhärten. Dieses Spiel ist in ganz Asien gewöhnlich, und ist dem übereinstimmigen Zeugnisse aller Morgenländer zu Folge in ganz Indien, und wie die Perser behaupten, von einem gewissen Zezeh Eben Daher erfunden worden. Es ist ein Kriegsspiel, und bildet die alte Indianische Art zu kriegen sehr deutlich ab. Die Römer lerneten es vermuthlich bey ihren Kriegen in Asien kennen, und nannten es Ludum latronum oder latrunculorum, nicht von latro, ein Räuber, sondern so fern dieses Wort ehedem einen Soldaten, einen Krieger, in gutem Verstande bedeutete. Nachmahls scheinet es in Europa in Vergessenheit gerathen zu seyn, bis es durch die Araber in Spanien wieder bekannt geworden, da es denn unter andern an Carls des Großen Hofe sehr üblich war, wie denn auch die von ihm gebrauchten Schachsteine noch zu St. Denis gezeiget werden. Die Perser und meisten Morgenländer nennen das Spiel Setrenge, d. i. tausend Sorgen, wegen des dazu nöthigen Nachdenkens, ( S. Angeli a S. Josepho Gazophylac. linguae Pers. S. 370,) wovon auch die neuern Griechen ihr - [hier nichtlateinischer Text, siehe Image] entlehnet haben; die Chineser das Elephantenspiel u. s. f. Bey allen aber heißt der erste und vornehmste Stein, der die Seele des Spieles ist, Schach Pers. Cha, d. i. König oder Fürst; und diesen Nahmen haben die Europäer beybehalten, ob sie ihm gleich manche ihm fremde Bedeutungen beygelegt haben. Die Franzosen nennen auch alle Schachsteine les Echecs. In Deutschland sind nach und nach dreyerley Arten dieses Spieles üblich gewesen; das große, das kleine, und dasjenige, welches jetzt überall gespielet wird. Das große, welches dasjenige ist, von welchem die Schriftsteller des 12ten und 13ten Jahrh. reden, hat sich noch bis auf unsere Zeiten in dem Halberstädtischen Dorfe Ströpke erhalten, dessen Einwohner von undenklichen Zeiten her den Ruhm geschickter Schachspieler haben. Sie nennen es das Courier-Spiel, und spielen es auf einer länglichen Tafel von 96 Feldern, wovon 12 auf der langen und 8 auf der kurzen Seite sind. Jeder Spieler hat 24 Steine, nähmlich außer den 16 gewöhnlichen zwey Courier, einen Rath für den König, welchen sie den Alten oder des Königs Mann nennen, einen Narren für die Königinn, der den Nahmen Schleich führet, und vier Bauern. Das kleine Schach wird noch in eben diesem Dorfe beybehalten, und mit 16 Steinen in 64 Feldern eben wie das große gespielet. Sie nennen es das alte Spiel, dagegen unser gewöhnliches Schachspiel bey ihnen den Nahmen des Wälschen Schachs führet. Ein Mehrers würde hier am unrechten Orte stehen; doch ist bey den Nahmen der Steine dieses Spieles noch manches hierher gehörige bemerket worden. S. Thom. Hyde de iudis orient. Oxford 1694 in 8. Image 0659 [AD] = Adelung ® http://mdz.bib-bvb.de/digbib/lexika/adelung
Schach Raub m „Sehr viele Wortforscher haben es von dem veralteten Schach Raub, das Rauben, ( S. Schächer) ableiten wollen; allein der nur bey ausländischen Wörtern übliche indeclinable Gebrauch des Wortes Schach hätte sie schon belehren können, daß das Wort ausländisch seyn müsse.“ ® Schach n [3]. [Adelung] [AD]
Schach Ruch m „Wenn die Morgenländer den König durch einen Stein bedrohen, so rufen sie z. B. Schach Ruch, das heißt, der König wird von dem Rochen bedrohet oder gewarnet.“ ® Schach n [3]. [Adelung] [AD]
Schach, der König arabisch ® schachmatt a Image 0660 Adelung [AD]
Schach, Wälsches - ® Wälsches Schach
Schachbret n
Schachbret n (Das ~) Schach n [3] Image 0659 des -es, plur. die -er, ein in viereckige Felder getheiltes Bret, worauf Schach gespielet wird; im Oberd. auch nur der Schach ingleichen die Schachtafel. [AD] = Adelung ® http://mdz.bib-bvb.de/digbib/lexika/adelung
schachen v noch im Niederdeutschen üblich, wo es schaken lautet, und besonders von der Entführung eines Frauenzimmers gebraucht wird. ® Schächer m [Adelung] [AD]
Schächer m (Der ~) Image 0659 des -s, plur. ut nom. sing. ein im Hochdeutschen veraltetes, aber noch in einigen Oberdeutschen Gegenden übliches Wort, einen Räuber und Mörder zu bezeichnen. Man gebraucht es nur noch zuweilen in der theologischen Schreibart, wenn von den zwey mit Christe gekreuzigten Übelthätern die Rede ist, welche Luther Mörder nennet. Das Wort ist alt und kommt schon bey dem Ottfried vor, der einen Räuber und Mörder mehrmahls Scaher nennet. Scahero luag ist bey ihm eine Räuberhöhle oder Mördergrube. Sich legt an den Weg als ein schacher, heißt es in einer alten Übersetzung der Sprüche Salomo von 1400, Kap. 23, 28. Es stammet von dem veralteten Zeitworte schachen, Franz. saccager, her, welches überhaupt eine schnelle Bewegung machen, in engerm Verstande aber rauben, tödten, niedermachen bedeutet hat, ( S. Schächten,) und sich von jagen nur durch den Zischlaut unterscheidet. Es ist noch im Niederdeutschen üblich, wo es schaken lautet, und besonders von der Entführung eines Frauenzimmers gebraucht wird. Das Hauptwort Schach im mittlern Lat. Scacus, Holl. Schaek, war für Raub, Rauberey, ehedem gleichfalls sehr üblich, und kommt bey unsern alten Oberdeutschen Schriftstellern häufig vor. Die erste und ursprüngliche Bedeutung ist, wie in Raub und andern ähnlichen Wörtern, die heftige Bewegung, daher die Verwandtschaft mit Schäker, schicken, Schal, schaukeln, dem Angels. scacan, dem Engl. to shock, stoßen, schütteln, dem Franz. chocquer u. s. f. leicht kenntlich ist. Wenn Schächer im vertraulichen Scherze zuweilen als ein Scheltwort gebraucht wird, ein armer Schächer, ein armer Mensch, so hat es dieses mit Schelm und andern Ausdrücken gemein, ob es gleich auch hier für Schäker stehen kann. Image 0660 [AD] = Adelung ® http://mdz.bib-bvb.de/digbib/lexika/adelung
schachmatt a Image 0660 adj. et adv. welches eigentlich im Schachspiele üblich ist. Der König ist schachmatt, wenn ihm alle Zugänge so besetzt sind, daß er keinen Zug thun kann, sondern sich ergeben muß. In weiterer Bedeutung wird es auch für völlig entkräftet und kraftlos gebraucht. Schachmatt seyn. Es ist als ein Nebenwort am üblichsten, wird aber doch auch zuweilen als ein Beywort gebraucht. Ein schachmatter König. Anm. Ital. Scacco-matto, Franz. Echec et mat, richtiger Echec est mat. so deutsch auch dieses Wort aussiehet, so morgenländisch ist es doch. Die erste Hälfte ist das Arab. Schach, der König, und die letzte das morgenländische mat todt, Hebr. - [hier nichtlateinischer Text, siehe Image]. Wenn der König im Schachspiele in diesem Zustande der Ohnmacht ist, der dem ganzen Spiele ein Ende macht, so sagen die Araber Schach mat, die Perser aber Scia-mat, d. i. der König ist todt, oder überwunden. Von diesen ist es mit dem Schachspiele selbst nach Europa gekommen. S. Matt und Metzeln. [AD] = Adelung ® http://mdz.bib-bvb.de/digbib/lexika/adelung ®
Schachspiel n (Das ~) Image 0660 des -es, plur. die -e, das unter dem Nahmen des Schachs bekannte morgenländische Spiel, dasjenige Spiel, worin der Schach oder König der vornehmste Stein ist, das Königsspiel; ohne Plural. Ingleichen ein einzelnes Spiel in dieser Art zu spielen. S. Schach [AD] = Adelung ® http://mdz.bib-bvb.de/digbib/lexika/adelung ® Adelung [AD]
Schachtafel f (Die ~) Image 0661 plur. die -n, eigentlich, eine Tafel, auf welcher Schach gespielet wird, wofür jetzt Schachbret üblicher ist. Ehedem nannte man auch das Schachspiel selbst Schachtafel, und nach der Mundart einiger Oberdeutschen Gegenden auch Schachzabel, in dem alten Fragmente auf Carln den Großen bey dem Schilter Scazable, bey dem Hornegk ® Adelung [AD]
Schachtafel f = Schachbret n ® Schachbret n [3]. [Adelung] [AD]
Schachzabel = Mundart einiger Oberdeutschen Gegenden für Schachtafel f ® Schachtafel f Adelung [AD]
schaken v = Niederdeutsch: ® schachen v (veraltet) Franz. saccager v ® Schach n [3]. [Adelung] [AD]
Schilter Scazable = Schachtafel f ® in dem alten Fragmente auf Carln den Großen bey dem Schilter Scazable, bey dem Hornegk Adelung [AD]
Schleich „einen Narren für die Königinn, der den Nahmen Schleich führet“ ® Courier-Spiel ® Schach n [3]. [Adelung] [AD]
Scia-mat (persisch) der König ist todt, oder überwunden ® schachmatt a Image 0660 Adelung [AD]
Setrenge „Die Perser und meisten Morgenländer nennen das Spiel Setrenge, d. i. tausend Sorgen, wegen des dazu nöthigen Nachdenkens, ( S. Angeli a S. Josepho Gazophylac. linguae Pers. S. 370,)“ ® Schach n [3]. [Adelung] [AD]
Skafttafvel f = schwed. ® Geschachezabel ® Schach n [3]. [Adelung] [AD]
St. Denis „da es denn unter andern an Carls des Großen Hofe sehr üblich war, wie denn auch die von ihm gebrauchten Schachsteine noch zu St. Denis gezeiget werden.“ ® Schach n [3]. [Adelung] [AD]
Ströpke „In Deutschland sind nach und nach dreyerley Arten dieses Spieles üblich gewesen; das große, das kleine, und dasjenige, welches jetzt überall gespielet wird. Das große, welches dasjenige ist, von welchem die Schriftsteller des 12ten und 13ten Jahrh. reden, hat sich noch bis auf unsere Zeiten in dem Halberstädtischen Dorfe Ströpke erhalten, dessen Einwohner von undenklichen Zeiten her den Ruhm geschickter Schachspieler haben.“ ® Schach n [3]. [Adelung] [AD]
Tafel von 96 Feldern, wovon 12 auf der langen und 8 auf der kurzen Seite sind. ® Schach n [3]. [Adelung] [AD]
mate vE = mattetzen ® matt a Adelung [AD]
Wälsches Schach „Das kleine Schach wird noch in eben diesem Dorfe beybehalten, und mit 16 Steinen in 64 Feldern eben wie das große gespielet. Sie nennen es das alte Spiel, dagegen unser gewöhnliches Schachspiel bey ihnen den Nahmen des Wälschen Schachs führet.“ ® Courier-Spiel ® Schach n [3]. [Adelung] [AD]
Walther von der Vogelweide ® Sie hant das spil verloren und er eine tuot in allen mat ® Matt n ® Adelung [AD]
Zezeh Eben Daher (® Weizenkornlegende) ® Schach n [3]. [Adelung] [AD]
Grabstein m ® Tombstone E The death date on Alekhine‘s tombstone, March 25th, is wrong. He died on the night of March 23rd / 24th. [MA] ® E
Gräfin f ® Duchess E ® Duchess, Chess Variant Q = Internet [La Mecca 16.7.1997] ® E
Gral m Zieht und wirkt orthogonal wie Grashüpfer, diagonal wie Alfil. [Problemkiste (111) VI 1997 S. 80] ® E
Grashüpfer-2 m beherrscht - im Gegensatz zum klassischen Grashüpfer - das 2. Feld nach dem Sprungbock. [Problemkiste (105) VI 1996 S. 245 + (115) II 1998 S. 189 + (128) IV 2000 S. 234] ® E
Grashüpfer-3 m beherrscht - im Gegensatz zum klassischen Grashüpfer - das 3. Feld nach dem Sprungbock. [Problemkiste (104) IV 1996 S. 212 + (115) II 1998 S. 189] ® E
Grashüpfer-6 m beherrscht - im Gegensatz zum klassischen Grashüpfer - das 3. Feld nach dem Sprungbock. [Problemkiste (106) VIII 1996 S. 270] ® E
Grashüpfer‑N m (G1, G2, G3, G4, G5) ® feenschach (86, 111; Nr. 8295] ® E
Gravitationsschach n Wenn Steine außer Königen und Bauern ziehen, werden sie als Tel des Zuges auf das nächsttiefere Feld in Richtung der Grundstellung ihrer Farbe zurückgezogen. Ein Zug besteht also aus zwei Phasen: Phase 1 erzeugt die Zwischenposition nach dem "normalen" Zug. Phase 2 erzeugt die Schlußposition nach der "Gravitation". Ein Gravitationszug ist möglich, wenn ein Gravitationsstein in Phase 1 und Phase 2 auf leere Felder zieht oder wenn eines oder beide Felder von gegnerischen Steinen besetzt ist/sind, die dabei geschlagen werden. Ein Gravitationszug ist unmöglich, wenn a) Felder in Phase 1 oder in Phase 2 von eigenen Steinen besetzt sind, b) Felder in Phase 1 oder Phase 2 sich nicht auf dem Brett befinden. Ein Gravitationsstein kann also nur zu Beginn auf der 8./1.Reihe stehen, Rochaden sind unmöglich. Falls ein Bauer umwandelt, so gelangt die Umwandlungsfigur auf die 7./2. Reihe. Nullzüge sind nicht erlaubt. Die Längenmessung in Verbindung mit dem Längstzüger kann mehrdeutig geschehen. [Problemkiste (101) X 1995 S. 138] ® E
Grazer Bauer m = Zwillingsbauer = Pion complet: Kombination von Bauer und Berolinabauer. [Problemkiste (111) VI 1997 S. 80] ® E
Greater Leafhopper E wie ® Leafhopper, jedoch auf jeder beliebigen geraden Linie. [Problemkiste (103) II 1996 S. 188] ® E
Gridchess E ® Gitterschach
Griechenland -® Earliest evidence of chess among the Greeks ® Nicephorus E Emperor of Byzantium who was introduced to chess (zatrikon) in 802. [MA]® Internet [La Mecca 16.7.1997] ® E
Grob Opening E ® Grob Opening / Double Grob E A00 1.g4 g5. ® Grob Opening / Grob Gambit E A00 1.g4 d5 2.Bg2 Bxg4. ® Grob Opening / Keene Defense E A00 1.g4 d5 2.h3 e5. ® Grob Opening / Nc6 Defense E A00 1.g4 e5 2.h3 Nc6. ® Grob Opening / Spike: Hurst Attack E A00 ® Grob Opening / Alessi Gambit E A00 1.g4 f5. ® E
Großbildschirm m ® E
Großdeutscher Schachbund GSB 23.4.1933 Berlin Ehrenvorsitz Goebbels! ® E
Großen a Vier (die -) p ® big a four EC ® The „big four“ of chess databases: ® Chess Assistant E ® ChessBase E ® NICBase E ® Bookup E. ® E
Großmeisterremis n Kurze Remispartie zwischen Großmeistern, die sich gut kennen oder die beide ihr Turnierziel schon erreicht haben, sodass sie nicht mehr um den Gewinn kämpfen möchten. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Grube f ® Wer andern eine Grube gräbt ... (feenschach)
Grundreihe f Bezeichnung für jeweils letzte Reihe jeder Seite. In der Grundstellung (Anfangsstellung) einer Partie stehen auf der Grundreihe die Figuren (im Gegensatz zu den Bauern). Erreicht ein Bauer die gegnerische Grundreihe, wandelt er sich in ein vom Spieler gewünschte Figur um. Die beiden Grundreihen sind als 1. Reihe (Weiß) bzw. 8. Reihe (Schwarz) nummeriert. first rank E ® des Gegners: back rank E
Grundreihenmatt n Mattbild, bei dem ein König auf der Grundreihe seitlich dur [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® back-rank mate E
Grundstellung 1 f Anfangsstellung einer Schachpartie, die festgelegt und immer gleich ist. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® original position E
Grundstellung 2 f = Grundstellungsmotiv: Die meisten Figuren mindestens einer Partei befinden sich auf den Feldern der Partieanfangsstellung [PDB] ® E
Grundstellungsmotiv n® Grundstellung 2
GSB ® E
GSV Hemmingen Schachverein ® E
Gudschauri = Architekt ® Schachpalast m Tbilisi, Georgien, dreistöckig ® E
Guerithault, D. ® E
Gundolf, Friedrich (Literaturhistoriker): Schach ist ein „Medium der weltdurchfahrenden Gewalten: wie Ebbe und Flut folgen Zug auf Zug, wie Tag und Nacht kämpfen Weiß und Schwarz“ [Runkel, Wolfram: Schach. Geschichte und Geschichten. S. 27] ® E
Guter a Läufer m Ein „guter Läufer“ wird im Gegensatz zum schlechten Läufer nicht durch die eigenen Bauern in seiner Wirkung behindert [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
guter a Zug m (traditionell: „!”) DC ® good move (traditional: "!") EC
Gyula Neukomm ® Neukomm, Gyula 100-Memorial der ungarischen Schachföderation, 1992-1993. ® E
H# in dreiviertel Zügen ® E
H# in spätestens n Zügen ® E
H#2-Striptease-Story E ® Belleli Greetings from Egypt to T. R. Dawson. Q & 1939 ® S. 12 ® Belleli, Alex (Alessandro) - A Touch of Economy. Q ® E
h#n durch Doppelschach = White to play and move in such a manner so that Black can mate in three moves by a double check. E
Halb offene a Linie f Linie auf der einer der beiden gegnerischen Bauern verschwunden ist. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Halb-Duplex n Forderung wird nur durch Schwarz erfüllt. [Problemkiste (112) VIII 1997 S. 109 + (126) XII 1999 S. 165] ® E
Halbfinalmatch n ® semifinal match E
Halbpatt n Eine Partei, die am Zug ist, ist halbpatt, wenn ihr König nicht im Schach steht und keine (legale) Zugmöglichkeiten hat. Andere Steine dürfen noch Zugmöglichkeiten haben. [Problemkiste (97) II 1995 S. 23] ® E
Halbslawisch n ® Semi-Slav E
Halbzug m Der Zug einer Seite. Halbzüge spielen auch im Computerschach als "Ply" bei der Berechnung von Suchtiefen eine Rolle. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® half-move E
half-move E ®Halbzug
Halt‘s Maul! = keep your mouth shut! E (two words on the last page) All the pages were blank except the last. ® Advice to Spectators at Chess Tournaments. Q (in German) [MA] ® E
Hängende a Bauern mp Bauernpaar, neben dem rechts und links je eine Reihe ohne eigene Bauern liegt. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® hanging pawns E
Hängende a Figur f Ungedeckte Figur. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Hängepartie f Abgebrochene Partie, die später weitergespielt wird. Heute kaum noch üblich. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® adjourned game E
hanging pawns Ep ® hängende Bauern
Harshacharita Q Ältester indischer Historienroman ® Bana ED ® Sriharsha ED
Harun al-Raschid (Bagdad), Kalif des 8. Jahrhunderts (Ein Religionshüter fragte ihn: Was ist Schach? – Er antwortete: Was ist das Leben?) [Runkel, Wolfram: Schach. Geschichte und Geschichten. S. 19] ® E
Hase m Zieht und wirkt auf Damenlinien beliebig weit über genau zwei Sprungsteine hinweg, die nicht nebeneinander stehen müssen. Problemkiste (54) I 1988 S. 74 Nr. 1995 ® E
Hauptvariante f Die wichtigste Variante einer Analyse oder die meistgespielte Variante einer Eröffnung. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® main line E
have the first move E ® den Anzug haben
den Anzug m haben v ® have the first move E
he 01 Q ® Top Helpmates
he 02 Q ® Kleinkunst im Schachproblem
he 03 Q ® Kegelschach
he 04 Q ® Early Helpmates
he 05 Q ® Minimalkunst im Schach
H-e.p. (in n) ® Hilfs-e.p. (in n Zügen) ® E
Hebel Aufstellung zweier Bauern auf benachbarten Linien derart, dass sie sich schlagen können. Vorhandene Hebelmöglichkeiten sind wichtige Mittel für die Linienöffnung. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® pawn break E
Hebriden, Äußere ® Äußere Hebriden ® Lewis Chessmen
Hedgehog E ® Igel
Heffalumps, BiHeffalumps E 4 new fairy conditions were introduced at Andernach 1999 meeting, two of them are shown here. (Added 31.7.2000) ® Juraj Lörinc http://members.tripod.com/~JurajLorinc/chess/niifc.htm
Heikendorfer SV Schachverein ® E
Heinrich von Beringen Schachgedicht um 1330. In Anlehnung an das lat. Schachzabelbuch des Jacobus de ® Cessolis (um 1275) bzw. dessen deutscher Bearbeitung durch Konrad von Ammenhausen entstand z. B: das Schachgedicht Heinrichs von Beringen, um 1330. [F. Holzner, Das dt. Schachbuch, 1896; H. J. Kliewer, Die mittelalterliche Schachallegorie, Diss. Heidelberg, 1966. = Zit. nach Wilpert, Gero von, Sachwörterbuch der Literatur, 1989, S. 815] ® E
Heinrich von Ofterdingen Hier, sagte er, sind die Reste deiner Feinde. Eine steinerne Platte mit schwarzen und weißen Feldern lag darin, und daneben eine Menge Figuren von Alabaster und schwarzem Marmor. Es ist ein Schachspiel, sagte Sophie; aller Krieg ist auf diese Platte und in diese Figuren gebannt. Es ist ein Denkmal der alten trüben Zeit. Novalis (1772-1802): Heinrich von Ofterdingen, Fragment. Entstanden 1799-1800. ® E
Helle a Felder np Die hellen (weißen) Felder des Schachbrettes. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Hemmung f Von Nimzowitsch eingeführter Begriff für eine Strategie, bei der man vor allem die gegnerischen Pläne, bzw. die Entfaltung der gegnerischen Streitkräfte behindert (® Blockade). [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Herunterladen (das -) nC (eines Programms aus einem Netz, z.B. dem Internet) ® Download EmDC ® E
Hessenmeisterschaft ® Hessian Championship E
Hessian Championship ® Hessenmeisterschaft E
Heterogene a Rochaden fp Rochade der beiden Parteien auf gegnerische Flügel. Führt oft zu kompromisslosem gegenseitigem Königsangriff. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Hier, sagte er, sind die Reste deiner Feinde. Eine steinerne Platte mit schwarzen und weißen Feldern lag darin, und daneben eine Menge Figuren von Alabaster und schwarzem Marmor. Es ist ein Schachspiel, sagte Sophie; aller Krieg ist auf diese Platte und in diese Figuren gebannt. Es ist ein Denkmal der alten trüben Zeit. Novalis (1772-1802): Heinrich von Ofterdingen, Fragment. Entstanden 1799-1800. ® E
Hilfsidealmatt n Wie Hilfsmatt, aber: nur Abspiele mit Schlußzügen, die Idealmatt geben, stellen eine Lösung dar. = help ideal-mate E ® E
Hilfsmatt [Max Lange, 1854 ® „Die Sünde der Nonnen“ in: he-chess 01 = Top Helpmates] Begriff aus dem Problemschach. Eine Seite hilft aktiv der anderen beim Mattsetzen. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] = helpmate ® E
Hilfsmatt Graz ® Grazer Hilfsmatt ® E
Hilfsmatt in 1 vor n Zügen mp = helpmate in 1 before n moves E ® E
Hilfsmatt mit schwarzem a Anzug m = helpmate with Black to play E ® E
Hilfsmatt mit vertauschten a Rollen fp = helpmate with changed roles E ® E
Hilfsmatt mit weißem a Anzug m = helpmate with White to play E ® E
Hilfsmatt Typ m Neumann = helpmate, Neumann type E ® E
Hilfsmatt Typ m Onitiu = helpmate, Onitiu type E ® E
Hilfsmatt vor 1 Zug m Weiß und Schwarz nehmen 1 Zug zurück, dann Hilfsmatt in 1 Zug. - helpmate before 1 move E
Hilfsmatt vor n Zügen m p = helpmate before n moves E
Hilfsmatt, Beleg- = Beleghilfsmatt ® Zeitnot, Reziproke Zeitnot [J.-M. Trillon, Thèmes 64, IV-VI/1982, S. 2066-2069] = helpmate reference E ® E
Hilfsmatt, Echo im - ® Echo im Hilfsmatt & Niemann, J. Kniest, Klinkum über Erkelenz, 1950. Bequeathed by D. Nixon. [BL] Second edition of the item above, including a page of corrections. feenschach, 1984². [375 H#s; Echo (griech. Myth.): Bergnymphe] = “Echo in Helpmate” E ® E
Hilfsmatt, frühes - ® Early Helpmates E = Frühe Hilfsmatt-Beispiele np ® early helpmate examples pE ® he-chess 04: Early Helpmates & [1854-1923] by Hilmar Ebert & Hans Gruber. ® E
Hilfsmatt, Grazer - ® Grazer Hilfsmatt n = Nach dem vorletzten weißen Zug muß auch Schwarz den Weißen mattsetzen können. [F. Reud, 462/463 Grazer Wochenschach, 22.1.1928 Erstveröffentlichung (aber beide NL); analog: Grazer Hilfspatt n = Nach dem vorletzten weißen Zug muß auch Schwarz den Weißen pattsetzen können = Grazer helpstalemate E] = Grazer helpmate E
Hilfsmatt, Laser- n ® Laser-Hilfsmatt n = Als Mattzug in einer Hilfsmatt-Aufgabe zählt derjenige Zug, der den gegnerischen König per Laser zum Verschwinden bringt. = Laser helpmate E ® E
Hilfsmatt, Retro- = Retrohilfsmatt (in n Zügen) = retro-helpmate (in n moves) E [Analog: Retrohilfspatt = retro-helpstalemate] ® E
Hilfsmatt, reziprokes - ® reziprokes Hilfsmatt = reciprocal helpmate E ® E
Hilfsmatt, Serienzug- n ® Serienzughilfsmatt = Mit höchstens n Serienzügen verhilft Schwarz dem Weißen dazu, einzügig mattzusetzen. Mehrlösigkeit und Variantenbildung werden ähnlich wie im Hilfsmatt symbolisiert, wobei n Ziffern für n schwarze Serienzüge stehen. (Verallgemeinerung „Serienzughilfsmatt n/m“). Analog: Serienzughilfspatt = Wie Serienzughilfsmatt, nur mit Patt- statt Mattziel. Auch Eigenpatt mit Serienzughilfspatt~n/0 (n/m für m =0) = serieshelpmate E [series-helpstalemate E] ® E
Hilfsmatt, Typ m Carra Gestaffelte Variantenbildung f (1.2.2.1); ursprünglich in Verbindung mit (thematischer) Dualvermeidung gedacht; wurde a.a.O. von Gussopulo ausgearbeitet (Typ Gussopulo) [Boletim da UBP, Heft 22, I-VI 1967, S. 157] ® Hilfsmatt, Carra type E
Hilfsmatt, Typ m Dawson = helpmate, Dawson type E
Hilfsmatt, Typ m Neumann = helpmate, Neumann type E
Hilfsmatt, Typ m Onitiu = helpmate, Onitiu type E
Hilfsmatt, Varianten- = Variantenhilfsmatt ® Förster, Richard & Wilhelm Karsch ( = Redaktion): Varianten-Hilfsmatt. Q [Feenschach I-II 1970 Bl. 801] = variation helpmate E/ Helpmate with variations E ® E
Hilfsmatt, Wenigsteiner im - ® Wenigsteiner im Hilfsmatt & 156 S. feenschach, 1977. [BL] E [883 H#s mit höchstens 4 Steinen] ® E
Hilfsmatt, Zugwechsel- ® Zugwechsel-Hilfsmatt = Hilfsmatt mit Zugwechsel m complete block E = helpmate with complete block E
Hilfsmattabteilung f = helpmate section E
Hilfsmatt-Anderssen m [PDB] ® E
hilfsmattartig a = variation helpmate E
Hilfsmatt-Artikel m = Hilfsmatt-Aufsatz m = helpmate article E
Hilfsmatt-Aufgabe f = helpmate problem E
Hilfsmatt-Aufsatz m = helpmate article E
Hilfsmatt-Auswahl f = helpmate selection E
Hilfsmatt-Benennung f ® Kluxen, Wilhelm [Über:] Hilfsmatt-Benennung. Q [Die Schwalbe I 1933] ® E
Hilfsmatt-Benennungen fp ® le Grand, Piet (Pieter) - Benamingen Voor Helpmat Soorten. Q = Benennungen von Hilfsmatt-Typen. [Jaarboek v. d. N.B.v.P. (van de Nederlandse Bond van Probleemvrienden) 1965 S. 25 = Anhang zu ® Sanderse, J. T.: Het Helpmat.] ® E
Hilfsmatt-Dreier m = helpmate in three moves E ® E
Hilfsmatt-Dreispänner m = helpmate with 3 solutions E
Hilfsmatt-Dreisteiner m = helpmate with four men E
Hilfsmattdreizügerthema n ® Karsch, Wilhelm - Die weiß-schwarze Bahnung als Hilfsmattdreizügerthema. Q [Deutsche Märchenschachzeitung XI 1931 S. 10-11; 10 H#] helpmate three move theme E
Hilfsmatt-Drilling m = helpmate triplets E
Hilfsmatt-Duplex m ® duplex helpmate E
Hilfsmatt-Echos np ® helpmate echos pE
Hilfsmattelemente fp ® Hilfsmatt-Stil m = helpmate style E
Hilfsmatt-Erfindung f [Max Lange 1854] = helpmate invention E
Hilfsmatt-Fünfer m = helpmate in five moves E
Hilfsmatt-Fünfling m = helpmate quintuplet E
Hilfsmatt-Fünfspänner m = helpmate with 5 solutions E
Hilfsmatt-Fünfsteiner m = helpmate with five men E
Hilfsmattgedanke m ® Roese, Willibald [Erich Hermann Hugo] - Der Hilfsmattgedanke im Selbstmatt. Q [Deutsche Schachblätter, 15.VII.1923] ® helpmate idea E
Hilfsmattgeschichte n ® helpmate history E ® E
Hilfsmattidee f ® Larsson, Bror - En hjälpmattsidé. Q Eine Hilfsmattidee. [springaren XI 1947 S. 9-10; 4 H# mit e.p.-Schlag] = helpmate idea E
Hilfsmatt-Inder Parameter: Angegeben sind die ausführenden Figuren in der Reihenfolge verstellte/verstellende Figur. Beispiel: HILFSMATT-INDER (LK) Der weiße Läufer macht den kritischen Zug, der weiße König verstellt den L und verläßt den Schnittpunkt wieder. [PDB] ® helpmate Indian E
Hilfsmatt-Kapitel m ® helpmate chapter E (?)
Hilfsmatt-Katalog mQ = helpmate catalogue E ® helpmate catalogue Q & CHM avec 3, 4, 5 pieces. LESTRIGUEL, G. Loseblatt, 350 S. + 2 S. Errata.; 5150 Bsp.; franz., Paris, 1995. [BL] ® E
Hilfsmatt-Längenrekorde mpQ ® Kardos, Tivadar („zusammengestellt“) & John Niemann & Zdravko Maslar („unter Mitarbeit von“) & bernd ellinghoven („verantwortlich für den Text“) [feenschach XI-XII 1977 S. 184-188] ® E
Hilfsmattlegende f ® Sontag, G. J. [Gustav Joachim] - Die Legende vom Hilfsmatt. Q [Kniests Schachbriefe, 15.XI.1943 Bl. 62-63; „Nachdruck“; Reizende orientalische Einkleidung; das symbolische Hilfsmatt ist allerdings „hoffnungslos“ nebenlösig!] ® helpmate legend E
Hilfsmatt-Mehrling m = multi-position helpmate E ® plural twin helpmate E
Hilfsmatt-Mehrspänner m = helpmate with 2 or more solutions E
Hilfsmattmehrzüger m ® Pogáts, József - Hundert Hilfsmatt- und Hilfspattmehrzüger. Q & Rückkehr eines Schachmeisters zum Hilfsm(p)attmehrzüger. (Kuhn / Murkisch-Serie, Nr. 21) Göttingen, Lüneburg: Kuhn / Murkisch, 1995 = helpmate moremover E
Hilfsmatt-Mehrzüger m = helpmate with 4 or more moves E
Hilfsmattmelodien fp ® Kniest, A. H. [Albert Heinrich] - Hilfsmattmelodien! Q [Diagramme und Figuren, 2.XII.1965 Bl. 180; 9 H#] = helpmate melodies pE
Hilfsmatt-Miniatur m = helpmate miniature E
Hilfsmatt-Minimal m = helpmate minimal E
Hilfsmatt-Monographie f = helpmate monography E
Hilfsmatt-Motiv m = helpmate theme E
Hilfsmattnotation f = helpmate notation E
Hilfsmattparade f mit Originalproblemen Q ® Hultberg, Herbert - Hjälpmattskavalkad med originalproblem. Q [Springaren X 1951 S. 53-54; 12 H#] ® E
Hilfsmatt-Periinder m = helpmate peri-Indian E
Hilfsmatt-Preisträger n = helpmate prizewinner E
Hilfsmatt-Problem n = helpmate problem E
Hilfsmatt-Rekord m = helpmate record (problem) E
Hilfsmatt-Rückzüger m = helpmate retromover E
Hilfsmatts noch vor The Chess Amateur-Turnier, [1922-23 in ® l‘Alfieri di Re, Märchenschachrubrik ab 15.III.1921 ff.] ® E
Hilfsmatts np, Vollständige ~ Bédoni, Roméo Aidés complets? Q „Vollständige“ Hilfsmatts? [diagrammes (15) Supplément (1.) VI 1975, S. 222-223] = complete helpmate E
Hilfsmattsammlung f = helpmate collection E
Hilfsmatt-Sechsling m = helpmate sextuplet E
Hilfsmatt-Sechssteiner m = helpmate with six men E
Hilfsmatt-Sechszüger m = helpmate in six moves E
Hilfsmatt-Seeschlange m = helpmate many-mover E = helpmate with many moves E
Hilfsmatt-Sieben m = helpmate in seven moves E
Hilfsmatt-Siebensteiner m = helpmate with seven men E
Hilfsmatt-Spezialist n = helpmate specialist E
hilfsmattspezifisch a [feenschach XI-XII 1997 S. 203] E
Hilfsmatt-Stil m ® Lender, Baruch - Emprunts au style de l‘aidé. Q Anleihen beim Hilfsmatt-Stil. [diagrammes IV-VI 1991 S. 1959-1961 Ohne H# (!), aber: Übertragung von Hilfsmattelementen auf andere Genres! (Übersetzung); Originaltitel: Helpmate Elements in Action! Q] ® E
Hilfsmatt-Sündenfall m = helpmate Fall of Man E = helpmate fall of grace E
Hilfsmatt-Task m = helpmate task E = helpmate problem E
Hilfsmatt-Tempostrategie f ® Kricheli, Iosif [Michailowitsch] Tscheredowanie w kooperatiwnoi tempostrategi. Q = Variation in der Hilfsmatt-Tempostrategie. [problem (112-119) II 1968 S. 84-91; 34 H#] ® E
Hilfsmatt-Thema m = helpmate theme E
Hilfsmatt-Thematurnier n ® helpmate theme tourney E
Hilfsmatt-Turnier n = helpmate tourney E
Hilfsmattvariante f = helpmate variation E
Hilfsmatt-Variation m ® Schiegl, Hansjörg - Systematik der Hilfsmatt-Variation. Q [feenschach XII 1974 S. 402-406; 33 Beispiele] ® helpmate variation
Hilfsmatt-Vielzüger m = helpmate manymover, helpmate with many moves E
Hilfsmatt-Vierer m = helpmate in four moves E
Hilfsmatt-Vierling m = helpmate quadruplet E
Hilfsmatt-Vierspänner m = helpmate with 4 solutions E
Hilfsmatt-Viersteiner m = helpmate with four men E
Hilfsmatt-Wenigsteiner m = helpmate minimanner, helpmate with four men at most E
Hilfsmatt-Wettbewerb m = helpmate competition E
Hilfsmatt-Zwang m Einzügige Hilfsmatts am eigenen König müssen von beiden Parteien gestattet werden. [Steudel, Theodor – Die Schwalbe VI 1982] = “compulsory helpmate“ (?!) E
Hilfsmatt-Zweier m = helpmate in two moves E
Hilfsmatt-Zweispänner m = helpmate with 2 solutions E
Hilfsmatt-Zwilling m = helpmate twin E
Hilfsmattzyklen mp [Linß, Torsten - Hilfsmattzyklen. Q Zyklen dreier weißer Züge im Hilfsmattzweizüger. harmonie IV 1993 S. 66-69] ® E
Hilfs-Nichtmatt n = Problemschach-Forderung ® help not-mate E
Hilfspatt n (= Wie Hilfsmatt, nur mit Patt- statt Mattziel) = helpstalemate E
Hilfspattzwang m Einzügige Hilfspatts müssen von beiden Parteien gegeben werden. Problemkiste V 1986 S. 151 ® E
Hilfsrochade f ® E
Hilfsrückzüger m [PDB] ® E
Hilfsschach n Wie ® Hilfsmatt, nur mit Schachgebots- statt Mattziel. ® E
Hilfsschlag m (in n) Wie ® Hilfsmatt, nur mit dem Ziel, einen beliebigen schwarzen Stein zu schlagen statt den schwarzen König mattzusetzen. ® help capture E
Hilfsselbstmatt n = HS#: Strittige Bezeichnung von Schildberg. Wie ® Selbstmatt, aber beide Parteien helfen mit Ausnahme des letzten Zugpaares zusammen. [Feenschach Nr. 8362, 8371] ® Kluxen, Wilhelm - "Hilfsmatt - Hilfsselbstmatt!" Q [Die Schwalbe IV 1933 S. 469] = helpselfmate E
Hilfsselbstpatt n ® helpselfstalemate E
Hilfszwingmatt n = help-compel mate E = help-compulsory mate E
Hilfszwingpatt m Wie ® Hilfszwingmatt, nur mit Patt- statt mit Mattziel; das letzte Zugpaar entspricht also einem einzügigen ® Selbstpatt. ® E
Hilfszwingzüger Weiß beginnt; beide Parteien helfen zusammen, eine Stellung zu erreichen, in der Weiß ein Selbst-(Matt, Patt, Schlag-Ziel etc.) in 1 Zug erzwingen kann. Problemkiste (94) VIII 1994 S. 201 ® E
Hilft v nicht viel C ® Does not help v much EC ® E
Hilmar ® Klaus, Hilmar ® Ebert, Hilmar ® he
Hilo n Eine Lücke im Brett, die zwar nicht durchschritten werden kann (die also verstellt), in die man aber - im Gegensatz zum --> Loch - hineinziehen kann, wobei dies zum Verschwinden des betreffenden Steines vom Brett führt. Bei --> Circe tritt an die Stelle solchen Verschwindens die definierte Rückversetzung. ® E
Hineinziehung f Herauszwingen des Königs aus seiner sicheren Stellung ins Freie, wo er Matt gesetzt werden soll. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Hineinziehungsopfer n Ein Opfer, bei dem der gegnerische König aus seiner Rochadestellung hinaus in ein Mattnetz hineingezogen wird. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Hinlenkung f Hinzwingen einer Figur an einen bestimmten Ort. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Hinterstellung f Vorbereitender Zug für einen Abzug. Eine Figur stellt sich hinter eine andere der gleichen Farbe. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Hippokrates (soll Schach gegen Diarrhoe und Erysipel (Wundrose) mit Erfolg verschrieben haben ...) [Runkel, Wolfram: Schach. Geschichte und Geschichten. S. 22] ® E
Hodges, Richard
Homebase f [PDB] ® Home-Base-Problem ® homebase problem E
Home-Base-Problem n Halbe Partieanfangsstellung. Eine Partei hat die 4 Figuren T, S, L, D [K] oder K, L, S, T auf ihren Ursprungsfeldern. Ist lediglich eine Stellungsbeschreibung ähnlich wie PAS für Partieanfangsstellung oder VVP für Vielväterproblem. [Problemkiste (118) VIII 1998 S. 270] ® homebase problem E
Horizontal Kleinsche Flasche f Das Brett wird nach links und rechts, oben und unten erweitert. Die vertikal angefügten Bretter werden vertikal einmal gespiegelt. Die horizontal angefügten Bretter werden nicht verändert. Elmar Bartel in Problemkiste (96) XII 1994 S. 246: ® Sphäroidisches Schachbrett ® E
Horizontales Möbiusband n Das Brett wird nach links und rechts erweitert. Die angefügten Bretter werden vertikal einmal gespiegelt. Elmar Bartel in Problemkiste (96) XII 1994 S. 246: ® Sphäroidisches Schachbrett ® E
hpr-test m [PDB] ® E
H-Rochade f in n ® E
H-UW in 7 mit nachfolgender schwarzer Umwandlung f ® E
Huxley, Thomas Henry (Großvater von Aldous und Julian Huxley): ® Das Schach ist die Welt ... ® E
Hydra-Circe n Für jeden geschlagenen Turm, Springer und Läufer werden zwei derartige Figuren wiedergeboren, und zwar auf den beiden Ursprungsfeldern der geschlagenen Figur (Quelle: H. Schiegl, Krumme Hunde 1970 S. 9) (Zit. Problemkiste (79) II 1992 S. 134 ® E
Hypermoderne f Von Tartakower durch sein Buch "Die hypermoderne Schachpartie" geprägte Bezeichnung für die neuen Eröffnungsideen von Spielern wie Reti, Grünfeld, Breyer oder Bogoljubow [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Hypervolage-Turm m ® E
Hypo-Club Muenchen Schachverein ® E
I was tortured in the Pasadena Jailhouse. Q ® Fischer, Robert James (Bobby) ® E
Ibis m = 1:5-Springer [Problemkiste (114) XII 1997 S. 162] ® E
Ibn, Sissa - Dahir ® Zezeh Eben Daher ®Weizenkornlegende f® Schach n [3]. [Adelung] Image 0659 ® E
ICCF (Weltfernschachbund - International Correspondence Chess Federation. Internationale Organisation der Fernschachspieler, deren Vorstufen auf das Gründungsjahr 1928 zurückgehen. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Ich bedauere jeden, der das Schachspiel nicht kennt. Bringt es schon dem Lernenden Freude, so führt es den Kenner zu hohem Genuß. [Lew Tolstoi] ® E
Ich bin überzeugt, daß das Schach vermöge seiner Tiefe und Unerschöpflichkeit einer fortwährenden Entwicklung fähig ist, daß hier Gesetze walten, die noch nicht erkannt sind, daß es hier Wege gibt, deren Verästelungen wir bloß ahnen und daß hier Möglichkeiten vorliegen, deren Ergründung uns noch sehr viel zu schaffen geben wird. [L. Wekerle] ® E
IFSB = Internationaler Fernschachbund 2.12.1928 Berlin ® E
Igel m Modernes Eröffnungsverfahren. ® Hedgehog E
IGM mf Abkürzung für Internationale(r) Großmeister/in. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® GM ® E
illegale a Stellung f [PDB] ® E
IM mf Abkürzung für ® International Master/in [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Im 1., 3., 5., ... Zug gilt die eine Bedingung, im 2., 4., 6., ... Zug die andere, wobei die Wahl, mit welcher der beiden Bedingungen begonnen wird, vorgegeben oder frei ist. ® E
Im Leben werden Partien nie so unstrittig gewonnen wie im Spiel; das Spiel gibt uns Genugtuungen, die das Leben versagt. [Emanuel Lasker] ® E
Im Schach gewinnt jeder. Hat man Freunde am Spiel - und das ist die Hauptsache - ist auch der Verlust einer Partie kein Unglück. [David Bronstein] ® E
Im Schach herrschen rauhe Sitten. Schach ist ein gewalttätiges, ein brutales, ein grausames Spiel. Man tötet ja nicht die Figuren. Sie sind die unschuldigen Opfer. Man tötet den Gegner. Nigel Short, 1993 englischer Schach-Großmeister [Infopedia 3.0 © 1998 The Learning Company, Inc.] ® E
Im Schachspiel denken wir, weil es uns Freude macht, unsere Denkfähigkeit zu üben, und nicht, um durch das Denken einen außerhalb des Spiels liegenden Zweck zu erreichen. Hier ist das Denken Selbstzweck geworden, weil es einen lustbetonten Charakter angenommen hat. [L. Neymeyer] ® E
Im Schachspiel offenbart sich durchaus, ob jemand Phantasie und Initiative hat oder nicht. [Christian Morgenstern] ® E
Im Vorbeigehen Deutsche Übersetzung für die international gebräuchliche Bezeichnung "en passant". Schlagart des Bauern. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Imitator auf dem Ringzylinder ... ® E
Immergrüne a Partie f Bezeichnung für die zwischen Adolf Andersson (Weiß) und Jean Dufresne in Berlin 1852 gespielte Partie, bei der Andersson seinen Schüler nach Opferung zweier Springer, einer Qualität und schließlich der Dame im 24. Zug Matt setzte. Die Mattkombination gilt als eine der schönsten der Schachgeschichte. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Immobiler a Stein m (Dummy): Kann weder ziehen noch schlagen oder wirken, kann jedoch als Sprungbock verwendet werden. [feenschach Nr. 8116] ® E
Impotentes a Paar n Das Paar Randbauer und falscher Läufer im Endspiel. Es ist impotent, weil es den Sieg nicht erzwingen kann, wenn der gegnerische König das Umwandlungsfeld des Bauern beherrscht. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
in my opinion E nach meiner Meinung, meiner Ansicht nach ® E
In welcher Reihenfolge und von wem wurden die Springer geschlagen?
In wievielen Zügen können alle vier Steine auf a) weißen Feldern b) schwarzen Feldern stehen? ® E
In zehn Mordfällen gibt es nicht so viele Geheimnisse wie in einer Partie Schach. [Arthur Conan Doyle] ® E
Indirekte a Verteidigung f Im Gegensatz zur direkten Verteidigung (Deckung) kann ein Stein deshalb nicht geschlagen werden, weil eine starke Gegendrohung beantwortet werden muss. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Informator Code m Auch ECO-Code (ECO=Encyclopaedia of Chess Openings) Klassifikation der Schacheröffnungen, nach Klassifikationsstellungen mit alphanumerischer Codierung. Die Idee war den je nach Land oft unterschiedlich bezeichneten Eröffnungen (z.B. Spanisch, englisch aber Ruy Lopez) eine eindeutige Bezeichnung zu geben. Der Code reicht von A00-E99, beginnt mit weniger gebräuchlichen Eröffnungen und wird mit höheren Nummern immer spezieller. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Informator m Für die Entwicklung der Schachinformation bedeutsame Publikation des Belgrader Informator-Verlags. Seit 1966 veröffentlichte der Verlag regelmäßig die wichtigsten Turnierpartien, meistens von den beteiligten Spielern in einer speziellen Symbolsprache kommentiert. Die Bände des Informators waren für alle Spitzenspieler, aber auch für ambitionierte Amateure lange Zeit die wichtigste Informationsquelle. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Ingo-Zahl f Bis 1992 verwendetes, aber heute durch das Wertungssystem DWZ-Zahl (Deutsche Wertungszahl) ersetzte Wertungszahl. Das Ingo-System wurde 1947 von Anton Hößlinger entwickelt und nach seiner Heimatstadt Ingolstadt benannt. Im Gegensatz zum ELO oder dem ähnlichen DWZ-System, in dem eine hohe Zahl eine hohe Spielstärke bedeutet, ist es beim Ingo-System umgekehrt: Je kleiner die Zahl, desto besser. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
initiative E ® Initiative
Initiative f Die Möglichkeit, den Gegner durch aktive Züge zum Reagieren zu zwingen, bzw. die Art des Fortganges der Partie zu bestimmen. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Initiator, Mit- ® Mit-Initiator
Initiatorin, Mit- ® Mit-Initiatorin
inkorrekt a unlösbare oder nebenlösige Aufgabe [PDB] ® E
Insel-Thema n [PDB] ® E
Intel World Chess Grand Prix m ® E
International Correspondence Chess Federation E ® ICCF (Weltfernschachbund)
intervening check E ® Zwischenschach
intervening move E ® Zwischenzug
Interzonenturnier n Qualifikationsturnier zur Weltmeisterschaft. Die qualifizierten Spieler der Länder-Zonenturniere ermittelten in den Interzonenturnieren die Qualifikanten für die Kandidatenwettkämpfe, die im K.O.- Zweikampf den Herausforderer des amtierenden Weltmeisters ausspielten. Das erste Interzonenturnier fand 1948 in Saltsjöbaden statt. Sieger wurde Botwinnik. Das letzte Interzonenturnier wurde 1990 in Manila im für Turniere dieses Kalibers ungewöhnlichen Schweizer System durchgeführt. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Intuition f Unscharfe Bezeichnung für den unbewussten Erfahrungsschatz oder das Spielverständnis, das einen Spieler in die Lage versetzt, besonders komplizierte Stellungen zu verstehen und erfolgreich zu spielen, obwohl die Züge nicht durch exaktes Rechnen ermittelt werden können. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Inverted a Pawn E Zieht diagonal, schlägt orthogonal nach links, rechts oder geradeaus vorwärts. [Problemkiste (130) VIII 2000 S. 284] ® E
Irgendeine Besonderheit (z. B. Schlagfall oder Umwandlung) muß im Lösungsverlauf vorkommen. Abspiele, denen diese Besonderheit fehlt, lösen nicht. ® E
Isardam n = Madrasi von hinten gelesen: Züge, die eine Madrasi-Paralyse verursachen würden, sind nicht erlaubt. Ein König steht daher auch nicht im Schach, wenn sein Wegschlagen eine solche Paralyse herbeiführen würde; erlaubt sehr spezifische Schach-Paraden [1997 in Andernach erprobt; Preisbericht ® feenschach (123); feenschach Nr. 7297, 7298, 7784, 8355; Problemkiste (111) VI 1997 S. 80 + (134) IV 2001 S. 50] ® E
Isolani m Allgemeine Bezeichnung für einen isolierten Bauern (Einzelbauer), speziell oft für den isolierten Damenbauern auf d4 (Weiß) oder d5 (Schwarz) verwendet. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® isolated pawn E
isolated a pawn E ® Einzelbauer ® Isolani E
Italienische a Schachschule f Durch die drei italienischen Meister aus Modena, Ponziani, Lolli und Del Rio begründete Schachlehre, die das Angriffsspiel und die Figurenentwicklung in den Vordergrund stellte. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Jacobus von Cessoles ® Xerxes ® E
J'adoube F "Ich rücke zurecht". Ankündigung, dass man eine Figur nur zurecht rücken, aber nicht ziehen möchte. Ohne diese Ankündigung käme die Berührt-Geführt-Regel zur Geltung. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Jäger f Sammelbezeichnung für Steine, die je nach Richtung unterschiedlich ziehen und wirken. Ein X/Y-Jäger zieht aufwärts (in Richtung Schwarz) wie der Stein X und abwärts (in Richtung Weiß) wie der Stein Y. Für beide Parteien ist die Basis die 1. Reihe. [Problemkiste (102) XII 1995 S. 166 + (125) X 1999 S. 137] ® E
Janus m ® E
Janusschach n ist die Benennung für ein (Partie‑)Schachspiel auf dem 10´8-Brett mit Extrafiguren, die altbekannt sind, aber dort neue Namen bekommen haben. 7384 ® E
Japanisches a Schach n (Shogi) Sonderform des Schachs mit starken Einflüssen durch das chinesische und koreanische Schach. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Jetzt schlägt’s 13! Ein kurzweilig Lösen mit hanspeter suwe. Q [Suwe, Hanspeter feenschach XI-XII 1989 (93) S. 223] ® E
Jeweils 1 Zug lang Kürzestzüger, dann 2 Züge lang Längstzüger ® E
Jeweils 2 Züge lang Längstzüger, dann 1 Zug lang Kürzestzüger ® E
Jibber m Zieht auf das Feld vor einer Hürde, daher kann er nicht schlagen. Er kann keinen Nullzug ausführen.. Problemkiste (103) II 1996 S. 188. ® E
Jigger m Bezeichnung für jede Art von Figur, die nur auf ein Zielfeld ziehen darf, das ein Nachbarfeld eines anderen Steines ist. Beim KöKo sind alle Steine Jigger. ® E
Jose Capablanca's official title E "Ambassador Extraordinary and Plenipotentiary General from the Government of Cuba to the World at Large". Capablanca asked the mayor of Havana to clear a tournament room before he resigned his game to Marshall in 1913. In 1922, he played 103 opponents in a simul in Cleveland, winning all but one game, a draw. In his entire career, he was never checkmated. ® E
Judge E = Bishop E [Jacobus de cessolis: „Von den Sitten der Menschen und den Pflichten der Vornehmen und Niedern“, 13. Jahrh.] ® Richter m = Läufer m
Judit Polgar of Hungary was the youngest player of either sex to win International Master status at age 12 years and one month in 1989. Judit was also the youngest female to attain International Grandmaster status, at age 15 years and 150 days, on December 20, 1991. ® E
Jugendschach Q monatlich, Auflage 10.000 ® E
Jungstar m ® E
Juxta-Position f = Rätselform mit ® Schachbindung. [Hilmar Ebert]. „Nebeneinander: Aufgaben im Denksport, die außer- wie schachlich formulier- und lösbar sind.“ Musterbeispiel die Acht-Damen-Aufgabe, die auch für Nicht-Schachkundige mit Felderkolonnen schräg, waage- und senkrecht diskutabel ist.“ [Fritz Hoffmann, Chess-Along (10); harmonie XII 1998 S. 145-146] ® juxta position E
K + nur /Könige im Schach ziehen nur wie Schach bietender Stein ® E
K+G ® Skorpion ® E
K+nur Könige im Schach ziehen nur wie der Schach bietende Stein (=transmutierende Könige). 7787 ® E
Kaffeehauspartie f ® coffee-house game E
Kaffeehauspatzer m ® E
Kaffeehaus-Schach n Abwertende Bezeichnung für inkorrekte Partieführungen im Gegensatz zum "ernsthaften" Turnierschach. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Kaleidoskopschach n gerade erst in f vorgestellt wurden, müssen sie wohl auch nicht erklärt werden, ebensowenig die inzwischen schon fast regelmäßig erscheinenden Märchen
Kalif m = 0:1+2:2-Springer [Problemkiste (123) VI 1999 S. 81] ® E
Kamelhüpfer m (CH) 1:3-Hüpfer, der wie ein ® Equihopper zieht, aber ausschliesslich mit dem Abstand 1:3 zum Sprungbock. ® E
Kamelreiter m (CR) 1:3-Reiter, der sich zum ® Kamel verhält wie der ® Nachtreiter zum Springer. Problemkiste (120) XI 1998 S. 326 ® E
Kamelrose f ® Camelrose f ® Camel rose E
Kamel-Springer m ® Camel-Springer ® = 1:3-Springer = Camel (-Leaper) ® 1:3-Leaper E
Kampfgemeinschaft für Rote Sporteinheit (KG) mit 80 Schachgruppen 1933 ® E
kampflos a Tritt ein Spieler zu einer Partie nicht an oder kommt mehr als eine Stunde zu spät, wird die Partie als kampflos für den Gegner gewertet (falls dieser anwesend ist). [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Kampfpartie f Spannende Partie, in der beide Seiten bedingungslos auf Gewinn spielen. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Kampfplatz m [Schachbegegnung in der Kriegszeit; Woelk S. 83] ® E
Kandidatenturnier n FIDE-Turnier zur Ermittlung eines Herausforderers des amtierenden Weltmeisters. Erste inoffizielle Kandidatenturniere waren - ohne dass es diese Bezeichnung schon gegeben hätte - London 1883 (Zukertort empfiehlt sich als Herausforderer von Steinitz), St. Petersburg 1914 (der Herausforderer von Lasker wurde gesucht) und New York 1927 (Aljechin empfiehlt sich als Herausforderer von Capablanca). Das als echtes Kandidatenturnier gedachte AVRO-Turnier Amsterdam 1938 wurde von Weltmeister Aljechin nicht als solches anerkannt. Das erste offizielle Kandidatenturnier fand 1950 in Budapest statt. Bronstein gewann nach Stichkampf gegen Boleslavski und durfte Weltmeister Botvinnik herausfordern. Weitere Kandidatenturniere: Zürich 1953, Amsterdam/Leeuwarden 1956, Jugoslawien 1959 und Curacao 1962. Danach wurde der Modus der Kandidatenturniere zu Gunsten von Kandidatenwettkämpfen abgeschafft, u.a. weil Fischer sich darüber beschwerte, dass die Spieler der UdSSR Absprachen untereinander träfen. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® candidates' tournament E
Kandidatenwettkämpfe mp Zweikämpfe über eine festgelegte Partienzahl oder festgelegte Anzahl von notwendigen Gewinnpartien im K.O-Modus. Der Sieger aller Kandidatenwettkämpfe hat sich als Herausforderer des Weltmeisters qualifiziert. Der Modus der Kandidatenwettkämpfe wurde 1965 eingeführt. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Känguruh n (neue Rechtschreibung: Känguru): Benötigt für seinen ® Grashüpfer-ähnlichen Zug zwei Böcke, die in einer Linie mit dem Känguruh und dem Zielfeld, aber nicht notwendig unmittelbar hintereinander stehen müssen. Das Zielfeld ist das Feld direkt hinter dem zweiten Bock. [J. de A. Almay; Problemkiste (107) X 1996 S. 293, (113) X 1997 S. 133 ®Kangaroo E
Känguruh+4:1-S n Wie Känguruh (® feenschach Nr. 8290), macht aber vom Zielfeld aus noch einen 4:1-Sprung. Zwischen erstem und zweitem Bock können (freie!) Felder liegen. In b) landet K41 auf d6 via den Böcken d3 und d5 und macht dann einen 4:1-Sprung, deckt daher h5 und h7. [feenschach Nr. 8295] ® E
Kannibalen mp Diese dürfen nur eigene Steine (außer den eigenen König), nicht aber gegnerische Steine (außer den gegnerischen König) schlagen. Ein Kannibalen-König kann also nur von gegnerischen (Kannibalen-) Steinen geblockt werden, und nur gegnerische (Kannibalen-)Steine können den eigenen König bedrohen. ® E
Kannibalensteine mp ® Kannibalen
Kardinal m Läufer, der höchstens einmal am Brettrand (nicht Mittelpunkt des Randfeldes!) reflektiert wird, z. B. e8-f7-g6-h5-h4!-g3. Er kann die Felderfarbe wechseln. [Problemkiste (130) VIII 2000 S. 285] Linienfigur, die in Läuferrichtungen zieht und einmal im Schnittpunkt der Feldergrenzen mit dem Rand reflektieren kann. Dabei wird die Felderfarbe gewechselt. ® E ® E
Karnamak Q Persisches Heldenepos in dem die Spiele Schach und Backgammon erwähnt werden. Auf Grund einer ebenfalls beschriebenen Planetenkonstellation wurde das Epos mit Computerhilfe auf ein Datum um den 23. Dezember 631 datiert. Damit ist es das älteste schriftliche Zeugnis für die Existenz des Schachspiels in Persien. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Karwatkar, A. J. ® E
Katholische a Schachbewegung f ® E
Katholischer Deutscher Schachbund m = KSB ® E
KBP f = kürzeste Beweispartie. [Problemkiste (118) VIII 1998 S. 270] ® E
KdF-Schachgemeinschaft f ® E
keep your mouth shut! E ® Halt‘s Maul!
Kegel-Maximum n= Gesucht ist ein Figurenkegel - König in der Mitte, Kegelkranz mit einem Maximum an Beweglichkeit - in der Summe aller 9 - bzw. bei eingemauertem König 8 Steine. [Hilmar Ebert] = ninepins maximum ® E
Kegelspiel n [PDB] ® E
Kegelzwang m = In der Schlußstellung müssen alle Fluchtfelder des schwarzen Königs geblockt, d. h. durch eigene Steine besetzt sein. = forced ninepins ® E
kein 8x8-Brett n [PDB] ® E
Kein Königskontakt m (Keine Königs-Kontakte mp) Mögliche Zusatzforderung zum Beidmatt oder Gegenmatt, wenn es nicht möglich sein soll, die klassische Königs-Opposition durch den Beid- / Gegenmattzug zum direkten Königskontakt zu durchbrechen. ® KKK ® MMM Majesties Mustn‘t Meet pE ® E
Kein Matt n Eine Stellung ist zu erzielen, in der kein ® Matt in 1 Zug erzielt ist. ® E
Kentucky Lion = nickname of ® Showalter, Jackson ® E
key-move E ® Schlüsselzug
Key-relay E = Schlüssel-Stafette Fortsetzungsproblem mit der Bedingung, dass die Schlüsselfunktion "weitergereicht" wird. Jeder weiße Steine kann einmal und soll einmal als „Schlüsselmacher“ beansprucht sein. [Problemkiste (109) II 1997 S. 25]
kibitzer E ® Kiebitz
Kiebitz m Scherzhafte Bezeichnung für den Zuschauer beim Schach, der oft mit seinem Nachbarn tuschelnd alles besser weiß als der Meister am Brett. Teilweise kommt es auch zu massiven Störungen der Partie, wenn zum Beispiel der kiebitzende Mannschaftsführer einer Bundesligamannschaft ins Brett greift und seinem Spieler zuruft, "warum hast Du denn nicht so gespielt", ohne dass er mitbekommen hat, dass die Partie noch gar nicht zu Ende ist. Manche Spieler finden es auch irritierend, wenn sich die umstehenden Zuschauer nach einem Zug heftig gestikulierend wegdrehen. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® kibitzer E
Kiewschach n [PDB] ® E
king excursion E ® Königswanderung
king's bishop E ® Königsläufer
kingsattack E ® Königsangriff
kingside E ® Königsflügel
KKK =Keine Königs-Kontakte Mögliche Zusatzforderung zum ® Beidmatt oder ® Gegenmatt, wenn es nicht möglich sein soll, die klassische Königs-Opposition durch den Beid-/ Gegenmattzug zum direkten Königskontakt zu durchbrechen. ® E
Kläffer m Alle schwarzen Steine müssen Schach bieten, dürfen aber nicht schlagen. [Problemkiste (126) XII 1999 S. 165] ® E
klappt a nicht C ® doesn‘t work EC ® funktioniert a nicht C ® E
knight sacrifice E ® Springeropfer
Kobel TSV Steppach Schachverein ® E
Kok, Bessel NL, Mäzen, u.a. Mit-Initiator der ® GMA
Kombination 1 f Forcierte Folge von Zügen, die meist, aber nicht immer (s. Stiller Zug) Schlagzüge sind, mit der Absicht materiellen oder positionellen Vorteil zu erlangen. Viele Kombinationen werden durch Opfer eingeleitet. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® combination E
kombinierter starker a König m ® E
Kommentar m Besprechung und Erläuterung einer Partie im Turnierbuch, einer Schachzeitung oder einer anderen Publikation. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Kommentator m ® E
Kommentatorenkabine f ® E
Kommentatorin f ® E
Kommunistische Schachzeitung., Frei-Schach! ~ Q (Emil Ramin 1931) [Warnung vor Nazis] ® E
Kompensation f Ausgleich für eine materielle Einbuße. Kompensation kann zum Beispiel ein dauerhafter positioneller Vorteil, Entwicklungsvorsprung, Initiative oder Angriff sein. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® compensation E
Komposition 2 f (Darstellende Komposition, Probleme) Schachaufgabe, die von einem Problemkomponisten nach bestimmten ästhetischen Prinzipien erdacht wurde. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Kompromiß-Schach n ® Compromise Chess E ® E
Konfuzius ® „Schachspielen“ ist jedenfalls besser als ein voller Bauch und einleerer Kopf ... [Runkel, Wolfram: Schach. Geschichte und Geschichten. S. 21] ® E
Kongress m Versammlung der Delegierten eines nationalen oder internationalen Verbandes, oft auch mit einem parallel stattfindenden Turnier verbunden. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
König plus Equihopper m® E
König m Wichtigste Figur im Schach. Der König kann nur ein Feld weit ziehen, aber jedes der benachbarten Felder betreten, sofern diese nicht von feindlichen Figuren kontrolliert werden. Wird der König angegriffen, d.h. steht er im Schach, muss er dem Angriff ausweichen, bzw. die Angriffslinie der gegnerischen Figur muss unterbrochen oder die Angriffsfigur muss geschlagen werden. Kann der Angriff nicht abgewehrt werden, dann ist der König Matt und die Partie verloren. In Eröffnung und Mittelspiel ist der König ständig der Bedrohung gegnerischer Figuren ausgesetzt und bedarf des Schutzes. Im Endspiel, wenn die meisten Figuren getauscht sind, nimmt die Macht des Königs erheblich zu. Königin Andere Bezeichnung für die Dame. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Könige im Schach ziehen nur wie schachbietender Stein Ein König im Schach durch einen Stein X ist einen Zug lang (in dem seine Partei das Schach parieren muß) ein königlicher X (--> Königliche Steine). ® E
Könige im Schach ziehen zusätzlich wie schachbietender Stein (K im + auch) Gibt ein Stein der Gangart X Schach, so kann der bedrohte König einen Zug lang nicht nur normal, sondern zusätzlich wie ein ® königlicher Stein der Gangart X ziehen. ® E
Könige schlagen normal ® E
königliche a Prinzessin f Königliche Kombinationsfigur aus Springer und Läufer. ® E
Königliche a Steine mp Ziehen und wirken nicht wie („Normal-“)Könige, sondern wie der betreffende Stein, wodurch z. B. der Begriff der Königsopposi- tion seinen gewohnten Sinn verliert. Sie besitzen aber die sonst üblichen Königsfunktionen wie Schachgebot, illegales Selbstschach, Matt oder Patt. Königliche Steine dürfen über vom Gegner beobachtete Felder ziehen, Felder also, in denen sie im Schach stünden. ® E
königliche a Variable f ® E
königlicher a 15-Springer m wie königlicher Springer, jedoch mit den Koordinaten 1:5. ® E
königlicher a Bauer m wie Bauer, jedoch mit Königsfunktionen. ® E
königlicher a Berolinabauer m wie Berolinabauer, jedoch mit Königsfunktionen. ® E
königlicher a Equihopper m wie Equihopper, jedoch mit Königsfunktionen. ® E
königlicher a Fers m wie Fers, jedoch mit Königsfunktionen. ® E
königlicher a Grashüpfer m wie Grashüpfer, jedoch mit Königsfunktionen. ® E
Königlicher a Grashüpfer–2 m Wie Grashüpfer, landet aber aber dem zweiten Feld nach dem Bock (das erste Feld muß leer sein).
königlicher a L/T-Märchenbauer m wie L/T-Märchenbauer, jedoch mit Königsfunktionen. ® E
königlicher a Läufer m wie Läufer, jedoch mit Königsfunktionen. ® E
königlicher a Lion m wie Lion, jedoch mit Königsfunktionen. ® E
königlicher a Moa m wie Moa, jedoch mit Königsfunktionen. ® E
königlicher a Moareiter m wie Moareiter, jedoch mit Königsfunktionen. ® E
königlicher a Nachtreiter m wie Nachtreiter, jedoch mit Königsfunktionen. ® E
königlicher a Nachtreiterhüpferm wie Nachtreiterhüpfer, jedoch mit Königsfunktionen. ® E
königlicher a Pao m wie Pao, jedoch mit Königsfunktionen. ® E
königlicher a Springer m wie Springer, jedoch mit Königsfunktionen. ® E
königlicher a Superberolinabauer mwie Superberolinabauer, jedoch mit Königsfunktionen. ® E
königlicher a Turm m wie Turm, jedoch mit Königsfunktionen. ® E
Königliches a Feld n Ein Feld, das einer Partei zugeteilt ist und königliche Eigenschaften besitzt. Das königliche Feld und damit seine Partei gilt als matt, wen ein gegnerischer Stein auf ihm steht; es steht also im Schach , wenn ein gegnerischer Stein droht, es zu besetzen. Ein königliches Feld kann auch von einem Stein der eigenen Partei (oder auch z.B. von einem Imitator) besetzt sein. [Problemkiste (84) XII 1992, (124) VIII 1999 S. 110] ® E
königliches a Gnu m wie Gnu, jedoch mit Königsfunktionen. ® E
Königsangriff m Mattangriff auf den König. Zu Zeiten der Schachromantik war der Königsangriff der übliche Versuch, Partien zu entscheiden, da vor allem auch die Angriffsmethoden sehr viel besser untersucht waren als die Verteidigungsmittel. Auch im heutigen Turnierschach ist der Königsangriff neben vielen anderen Mitteln eine wichtige Methode. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® kingsattack E
Königsflügel m Die Hälfte des Brettes, die näher zum König steht, von Weiß aus gesehen rechts. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® kingside E
Königshüpfer m Hüpft in Königsrichtung (also orthogonal und diagonal) von seinem Standfeld unmittelbar vor dem Bock auf das Feld unmittelbar hinter dem Bock. [Problemkiste(115) II 1998 S. 189] ® E
Königsläufer m ® king's bishop E
Königssprung m Angriffszug des Königs zur Zeit des Mittelalters. Der König durfte vorwärts auf die dritte Reihe springen und dabei die Dame mitnehmen, um einen Angriff einzuleiten. Heute gibt es den Königssprung als defensive Abart noch bei der Rochade. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Königsumwandlung f Meist scherzhaftes und daher nicht ausdrücklich legalisiertes Zulassen einer Umwandlung in einen König. ® E
Königswanderung f Marsch des Königs über das Brett, meistens im Endspiel, um eigene Bauern bei der Umwandlung unterstützen, manchmal aus Not, um einem gegnerischen Mattangriff zu entkommen und ganz selten zwecks Teilnahme an einem Mattangriff: Short, N - Timman, J [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® king excursion E
Konrad von Ammenhausen In Anlehnung an das lat. Schachzabelbuch des Jacobus de ® Cessolis (um 1275) bzw. dessen deutscher Bearbeitung durch Konrad von Ammenhausen entstand z. B: das Schachgedicht Heinrichs von Beringen, um 1330. [F. Holzner, Das dt. Schachbuch, 1896; H. J. Kliewer, Die mittelalterliche Schachallegorie, Diss. Heidelberg, 1966. = Zit. nach Wilpert, Gero von, Sachwörterbuch der Literatur, 1989, S. 815]® E
konsekutive a Schachgebote np Im Retrospiel werden nacheinander eine Reihe von Schachgeboten zurückgenommen. Im Hilfsmatt werden nacheinander eine Reihe von Schachgeboten gegeben. Parameter: Anzahl der Schachgebote Sollte in der Diagrammstellung einer der Könige im Schach stehen, so wird dies mit einer in Klammern stehenden (1) gekennzeichnet, dies ist die Berücksichtigung des "thematischen" Schachs in der Diagrammstellung, auch wenn es konstruktionserleichternd ist. Mehrere Phasen sind durch Komma getrennt. [PDB] ® E
Konsekutives a Umwandlungsschach n Der erste Bauer wandelt sich zwingend in eine Dame um, der zweite in einen Turm, der dritte in einen Läufer, der vierte in einen Springer, der fünfte in eine Dame usw. [PDB] ® E
Konsequente a Serienzüge mp Nach jedem ® Serienzug muß eine ® legale Stellung vorliegen; und nach einer Pattstellung geht es nicht weiter. ® Konsequenter Serienzüger ® E
konsequenter a Schachzwang m ® E
Konsequenter a Serienzüger m Die Retroanalyse der Stellung wird nach jedem Einzelzug neu durch geführt; der vorangegangene Lösungsablauf wird dabei nicht berücksichtigt. Besondere Effekte sind: Ziehen König und Turm auf ihre PAS-Felder zurück, so dürfen sie anschließend wieder rochieren! Entsteht im Verlauf einer Zugfolge eine Stellung, in der bewiesen werden kann, daß bei orthodoxem erlauf (d.h. nicht als Serienzüger, sondern mit alternierender Zugfolge; ferner ohne die Verwendung von ansonsten eventuell gültigen Märchenbedingungen) im letzten Zug der Gegner den Doppelschritt eines Bauern ausgeführt haben muß, so kann im nächsten Zug der Serie en passant geschlagen werden .Ein Serienzug ist illegal, wenn die durch ihn erreichte Stellung orthodox nicht legal ist. [Problemkiste (112) VIII 1997 S. 109 + (122) IV 1999 S. 53] ® Konsequente Serienzüge ® E
konsequentes a schwarzes a Zwangsfeld n Ein konsequentes schwarzes Zwangsfeld] muß von Schwarz unter allen Umständen betreten werden, wann immer möglich, auch wenn er dadurch zum Schaden seines eigenen Königs ein bestehendes Schachgebot ignorieren muß. [feenschach Nr. 6898]
konsequente a weiße a Zwangsfeld n [feenschach Nr. 6899] ® E
konsequentes a Ser-h#7 Nach jedem Zug wird die Retroanalyse neu und unabhängig von allem vorher Geschehenen durchgeführt. [feenschach Nr. 7820] ® E
Konsequentes a Zielfeld n = KZF [Problemkiste (105) VI 1996 S. 245] ® E
Konsequentes a Zwangsfeld n = kZF Wie Zwangsfeld. Mit der Besonderheit, daß in jedem Fall das Betreten des für die entsprechende Partei definierten Zwangsfeldes - vor jedem anderen Zug - Vorrang hat. [Problemkiste (113) X 1997 S. 134] ® E
Konsolidierung f Wiederherstellung der Verteidigungsfähigkeit der eigenen Kräfte, z.B. nach einem Angriff. [André Schulz, Texte aus dem Schach-Archiv] ® E
Konstruktionsaufgabe f [PDB] ® E